Erfolg macht blind – warum der Mittelstand neue Standbeine braucht, bevor das alte kippt (#34)

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00:00:00: Die Welt in der Belebung entwickelt sich rasant schnell weiter, Unternehmen haben immer größere Schwierigkeiten darauf zu antworten.

00:00:06: Man kann die Innovation nicht gleich urteilen wie über ein Wasserkraftwerk.

00:00:10: Es gibt diesen Ausdruck der gelernten Sorglosigkeit.

00:00:13: Dann ist es.

00:00:13: irgendwann beginnt dann diese Reise des Zutroterschrumpfens.

00:00:16: Wir haben in weniger als sechs Monaten eine Idee bis in den Markt geschafft mit einem physischen Produkt inklusive Rezeptorenentwicklung, inklusive Vorderzeug.

00:00:26: Es kann nur gemeinsam funktionieren und nur mit gegenseitiger Wertschätzung.

00:00:31: Wenn es so langsam nice to have

00:00:35: ist, passiert's nicht!

00:00:56: Mein heutiger Gast hat zwei Leben gelebt.

00:00:58: Im einen Stande in der Küche hat Burger gebraten, in einem der ersten Bürgerlokale in Wien und im anderen hilft er heute Familienunternehmern ein zweites Standbein aufzubauen bevor das erste zu wackeln beginnt.

00:01:11: Sein Satz den sich jedes Schäfchen oder jeder Schäfe über den schreibtischem Besten hinhängen sollte ist Erfolg im Bestehenden ist kein Garant für Erfolg in neuen Themen Wie ich auf meinen Gast heute gekommen bin, das ganze fing natürlich an bei dem Städtisch.

00:01:27: Bei einem Event mit einem Glas Wein in der Hand aber der Reihe nach.

00:01:30: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Einzel- oder Z-Podcasten Podcast über Digitalisierung, Innovation und echte UnternehmerInneninsights aus dem deutschsprachigen Mittelstand!

00:01:41: Und weil sich vielleicht jemand fragt wie man so zu einem Gast kommt eine kleine Geschichte vorweg.

00:01:47: Ich war vor kurzem bei einem Business-Event, bei der Deutschen Handelskammer in Österreich.

00:01:51: Das übliche Netzwerken eben.

00:01:53: und dann komme ich mit einem gewissen Max Spied ins Gespräch, einer der Partner von The Venturee.

00:01:59: Eigentlich wollte ich nur höflich plaudern aber was Max da über Familienunternehmern, über Neustandbeine und dieses Erfolgmacht blind erzählt hat, hat mich eigentlich nicht mehr losgelassen.

00:02:10: und eine halbe Stunde später habe ich mir gedacht Das ist zwar nett, das Moldog hier aber irgendwie gehört das doch in meinem Podcast.

00:02:18: Also habe ich gefragt wer ist denn bei euch?

00:02:20: Bei The Venturee der Mensch wenn es wirklich um Familienunternehmer und Innovationen geht?

00:02:25: und die Antwort kam ganz ohne zu zögern da Valentin!

00:02:28: Und genau deshalb gibt es heute diese Podcastfolge.

00:02:32: Ich begrüße Valentin Aschermann Partner von The Ventury.

00:02:35: herzlich willkommen!

00:02:37: Ja ich freue mich sehr hier zu sein.

00:02:38: super

00:02:38: legen wir los Weil in denen das Strategische haben wir uns ein bisschen später auf, ich kriege nämlich zuerst deine Wider nicht wirklich aus dem Kopf.

00:02:48: Du bist Koch, Startupgründer, Bürgerwirt jetzt Innovationspartner.

00:02:54: irgendwie keine gerale Linie, das ist wie so ein Zickzack!

00:02:59: Welche dieser Situationen steckt denn heute noch am tiefsten in dir drinnen?

00:03:03: Naja also ich denke dass was mich heute sicherlich in meiner Arbeit am stärksten prägt Das Unternehmertum.

00:03:11: Ich bin ein Unternehmer und ich setze meine unternehmischen Fähigkeiten heute sehr stark für unsere Kundinnen ein, das ich finde mich da auch viel stärker als Unternehmer also als Berater wohl oder sicherlich auch zu meinen Beruf dazugehört.

00:03:26: Ja, ich denke dass ich auch heute noch diesen Zickstack Kurs irgendwie in meinem Leben vereint habe.

00:03:30: Ich bin nach wie vor ganz leidenschaftlicher Koch.

00:03:33: also ich würde sagen gesagt das ich bin ausgebildet als Koch hab's dann auch eine gute Zeit lang in der Berufspraxis mir angeschaut und habe aber auch gemerkt es ist nichts was ich mein ganzes Leben lang machen möchte oder zumindest nicht in einem angestellten Verhältnis und das hat mich dann eigentlich erst in diese anderen Welten gelenkt.

00:03:52: Ja, du hast ja acht Jahre neben dem Beratungsstopp die Gastro gemacht.

00:03:55: Genau.

00:03:56: Wann war so der richtige Zeitpunkt loszulassen?

00:04:00: Ich denke das ist eigentlich am Ende meiner Studie habe ich mich... also ich hab bewähl auf der VU studiert.

00:04:06: Ich habe mich dort auf Entrepreneurship und Innovations spezialisiert und das hat mich dann eigentlich so richtig entführt in diese Welt der Innovationen und dann war irgendwann der Zeitpunkt gekommen wo ich gemerkt habe wirklich gar nichts.

00:04:18: auslassen.

00:04:19: und eigentlich sind die Themen, die mich richtig anziehen eher in diesem Startup-Ökosystem, in dieser schillernden Welt zu Hause.

00:04:25: Und ich habe mich jeden Tag damit beschäftigt aber es könnte sich dann für ein Start up gründen und war dann weniger im Gastro mit meinem Kopf und irgendwann auch mit meinem Herzen ein Stück weit.

00:04:38: Ja genau!

00:04:39: Dann habe ich irgendwie gemerkt nein das ist das was ich machen möchte und hab eine Idee gefunden und dann ging's los.

00:04:46: Gibt es da irgendwas?

00:04:48: Was du sozusagen von der Küche mitnehmen kannst in Richtung auch Start-up, Begleitung und Innovationen.

00:04:53: Was hast du da speziell für dich mitnehmen können?

00:04:57: Ich denke das es mich total geprägt hat in ganz vielen unterschiedlichen Bereichen.

00:05:03: Das eine was mich sehr geprägte ist ich habe die Ausbildung mit vierzehn Jahren begonnen, meine ganzen anderen Freunde irgendwo haben das Leben genossen, haben wenig gemacht.

00:05:16: Das erste Mal hatte ich eine Feriat-Praxis, drei Monate in einer sechzig Grad Küche.

00:05:22: Ich habe sehr schnell gemerkt was es bedeutet zu arbeiten und was es dazu braucht.

00:05:27: Ich hab gemerkt das harte Arbeit ist und ich denke mir dass ich davon heute viel mitnehmen kann.

00:05:32: Und ich glaube etwas anderes, was mich noch geprägt hat... Ich habe immer beides gemacht, ich war im Service manchmal, ich vermag meine Küche wie man irgendwo sonst Bedürfnisorientierung kennenlernt.

00:05:50: Also wenn es irgendwie auf das Gegenüber einlässt und mit Menschen zu tun hat, mit Menschen umgeht... Und ich glaube, dass ist etwas was mich auch sehr stark geprägt hat.

00:05:59: Wir haben ja gemeinsam im Vergangenheit... Ich habe es euch schon in einem Broadcast einmal kurz angesprochen.

00:06:04: Ich bin hier auch gelernter Koch, sogar Kellner!

00:06:06: Wenn alles schief geht, gehe ich wieder keller an.

00:06:08: Das ist kein Problem.

00:06:13: Da lernt man schon sehr gut, was ich damit genommen habe.

00:06:15: In meiner Zeit war mein Land sehr viel von Menschenkenntnis, ne?

00:06:19: Weil wenn du heute zu einem Unternehmer hingehst dann muss man ihn sehr schnell einschätzen können glaube ich.

00:06:24: Ich weiß nicht wie es bei dir ist aber Menschenkenntnisse ist glaube ich schon ein richtig gewissen Thema oder?

00:06:28: Absolut ja absolut!

00:06:29: Ich glaube vor allem wenn du in Situationen bist wo du mit unterschiedlichsten Stakeholdern aus einer Organisation zu tun hast, ist es wichtig einfach Spannungen und Beziehungen schnell zu verstehen und ich denke das ist schon etwas was unseren Alltag natürlich auch prägt.

00:06:44: Ja, und ich denke das so drüber nach wie du.

00:06:47: Ich glaube es ist gut auch einen Brotberuf zu haben auf dem man immer als Fall weg zurückgreifen kann.

00:06:53: Da kann man auch im beruflichen Alltag ein bisschen mehr Risiko gehen.

00:06:56: Genau, da

00:06:56: hat er wenig Angst, ja?

00:06:57: Das ist der große Vorteil, genau!

00:07:00: Jetzt wird etwas persönlich zwischen uns zwei.

00:07:02: Ihr feiert heuer zehn Jahre Adventury.

00:07:05: Wir bei eNzvIIIZ Digital Consulting und Consulting feiern ein zwanzigjähriges Jubiläum Hätten eigentlich einen gemeinsam ein Party machen sollen, aber hat nicht funktioniert.

00:07:13: Warum?

00:07:15: Weil ihr nämlich hier letzte Woche eine Zehn-Jahresfeier hattet.

00:07:18: Wie war's denn da?

00:07:18: Habt ihr brav gefeiert?

00:07:20: Ja ich würde sagen ausgewicke feiert!

00:07:24: Wir haben seiner.

00:07:27: ein langjähriger und sehr wichtiger Kunde von uns ist die Autokringer Getränke G, der kürzt... nicht nur die Otterklinger Brauerei dazu, sondern auch für Slauer und Delphapokollarik.

00:07:39: Und wir haben in der Brauerei feiern dürfen.

00:07:44: Es war ein ganz großer Diggertag!

00:07:51: den ersten Teil von Mittag bis abends haben wir mit einer Konferenz verbracht, wo wir bestehende kundinnen und potenzielle Neukunden eingeladen haben.

00:08:01: Wo wir denen einen Raum gegeben haben sich auszutauschen und ein bisschen unser Tun präsentiert oder erlebbar gemacht haben.

00:08:11: Es war sehr interaktiv... Das war großartig.

00:08:14: Wir hatten einen tollen Kinospeaker eingeladen aus Deutschland, das ist den Max Lude der ein Feuerwerk abgezündet hat.

00:08:24: und es war sehr inspirierend.

00:08:26: und ich denke es war eine sehr gelungener erste Teil.

00:08:30: und der zweite Teil war dann richtig spannend und entspannender noch irgendwann als wir jemalige Mitarbeiterinnen, Wegbegleiterinnen, Partnerinnen, Kundinnen natürlich und einfach Netzwerkpunkte eingeladen haben.

00:08:44: Und es war ein schönes Fest, das rauschend war.

00:08:47: Irgendwann haben sie uns rausgeworfen

00:08:49: aber... gehört dazu!

00:08:50: Es war toll.

00:08:51: Super sehr

00:08:52: cool.

00:08:52: Wir haben

00:08:53: ja noch eine Gemeinsamkeit, nehmt dann Kochen.

00:08:56: Wie beide sitzen nicht in einem Konzern sondern arbeiten mit dem selben Menschenschlag und zwar mit Eigentümer geführten Familienunternehmen mit dem Mittelstand, dem Rückgrat im Endeffekt der deutschen und österreichischen Wirtschaft.

00:09:08: Und wir beide haben auch irgendwann gemerkt, der Bauchgefühl reicht nicht.

00:09:12: Das braucht ein Modell oder so komme ich noch später.

00:09:15: Aber bevor du sozusagen in die jetzige Beratung bei Adventure gekommen bist warst du ja sehr lange ja neben den Studien in der Start-up Szene unterwegs.

00:09:25: Du hast ja auch einen Start up gegründet und später auch viele Start ups gekocht.

00:09:31: als Begleiter Wie siehst du den Unterschied zwischen diesen ganzen Startups und dem Familienunternehmern, wenn du da eine Beratung reingehst?

00:09:48: Der große Unterschied ist dass ein Familienunternehmen das du vorher skizziert hast.

00:09:55: Dass es seit drei Generationen gibt – Das hat was!

00:09:58: das hat was worauf es aufbauen kann.

00:10:00: Das habe ich gefunden in der Vergangenheit, dass ist schon durch diese Pioniersphase durchgelaufen hatte eine Idee, hat geschaut ob sie irgendwie einen Fit gibt am Markt, hat ein Problem verstanden und identifiziert und offensichtlich eine Lösung gefunden dafür die so gut ist, dass es nachhaltig zu Erfolg geführt hat.

00:10:16: D.h.,

00:10:17: der Ansatzpunkt ist ein sehr anderer d.h.

00:10:19: dort bei Mittelständen schauen wir uns häufiger an wie geht's denen heute?

00:10:24: Wie sind die Produkte, die Sie da entwickelt haben, sind die heute noch tragfähig Sorgen, die für Zukunft Sicherheit und schauen uns dann eher an.

00:10:32: Welche explorativen Fähigkeiten sind dort vorhanden?

00:10:34: Und wie viel machen Sie schon in der Exploration als im Entdecken von neuem und nicht nur im sicheren des Bestands?

00:10:41: Und bei den Startups ist es diametral anders.

00:10:45: Die haben, sie sind die Strotzen von Unternehmergeist und Unternehmerinnen Geist und haben es noch nicht auf die Straße gebracht.

00:10:54: Also das sind zwei sehr unterschiedliche Ausgangslagen.

00:10:57: ich glaube Beide Welten können voneinander lernen und das war oftmals unsere Rolle auch, dass wir da nicht nur Brückenbauer sind sondern die Fähigkeiten, die wir im Start-up Bereich gelernt haben.

00:11:11: Wir sind heute noch sehr intensiv im Coaching von Startups tätig, haben in den letzten zehn Jahren weit über fünfhundert Startups gekocht und immer wieder auf diesen Weg von Null bis Eins von Idee zu Product Market Fit begleitet.

00:11:26: Da können wir sehr viel von dieser explorativen Fähigkeit, von unseren unternehmerischen Fähigkeiten beim Mittelstand einsetzen.

00:11:33: Auf der anderen Seite lernen wir natürlich dort auch was Exzellenz bedeutet, was Wiederholbarkeit und Skolierbarkeit bedeutet wo wir dann Brücken schlagen können.

00:11:45: Wann habt ihr denn gemerkt?

00:11:46: sozusagen diese ganze Start-up Szenerie ist jetzt... mittelfristig vorbei, vielleicht wird es ein bisschen langweiliger.

00:11:55: Wie seid ihr dann auf die Idee gekommen eine eigene Agentur zu gründen?

00:11:57: The Ventury – wie ist das passiert?

00:12:00: Also diese Geschichte zur Transformation von unserem eigenen Start-up zu The Venture aber so dass wir als Starter Founder haben wir zusammengefunden bei einem Start up Simple Wish.

00:12:15: Das war eine Plattform zum Organisieren von Gruppen geschenken und Wir haben uns davon sehr viel versprochen, im Endeffekt war es lange Zeit zu gut ums abzutrennen und so schlecht um davon zu leben.

00:12:27: Und wir haben auf dieser Reise von unserer eigenen Reise wahnsinnig viel gelernt.

00:12:32: Wir haben gelernt was es braucht um ein Startup zu bauen und wir hatten vor allem einen Team das die Fähigkeiten hatte nicht nur zu bauen sondern auch auf den Markt zu bringen und zu bewerben.

00:12:43: Und wir haben uns dann gefragt, was machen wir mit unseren Fähigkeiten heute?

00:12:46: Gleichzeitig haben wir bemerkt in unserer Gründergeschichte das uns jemand gefehlt hat.

00:12:51: Der mit uns diese vielen Firsts erlebt und vertauber macht.

00:12:56: also als Startup-Gründerin machst du jeden Tag irgendwas zum ersten Mal.

00:13:03: Wir haben strategische Berater gehabt die uns geholfen haben so grobe Dinge zu skizzieren aber niemanden der mit uns diesen Weg gegangen ist.

00:13:12: Das habe ich mir immer sehr gewünscht und das haben wir uns als Team gewünschte.

00:13:17: Und dann haben wir gesagt, na gut da ist irgendwie ein... Da ist ein Gap!

00:13:20: Den könnten wir füllen.

00:13:21: Und das war dann die Idee zu sagen aus unserer eigenen Tätigkeit als Start-ups Die Fähigkeiten dort, die wir aufgebaut haben zu verwenden um anderen Start-Ups zu helfen.

00:13:30: Und dass war quasi der erste Teil der Reise mit The Venturee.

00:13:33: Also wir haben eigentlich wirklich als Startup Agentur haben wir nicht gesagt, aber als Start-up habe Beschleuniger irgendwie gestartet.

00:13:43: Als sowas wie internistische Co-Founder die mit rein gehen ins Team und mit dir bauen.

00:13:50: Weil du gesagt hast, es ist jetzt auch nicht das Agentur, sondern es setzt ihr euch eher als Berater.

00:13:55: Er ist so ein Innovationsteam für Unternehmern.

00:13:58: So wird er sich gelesen hat.

00:14:00: Es ist ähnlich wie bei uns, wir sehen uns ja auch nicht als Berater so eher als Transponsionsteam für die Digitalisierung.

00:14:05: Und zu den Start-up möchte ich nur noch eines sagen... Ich habe immer gemerkt, ein Start up hat nichts zu verlieren, ne?

00:14:11: So klassisch!

00:14:13: Wenn ein Familienunternehmer hat irgendwie alles zu verliern wenn er auf die falschen Karten setzt.

00:14:16: deswegen ist es vielleicht auch Innovation im Mittelstand viel schwerer als Innovation beim Start Up oder?

00:14:23: Ja, ich denke also aus meiner Warte betrachtet gibt's viel zu gewinnen als Familienunternehmen.

00:14:33: Die haben heute Assets auf die sie aufbauen können, die haben Fähigkeiten auf diese zurückgreifen können und die haben Erfahrungen im Markt gesammelt, die sie für die Zukunft beschleunigen können.

00:14:44: Ich glaube wenn man noch die richtigen Karten setzt und nicht... ich habe heute ein interessantes Gespräch am Vormeter gehabt mit seinem stahlproduzierenden Unternehmen und dem Wort naja wir werden ja jetzt keine neuen Telefon-Darife anbieten, um irgendwie was Neues zu tun und explodieren.

00:15:01: Was machen?

00:15:02: Wie können wir dem näher kommen, was wir machen

00:15:04: sollten?".

00:15:04: Und da beginnt die Reise natürlich bei diesen unglaublichen Assets, die heute da sind.

00:15:08: Was kann das Unternehmen heute schon richtig gut und wie lassen sich daraus neue Chancen ableiten?

00:15:12: Das heißt wenn ich es eins zu eins mit einem Start-up vergleiche würde ich sagen, es gibt eigentlich einen irrsinnigen Wettbewerbsvorteil, wenn man sich auf die richtigen Dinge fokussiert und wenn man nicht alles sehr opportunistisch betrachtet wenig systematisch, einfach mal sagt ja das könnte man machen.

00:15:30: Sondern die Suche beginnt beim selbst welche Fähigkeiten haben wir?

00:15:34: und dann schaut man nach außen welche fähigkeiten ergeben sich im marktumfeld?

00:15:38: Und ich glaube dass ist sicherlich auch ein um auf die letzte frage zurückzukommen Ein grund warum wir auch diesen wechsel Wo wir uns auch freuen in dieser neuen welt unterwegs zu sein wenn wir dort Chancen Haben wirklich einen impact zu generieren und wirklich dann wenn man was gefunden hat dieses dieses Null bis Eins geht dann, aber das Eins bis Hunderts bis Tausend geht dann dementsprechend schneller.

00:16:03: Das klingt alles super!

00:16:06: Aber es gibt ja diese Wohlstandsfalle wie ich sie nenne.

00:16:09: Familie unter dem man die seit Generationen erfolgreich sind.

00:16:12: haben wir ein Problem dass andere gern hätten.

00:16:15: es läuft und genau dieses läuft wird ja oft zum größten Innovationskiller.

00:16:21: Ich kenne das ja auch bei der Digitalisierung.

00:16:23: Solange kein Druck da ist, mache ich es nicht.

00:16:25: und dann gibt's oft einen Generationswechsel wo viele sagen okay ich will jetzt mit die Digitalisierung oder mit einer Info-Zion nichts zu tun haben weil es soll mein Bartmann noch auf das so in den Kindern machen die kommen dann eh bald an die Macht.

00:16:36: und ist das bei dir auch so ähnlich dass wirklich so Unternehmern denen es eh gut geht vielleicht ihr nicht gar nicht sehen?

00:16:42: Ja hundertprozentig ja!

00:16:43: Ich habe auch das Gefühl das ist uns in Österreich generell oftmals noch ein bisschen zugut geht, bevor wir dann wirklich ins echte Tun kommen.

00:16:52: Wobei ich in den letzten Monaten schon zunehmend diese Unternehmerinnen in Gesprächen habe die merken okay, wir müssen was machen und wir müssen heute handeln, wir müssten heute etwas tun und das braucht es.

00:17:07: also dieses... Es gibt diesen Ausdruck der gelernten Sorglosigkeit wenn's über Es gibt schon immer und von dort weg zu starten, zu sagen wir müssen uns völlig neu finden.

00:17:29: Das ist schwierig, das sind Strukturen etabliert worden über die letzten Jahre, es sind Fähigkeiten aufgebaut worden bei den Mitarbeiterinnen, die dann vielleicht nicht die gleichen Fähigkeiten sind, die man braucht um wirklich Neues zu entdecken.

00:17:42: Und ja, und ich glaube das schafft natürlich eine ehesendige Sicherheitsgefühl wenn man auf so viel zurückblickt.

00:17:51: Gleizdig ist es auf jeden Fall ein Hemmnis nach vorne und diese Bewusstmachung und das Bewusstsein zu gewinnen irgendwo über die eigenen Sterblichkeit als Unternehmern – das braucht's ganz dringend um genügend Energie freizusetzen, um an Neuen zu arbeiten!

00:18:08: Wenn's so langsam nice to have is, passiert's nicht.

00:18:12: Eben vor dem Satz gehört, Erfolg im Bestehenden ist kein Garant für Folge neun Themen.

00:18:17: Das passt Ihnen wieder zu.

00:18:19: Übersetzt es einmal für eine Chefin, die Montag früh in ihren Achtzig Mann Betrieb steht?

00:18:23: Was heißt das konkret für Sie?

00:18:25: Wie kann sie das übersetzen?

00:18:26: Das wäre für mich spannend!

00:18:28: Naja ich denke mal also prinzipiell ist... Also wenn er Erfolg im bestehenden unern tastbar ist und das ist der erste Teil von dem was wir uns halt anschauen dann kann man das auch mal akzeptieren.

00:18:42: dann kann man sagen, okay, dann fokussiert euch weiterhin darauf.

00:18:45: Also wenn das heutige so gut läuft dass es keine Anzeichen dafür gibt, dass es irgendwie morgen vielleicht ein bisschen weniger gut laufen würde Dann kann man das ja auch so weitermachen.

00:18:56: In den meisten Fällen ist es aber nicht so.

00:18:58: Die Welle in der Belebung entwickelt sich rasant schnell weiter.

00:19:01: Unternehmen haben immer größere Schwierigkeiten drauf zu antworten und Wenn man ein bisschen unter die Oberfläche schaut dann sieht man sehr oft irgendwie anzeichen Dafür auch quantitativ dass es eben nicht mehr so gut läuft.

00:19:12: Und ich glaube, das ist dieser fiktiven Chefin auch bewusst und daraus gibt sich ein Handlungstragen was zu machen.

00:19:24: Das heißt ich habe in den wenigsten Fällen dann das Gespräch wo ich überzeugen muss dafür, dass das Wichtige ist Ich glaube, es ist dann trotzdem noch immer ein Balance-Akt mit den bestehenden Ressourcen in der Organisation zu Hauszuhalten und das so aufzusetzen dass man's nachhaltig und systematisch gut machen kann.

00:19:40: Und das ist nicht für die Chefin, die schon sechzig Stunden arbeitet nochmal zwanzig und top bedeutet oder für alle anderen Mitarbeiterinnen hundertzwanzig Prozent sondern dass es ein systematischer eingebettet ist und so aufgesetzt nachhaltig und gut damit umgehen kann.

00:19:57: Kritisch wird es ja im Endeffekt, wenn die Cash-Cow-Demons zum Problem werden.

00:20:01: Das ist auch etwas was man oft vergisst, das ist ein Riesenthema dass man zwar sicherlich darüber hinaus auf neue Produkte, neue Ideen Innovationen setzen kann aber die Cash Cow ist immer so eine heilige Coe, keine Ahnung, wenn ich für kleine Ansprechen will.

00:20:16: Es ist auch so ein Rießenthema.

00:20:20: Was glaubst du denn?

00:20:23: Wo sitzen da die Blockade bei den Unternehmern, warum kommen sie gar nicht auf die Idee sich mit der Keschkau und den Emotionen zu beschäftigen.

00:20:33: Ich denke das ist... Der Erfolg aus dem Vergangenheit macht gestalteten ein gewisse Art von Sicherheit und sich mit diesen ganz schwierigen Fragen auseinanderzusetzen erfordert viel Mut Und ich glaube, man kann es einfach eine Zeit lang gut ignorieren und sich ein bisschen her schieben.

00:20:55: Um das anzugreifen und diesen Weg nach vorne zu machen ist nicht leicht und kostet Energie, kostet Zeit, koste natürlich auch Geld.

00:21:05: Ich glaube, dass ist ein Grund... Manchmal sieht man's auch einfach nicht.

00:21:08: Also wenn du in diesem System aufgewachsen bist, in dem System lange zu Hause bist und dir vor allem deiner Fähigkeiten bewusst bist – und das ist ja das Schöne!

00:21:16: Also diese Unternehmen haben ja irrsinnige Fähigkeiten und da ist der Gedanke, damit all dem was wir können dann müssen wir doch erfolgreich sein.

00:21:24: Und dann geht der Blick vielleicht ein bisschen zu stark ins Innere und macht nicht mehr auf.

00:21:31: Aber haben unsere Kunden noch immer die gleichen Bedürfnisse?

00:21:33: Welche neuen Technologien gibt es... vielleicht irgendwie für Distruption sorgen könnten.

00:21:39: Welche neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen gibt es?

00:21:41: Wie schaut's geopolitisch aus?

00:21:43: Also diese gelernte Sorgelosigkeit sagt doch für ein bisschen einen Blick auf das, was man heute eben besonders gut macht und dann ignoriert man diese vielleicht manchmal schwachen Signale noch die zeigen könnte, nein, vielleicht ist die Zukunft morgen doch nicht mehr so.

00:22:00: Und das ist aber auch unsere Aufgabe und unsere Dasensberechtigung irgendwo diese Klarheit auch herzustellen.

00:22:07: Aber kriegt ja auch diesen Generationskonflikt mit.

00:22:08: in den Unternehmern, gerade bei Familienunternehmern sind die meisten jetzt doch wahrscheinlich die Baby Boomer, die dann irgendwann mal in Mission gehen?

00:22:16: Die Jungen sind schon da oder sind meistens schon im Unternehmen drin und wollen was verändern.

00:22:21: Gibt's da auch sozusagen auch beim Innovationsprozess diesen Familienkrieg?

00:22:27: Ich habe es ganz unterschiedlich wahrgenommen.

00:22:29: ich hab ein paar Unternehmen kennengelernt.

00:22:33: Wir arbeiten zum Beispiel mit F-er zusammen, dem Schlüsselhersteller.

00:22:38: Bei F ist es ganz klar so dass die nächste Generation auch irgendwie diese Aufgabe bekommen hat sich um dieses Thema das Entdecken des neuen zu kümmern aber extrem unterstützend, extrem wertschätzend Aber schon mit diesem klaren Bild.

00:22:55: Das könnte doch eine gute erste Aufgabe sein sich damit zu beschäftigen Mit neuen Modellen und neuen Geschäftsmodellen.

00:23:01: Erfahrung ist natürlich immer auch eine gewisse Blockade.

00:23:04: Und dort ist es ganz klar, aber unterstützend und manchmal ist es auch die Dimitral anders.

00:23:13: Wir haben ein anderes Unternehmen das wir begleiten aus Bad Erlach einen ehemaligen Tischlereibetrieb der heute einer der Weltmarktführer im Innenausbau von Yachten ist.

00:23:26: Das muss man sich mal vorstellen aus Bad Bande die größten Yacht in der Welt.

00:23:32: Und da ist es so, dass der Senior Chef sozusagen jetzt übergeben hat, seine Tochter und auch seinen Sohn eine wichtige Rolle spielt.

00:23:47: Der läuft als super proaktiver und wachsamer Geist noch immer durch das Haus und fordert Innovation ein!

00:23:56: Also ich war schon in vielen Meetings, wo der reinkommt.

00:23:59: Kurz reinschaut Hallo sagt fragt was wir da machen und sagen wir haben eine Innovation.

00:24:02: also ja das ist richtig gut und es ist so wichtig und der ist total unterstützt also manchmal rolle ganz klar verteilt zwar die jungen übernehmen manchmal ist aber den älteren generation auch extrem wichtig dass das passiert also sehr unterschiedlich.

00:24:18: so richtig als krieg zwischen den Generationen habe ichs noch nicht erlebt.

00:24:24: Also was ich mitgenommen habe bei den Familienunternehmern ist, es entscheidet ja nicht der beste Businessplan.

00:24:30: Wassen Sie das Wort?

00:24:31: Sondern eher ob am Estisch noch miteinander gesprochen wird.

00:24:34: Das ist ein bisschen das Thema, was ich für sich mitbekommen hab.

00:24:39: Ich möchte doch noch ganz auf einen Thema sozusagen kommen ohne Schmerz kein Invest.

00:24:46: Das glaube auch ganz wichtig und Innovationen wir zu lange verschoben.

00:24:53: Muss es wirklich schon sehr schmerzen, damit ich da sozusagen über neue Produkte und neue Nationen mache denke?

00:25:00: Ja leider ist das so.

00:25:03: Also ich merke schon dass für uns auch.

00:25:05: also wir steigen oftmals frühzeitig mit spannenden Unternehmen in Gespräche ein und dann hören wir zwei drei Jahre nix und dann kommen sie nochmal zu uns und sagen irgendwie jetzt ist es an der Zeit.

00:25:16: Ich glaube das ist schon etwas was die Realität zeigt Ohne Schmerz.

00:25:20: Ja, aber gibt es schon so eine Signale die du siehst in den Unternehmern wann's wirklich kritisch wird?

00:25:26: Naja ich denke mir so wie ein Unternehmen das er jetzt begleitet haben hat zum Beispiel an der Oberfläche eigentlich noch ganz gut Umsatz gemacht auch im Satz Wachstum.

00:25:35: wenn man ein bisschen genauer hingeschaut hat ist das meistens über oder ist das in dem Fall stark gewürzt immer Preissteigerungen gekommen Die Absatzmenge in den Kernprodukten selber runtergegangen.

00:25:45: Das ist sicherlich ein Signal, andere Signale sind neue Riolatoren die veröffentlicht werden, die zu gesetzen werden an dem man sich halten muss das Unternehmen auch ein Signal.

00:25:55: da sind manchmal solche Exzellen Impulse auch die dann dazu führen dass der richtige Zeitpunkt schneller weniger schnell kommt.

00:26:03: und es sind auch Signalen denen wir uns natürlich auch in richten wenn wir uns überlegen mit welchen Unternehmen wir zusammenarbeiten wollen.

00:26:11: Weil für uns ist es jeden Fall spannend, mit den Unternehmen zusammenzuarbeiten die heute ein gutes Geschäft haben.

00:26:20: Die wir merken dass das Signale da sind.

00:26:22: Irgendwann ist das so Tipping Point wo aus fehlender Innovationsfähigkeit, fehlende Investitionsfähigkeit wird und diesen Punkt wollen wir halt vermeiden.

00:26:36: Wir haben in der Vergangenheit mit einem großen Verlagshaus zusammengearbeitet, wo diese Erkenntnisse sicherlich ein bisschen zu spät gekommen ist und wo dann die Bereitschaft in das Neue zu investieren einfach noch nicht mehr da war aus den Eigentümerinnen heraus.

00:26:51: Und dann beginnt irgendwann diese Reise des Zutro der Schrumpfens.

00:26:56: Aber merken eigentlich nicht die Mitarbeiterinnen viel früher dass etwas krankt?

00:27:00: Und dass es eine neue Standbein braucht bevor es überhaupt in die Schäbeteige kommt?

00:27:05: Ich denke mir, dass das Mitarbeiterinnen vor allem die, die direkt einen Kundenkontakt haben, das sehr oft sehen.

00:27:15: Die Antworten, die man darauf finden kann, dass etwas nicht mehr funktioniert sind halt sehr unterschiedlich.

00:27:19: Man kann versuchen quasi zu optimieren und das bestehende halt irgendwie so weit zu verbessern, einen fit bekommen im markt und ich meine ich glaube das ist sehr oft halt und dass es sehr oft Mitarbeiterinnen sind die direkt in verkauft tätig sind, die direkt Kundenkontakt haben.

00:27:34: Die da wirklich nah am Kunden einfach dran sind, dass sie das schon frühzeitig merken, dass die Antworten dann aber oftmals vielleicht nicht die richtigen sind.

00:27:44: Und irgendwann schafft man's nicht mehr.

00:27:45: doch optimieren eine wirkliche Trend umkehr zu bekommen man schafft noch inkrementelle Verbesserungen.

00:27:53: Wir haben bei der zehn Jahresfeier jetzt eine Kehstar die vorgestellt, die einen bekannten Molkereibetrieb in Österreich analysiert hat.

00:28:04: Und irgendwann wenn du heute merkst, die Technologie ist da um Milchlabor zu produzieren ohne den negativen Folgen der Landwirtschaft Wenn du merkst dass zwanzig Prozent aller Haushalte in Österreich und Deutschland heute überwiegend pflanzliche Milchs konsumieren dann reicht es nicht mehr eine länger frische Milchmast, die drei Tage länger erhaltbar ist.

00:28:29: Aber warte rufen dich die Unternehmen dann an?

00:28:30: Also bei welcher Phase?

00:28:35: Meistens würde ich mir wünschen dass die Unternehmen direkt anrufen also jetzt nach dem Podcast hoffentlich.

00:28:41: Weil das die wirklich anrufend oftmals ist an uns gelegen heute diesen Erstkontakt zu initiieren und dazu machen wir Veranstaltungen.

00:28:52: Wir versuchen immer die vor allem mit unseren bestehenden Kundinnen zusammenzubringen.

00:28:56: Weil man von denen viel lernen kann, weil die oftmals dann vielleicht schon diese ein zwei drei Monate voraus sind oder Jahre und die dann aber trotzdem im gleichen Boot sitzen.

00:29:05: und ja wir sind auch stolz darauf dass unsere Kundinnen einfach sehr gut von uns erzählen und das heißt wir versuchen Formate zu schaffen wo wir sie zusammenbringen und wir versuchen natürlich auch direkt einen Outreach zu machen über unsere NetzwerkpartnerInnen oder einfach wirklich manchmal direkt und ein bisschen auch für diesen externen Impuls zu sorgen, aufmerksam zu machen.

00:29:28: Ohne Angst zu machen!

00:29:29: Das ist jetzt nicht unser Auftritt zu sagen, naja morgen geht es euch gar nicht mehr gut.

00:29:33: Ich glaube das braucht einen Prozess des Selbsterkennens und das können wir nicht reintragen.

00:29:39: In unserer Beratung im Bereich digitaler Transpension sehen wir sehr oft dass Digitalisierung gleich mit Innovation gesetzt wird.

00:29:50: Die Frage ist eigentlich, wo ist die Grenze?

00:29:52: Woher hat die Realisierung auf und wo fängt eigentlich echte Innovation an.

00:29:55: Und wie kannst du also kurz erklären was für dich da der Unterschied ist?

00:30:01: Ja ich versuche jetzt nicht so technisch zu werden aber wir unterscheiden prinzipiell in sustaining innovation also irgendwie das bestehende zu verbessern und zu optimieren Diese explorative, transformativen Innovationen, wo es darum geht wirklich neue Geschäftsfelder, Geschäftsbereiche aufzubauen.

00:30:24: Und Digitalisierung kann beides sein.

00:30:27: Digitalisierung können auch neue Geschäftsmodelle machen, kann ganze Intermediäre aus deiner Handelsbeziehung den Geschäftsmodell rausschneiden aber ist oftmals Eher-Prozess orientiert und hilft ja oftmals stärker beim Optimieren von Bestehenden.

00:30:43: Das ist unsere Erfahrung auf jeden Fall, das sind die Projekte von Personen mit Digitalisierung verantwortet in dem Unternehmen oftmals sind.

00:30:53: Ich würde den Unterschied dort machen.

00:30:55: also es ist für mich deswegen nicht gleichgesetzt.

00:30:58: Digitalisierung kann dazu führen so wie KI da zu führen kann dass neue Geschäftsmodelle, neue Produkte gebaut werden aber Prinzipiell nicht gleichzusetzen mit Innovationen, weil nicht per se etwas Neues daraus entsteht.

00:31:11: Für mich ist das so, Innovation fragt ja was machen wir Neues?

00:31:14: und die Digitalisierung fragt wie machen wir das Bestehende anders bis in so der Change?

00:31:20: Stimmt,

00:31:20: das sind gut!

00:31:21: Beides ist wichtig.

00:31:22: und es gibt auch eine Studie aus Deutschland von Mannheim da ist rausgekommen dass Unternehmen, die beides verbinden, gehen in ihre Digitalisierung tief und breiter.

00:31:34: Und schaffen auch besser, schneller und Innovationen an.

00:31:38: Das ist so eine Studie, die auch erhobene.

00:31:39: Es ist beides notwendig aber man muss auch die Grenzen ziehen und sagen, was das eine oder das andere glaube ich ganz gut.

00:31:47: Aber wenn wir im Bereich Innovation und Digitalisierung sind, wissen wir leider ein Thema besprechen.

00:31:52: Da kommen nicht drum herum der Großelefant im Raum.

00:31:55: Denn im Jahr hat sich keiner vorbeikommt – die künstliche Intelligenz!

00:31:59: ist halt so.

00:32:02: Aber, was ich ja gelesen habe, ihr nutzt die künstliche Intelligenz selbst um mit Emotionen zu finden?

00:32:07: Was machtet er da?

00:32:09: Wir haben vor mittlerweile zwei Jahren für unseren System gebaut das heißt Farside AI wo wir begonnen haben nach diesen Signalen von denen wir vorher schon gesprochen haben im Umfeld zu suchen und zu schauen.

00:32:23: was gibt es denn für Chancen?

00:32:25: Aber was gibt es auch für Anzeigen an Disruptionen, eine Industrie oder eine Branche?

00:32:28: Was tut sich denn da?

00:32:30: Und ich glaube im Aufwerfen von diesen Möglichkeiten kann man mit KI durchaus viel machen.

00:32:38: Da haben wir frühzeitig begonnen ein Tool für uns selbst zu entwickeln das auf den bestehenden Erkenntnissen und Fähigkeiten aufbaut und neues aufwirft.

00:32:49: Aber macht nicht die KI das Bauchgefühl des Unternehmens dann, ob so lädt?

00:32:52: Nein, auf keinen Fall.

00:32:53: Weil im Endeffekt muss das Unternehmen auch gut dahinter stehen können und auf einen Knopf zu drücken um ein Ergebnis ausgeworfen zu bekommen so hey da sind die drei größten Chancenfelder für dich und hier sind vier Möglichkeiten die du morgen starten kannst ist nicht der Prozess dazu führt dass es nachhaltigen Unternehmen verankert ist.

00:33:13: Das heißt es braucht einem Prozess der die Unternehmerinnen auf diese Reise mitnimmt bei Ihnen gestaltet und da ist natürlich dann das Bauchgefühl, wo?

00:33:22: was fühlt sich stimmig an für mich.

00:33:25: Und das sind natürlich auch Menschen die sich selbst am besten kennen natürlich auch her.

00:33:29: Die wissen, wo haben wir unsere Stärken, die das auch bewerten können wenn ihnen die richtigen Fragen gestellt werden?

00:33:34: Und ich denke dass es unser Auftrag und deswegen ist es ein Kennenfallsubsolid, auch wenn man die Musterkennung von KI auf keinen Fall unterschätzen sollte.

00:33:43: Jetzt haben wir viel über Krieg gesprochen.

00:33:45: Valentin, ihr habt euer Foresight AI und wie haben wir unser eins zwei drei Reifegrad Assessment?

00:33:50: Zwei selbst gebaute Werkzeuge dieselbe Idee erst messen dann richtig loslegen und genauso für seinen ehrlichen Schritt.

00:33:59: wenn ihr wissen wollt wie euer digitale Reifengrad Status derzeit ist geht einfach auf www.digitalereifegrat.com Und dort findet ihr die Antwort So mächtige Tools sind.

00:34:10: am Ende braucht ihr jedes Rezept an ein Koch.

00:34:13: Du bist ja Koch und jetzt fang'n wir zum Kochen an.

00:34:17: Als Koch weißt du, ein Gericht steht und fällt nicht mit einer Zutat sondern mit dem Zusammenspiel der Zutaten.

00:34:24: Falsche Reihenfolge, falsche Stiming, falscher Hitze und das beste für mich definitiv zur Schuhsohle!

00:34:30: Genau so ist es ja für mich auch ein bisschen mit Innovation.

00:34:34: Und wir wollen uns jetzt mal fünf Zutaten ansehen, die in deinem Erfolgsrezept für das neue Standbein eigentlich nie fehlen dürfen.

00:34:43: Lassen Sie mal Schritt für Schritt durchgehen.

00:34:44: Zutat eins habe ich mich für mich gefunden – die strategische Anknüpfung.

00:34:50: Warum scheitern eigentlich so viele Innovationsprojekte schon bei der ersten?

00:34:52: Aber der allerersten Frage warum machen wir das überhaupt?

00:34:55: Was glaubst du?

00:34:58: ist auch unser Startpunkt.

00:35:00: Wir starten immer bei der Ambition und bei der Strategie, also wir schauen uns an wie groß eigentlich die Ambition, was wünschen sich Unternehmen eigentlich genau von Innovation?

00:35:10: Und was müssen Innovation in einem Unternehmen noch leisten?

00:35:13: Es ist ein großer Unterschied ob wir wie bei der Wien Energie einen Kunde von uns für die wir neue Unternehmen bauen ein Geschäftsfeld wegbricht bis zu einem Jahrzehnt.

00:35:24: Es gibt das große Thema raus aus Gas, dass es Gas bricht als Geschäftsfeldeck.

00:35:28: damit sehr viel heutiger ertrag und dann ist die Ambition vielleicht eine andere.

00:35:34: alles wenn ich merke irgendwie so ja für Ja wird meine Zielgruppe älter und jetzt kommt nicht demgleichenmaß nach.

00:35:41: Dann habe ich vielleicht in einer anderen Emission und da sich frühzeitig bewusst zu machen was möchte ich tatsächlich mit Innovation erreichen?

00:35:48: also was ist so The reason to innovate.

00:35:51: Warum machen wir es?

00:35:53: Das ist total wichtig, weil das aus Ambitionen leiten sich ganz viele andere Themen ab nämlich in welchen Bereichen möchten wir tätig sein wie schnell müssen wir das schaffen, in welchem Zeitraum müssen wir da schaffen und welche Ressourcen müssten wir damit auch einsetzen und welche Formate wählen wir um die Innovation tatsächlich umzusetzen?

00:36:13: also ich denke dass sicherlich das erste und wichtigste ist Und auch die Klarheit nicht nur für die Entscheiderinnen selbst, notwendig ist und auch für die Mitarbeiterinnen in der Organisation glaubhaft und präsent sein muss.

00:36:29: Also zu Tat eins haben wir gehabt, eben die strategische Anknüpfung, zu Tat zwei hast du schon vorweggenommen, das ist die Ambition oder die Zielsetzung.

00:36:36: Darf ich aber eine Frage?

00:36:37: Wann ist ein Ambition gesund und wann wird sie denn zur Selbstüberschätzung?

00:36:43: Wanne sehr gesund!

00:36:43: Ich glaube Ambition ist... solange gesund, solange man sich diese Ambition noch irgendwie realistischerweise leisten kann.

00:36:50: Also wenn mein Ziel ist in den nächsten drei Jahren – ich bin ein mittelschönes Unternehmen und mache heute Hundertfünfzig Millionen Euro Umsatz, zehn Millionen Euro Ebit – dann ist die Ambition wahrscheinlich vermessen zu sagen Ich will in drei Jahren das Gleiche aus neuen Geschäftsmodellen erwirtschaften können.

00:37:06: oder es gibt auf jeden Fall eine starke Korrelation zwischen dem Budget, was man aufwenden muss um neue Geschäftsmodelle zu bauen und dem Erwartungswert, den er neues Geschäftsmodell hat.

00:37:17: Man muss dementsprechend viel investieren.

00:37:21: Wir haben ein cooles Tool bei dem man eine Zahl in die Ambition reinwerfen kann.

00:37:27: Ich möchte in fünf Jahren fünf Millionen Euro EBIT aus neuen Geschäftsfeldern haben.

00:37:33: Was kostet das?

00:37:35: Das haben wir gebaut weil es sehr oftmals eine Frage ist wo wir uns fragen, ist das eine gesunde Ambition oder nicht?

00:37:40: Da können wir dann ein bisschen einen Abgleich zumindest auf einer budgetären Seite machen.

00:37:44: Und das andere Thema ist, je nachdem wie weit man Innovation noch in der Organisation bearbeitbar machen möchte muss man achtsam damit umgehen dass sich die Organisation auch nicht überhebt.

00:37:56: also auch das Bestehende quasi zu sichern ist ja auch ein wichtiger Auftrag und es macht gar keinen Sinn da die Aufmerksamkeit zu hundert Prozent abzuziehen und nur auf das Neue zu setzen wenn wirklich noch was da ist.

00:38:09: Die Zutat drei ist Governance und Prozesse.

00:38:13: Governance klingt ja oft nach Bürokratie, du sagst ohne Governance gibt es keine Exploration?

00:38:18: Warum?

00:38:22: Weil so wichtige Entscheidungen wie explorative Themen ein bisschen aus dem Geschäftsalltag herausgelöst werden müssen.

00:38:34: Man kann die Innovation nicht gleich urteilen wie über einen Wasserkraftwerk.

00:38:38: und das um einen Vorstand von der Kehlakt zu zitieren, der gesagt hat wir behandeln alles wie ein Wasserkraftwerk.

00:38:44: Und deswegen ist es wichtig dass man eine neuen Rahmenschaft in dem diese zarten Pflänzchen die man da neu pflanzt auch überlebensfähig sind.

00:38:53: Und dort braucht's einen neuen Rahmen.

00:38:54: Das heißt man muss irgendwie einen Raum schaffen wo Menschen zusammenkommen die entscheidungsfähig sein.

00:39:01: das ist auch wichtig.

00:39:02: sie müssen Investitionsentscheidungen treffen können.

00:39:05: Diese Entscheidungen müssen gut aufbereitet sind Seien von den Teams die in Innovation arbeiten.

00:39:10: Die müssen entlang eines Prozesses mit klaren Kriterien, was muss eine Innovation leisten?

00:39:15: In einer gewissen Phase und es braucht doch eine gewisse Ausbildung für diese Menschen, die dabei begleiten und diese Entscheidungen treffen sollen.

00:39:24: Und deswegen ist Governance total wichtig als einen Rahmen zu schaffen wie wir über Innovationen entscheiden und wie wir Entscheidungen treffen.

00:39:34: ohne dem gehts nicht mehr.

00:39:36: Die Zutat für die ich gefunden habe sind die Suchfelder.

00:39:40: Bitte erklär mal das Konzept des Suchfelders so, dass vielleicht ein Geschäftsführer eines Achtzigmalbetriebes auch versteht was du damit meinst?

00:39:47: Ich hab vorhin schon ein bisschen davon erzählt also... Ein Suchfeld ist wie eine Lupe der auf einem Bereich auf einen Marktchance fokussiert wo sich viele Möglichkeiten tummeln die zu den Stärken und den Assets der Organisation passen.

00:40:09: Das heißt, es besteht aus vielen Signalen, die man beobachtet hat und ist gematched mit den Fähigkeiten der Organisation.

00:40:20: Ein passendes Beispiel ist raus aus Gas bei der Wien Energie – also welche Geschäfte?

00:40:27: Da gibt's ganz viele Geschäftsmodelle, die da drin sind.

00:40:29: aber es gibt auch einen gemeinsamen Nenner und das ist quasi diese Ambition raus aus gas.

00:40:35: Oder jetzt gerade bei dem Handwerksbetrieb, den wir vorher besprochen haben.

00:40:41: Die Schlei-Betriebe gibt es einen Suchfeld das heißt Exteria.

00:40:44: Die haben bislang vor allem die Innenaustattung von Yacht gemacht weil das ein Bedürfnis war von den Kunden.

00:40:50: Das sind ja immer wirklich super Reichen.

00:40:54: Es gibt nur eine Handvolle Menschen auf der Welt die sich so eine Yacht leisten können.

00:40:59: und während in der Vergangenheit das Bedürfen sehr oft in den Innenräumen quasi auch ein bisschen geschützter zu sein, ist es heute ein bisschen geht das Leben oft bei den Superrechen wieder ein bisschen weiter nach außen.

00:41:10: Dadurch geben sich ergeben sich neue Marktchancen Exterior Design zum Beispiel auf Yachten und da gibt's aber ganz viele Möglichkeiten die man im Betracht sehen können.

00:41:18: Aber eins ist klar Es passt zur strategischen Ausrichtung der Organisation Es passt zu einer stärkeren Organisation und es tummeln sich dort viele Chancen.

00:41:26: Und während es Fokus ist und sagt Das Können wir machen?

00:41:30: Keinen Suchfeld auch Garant dafür sein, dass man nicht alles macht.

00:41:34: Man kann ganz klar sagen das sind drei Chancen Feld auf die wir uns stützen wollen.

00:41:39: und damit sagt es auch Das machen wir nicht.

00:41:42: Und das ist genauso wichtig weil wenn man die ambition ausgesprochen hat zu innovieren wie man natürlich überflutet mit möglichkeiten das ist sowohl filter also fokus setzend.

00:41:56: Aber es gibt ja so viele Trends, die gehypt werden.

00:41:59: Da kommt der Unternehmer zu dir und sagt ich habe das gelesen und ich möchte jetzt auch auf den Zug aufspringen, passiert das nicht?

00:42:04: Wo ist der Unterschied zwischen Trend und Hype und echte Innovationen, was sich mal die Fragen stellen würde?

00:42:12: Wir arbeiten natürlich mit Trends in dieser gesamten... Nachdem wir die internen Fähigkeiten und Stärken analysiert haben gehen in diesen Bereichen ein.

00:42:21: Wir schauen uns an, was sind Trends?

00:42:24: Weil ein Trend ist ja oftmals eine schwache Signal für etwas, das zukünftig größer wird und da muss man ganz achtsam sein und bewerten – Ist es etwas, was sich auf unser Geschäftsmittel übertragen lässt?

00:42:36: Ist es Etwas, was Substanz hat?

00:42:39: Ist Es Etwas auch für uns beobachtbar ist?

00:42:41: Wird da was draus?

00:42:43: Das heißt wir beschäftigen uns ganz viel mit Trends aber aus einem Trend zu sagen okay das machen wir nicht!

00:42:50: Passt er zu uns, passt er zu den Fähigkeiten die wir haben und ist ja dadurch für uns relevant.

00:42:58: Gut!

00:42:58: Die fünfte Zutat ist die Messbarkeit, die messbare Umsetzung.

00:43:03: Wie sehen eigentlich die Kippe-Eis für etwas aus?

00:43:06: Wo es noch gar keinen Standbein gibt?

00:43:08: wie geht sie denn das demaren?

00:43:10: Es gibt eine eigene Disziplin in der Innovation, die heißt Innovation Accounting also Innovationsbuchhaltung.

00:43:20: Die beschäftige ich nur damit.

00:43:22: Wie misst man Erfolg, solange der Umsatz bei Nuhr steht und alle anderen typischen Parameter- und GpIs die man so im Bestandsgeschäft quasi heranzieht irgendwie nicht tauglich sind?

00:43:35: In einer frühen Phase ist das Allerwichtigste oder in einer Frühenphase versuchen wir immer lernen zur einen Messbankhänsel zu machen was wir wollen.

00:43:46: Wir wollen unseren Erfolg, den wir im Innovieren haben über schnelles Lernen ausdrücken.

00:43:51: Das ist etwas was vor allem in den frühen Phasen an den Anfängen von Innovationsprozessen ganz wichtig ist weil wenn du sofort irgendwelche Pernutzer KPI's aufstellst dann bist du sehr schnell dort das validieren oder invalidieren eine Qualität bekommt und wird es nämlich nicht gut wenn du invalidierst.

00:44:10: und deswegen versuchen wir am Anfang vor allem mit dem Aufsetzen des Mainz darauf zu achten dass dass es immer ums Lernen geht.

00:44:17: Es ist ganz central, dass wir schnell lernen und dann kann auch das Schlechte lernen und Anführungszeichen nämlich dann zu lernen, na so funktioniert's nicht als Erfolg gewertet werden.

00:44:27: Und sonst in ein bisschen späteren Phasen kommt natürlich sehr stark auf die Annahme oder die Hypothese ab, an die man testen möchte was man genau jetzt validieren möchte.

00:44:37: Also möchte man herausfinden, wie hoch die Zahlungsbereitschaft ist.

00:44:41: Möchte man herausfinden, wie auch die Retention ist?

00:44:43: Das sind sicherlich wichtige KPIs.

00:44:45: dann in der Wünschbarkeit oder der Wirtschaftlichkeit von einem Geschäftsmodell.

00:44:50: aber da muss man dann einfach sehr genau darauf achten was es okay ist und was möchte man genau messen.

00:44:56: Jetzt müssen wir diese fünf Zutaten irgendwie zueinander bringen damit ein gutes Gericht entsteht.

00:45:01: weiß ich nicht das Wort des?

00:45:03: Ihr habt ja da auch ein Drafasenmodell Wo, glaube ich diese fünf Zutaten dann reinpasst.

00:45:09: Wie schaut das aus?

00:45:10: Der wichtigste Schritt eins ist das Legendes Fundaments wo wir uns genau mit dem Thema Strategie und Zielbild beschäftigen.

00:45:18: dabei arbeiten wir quasi dass warum machen wir es eigentlich?

00:45:24: Wir arbeiten das wie entlang welches Prozesses?

00:45:29: mit welche Governance?

00:45:30: Und genau das ist der erste Schritt.

00:45:32: Im zweiten Schritt schauen wir uns Genau diese Chancenfelder an, dieser Suchfelde nennen wir sie.

00:45:39: Wo wir interne Analyse machen, extraanalyse und dann zusammenführen diese beiden Stärken.

00:45:44: Und uns anschauen geht das in die fünf größten Chancenfelder.

00:45:48: In jedem Chancengeld haben wir auf jeden Fall schon zehn, zwanzig, dreißig Opportunities konkrete Umsetzungschancen identifiziert mit denen wir losstarten könnten.

00:46:00: Das Losstarten ist quasi der dritte Schritt.

00:46:04: Das ist dann das, wo unsere handwerklichen Fähigkeiten, würde ich sagen am stärksten zum Tragen kommen.

00:46:09: Wo wir selbst eben auch als Gründer in die Umsetzung gehen weil die Fähigkeit dazu braucht diese neuen Chancen zu erheben nicht immer im ausreichenden Maß in den Organisationen vorhanden sind und deswegen springen wir da quasi ein und es sind ein Litzismus dafür wäre Venture-Bilder.

00:46:29: Wir bauen diesen neuen Standbeinen noch tatsächlich als Unternehmerinnen für unsere Kunden auf.

00:46:35: Aber ihr habt ja auch, setzt es sehr stark auch auf das Interpreneurship.

00:46:39: Ihr macht Innovatoren aus den eigenen Leuten und kraftet keine Experten ein.

00:46:44: Das ist ein Riesenthema.

00:46:47: Warum sind eigentlich die eigenen Mitarbeitenden oft die besseren Gründe für das neue Standbein?

00:46:51: Als mir kann man nämlich jetzt die Experten auch einkaufen um viel Kohle.

00:46:54: Warum ist das so?

00:46:57: Es ist gar nicht immer so.

00:46:59: Ich glaube mal muss ich sehr genau anschauen was Was ist die Ambition?

00:47:05: Also ich glaube, dass Entrepreneurship besonders gut funktioniert wenn man etwas bearbeiten möchte was recht nahem Kern ist.

00:47:13: Wenn man irgendwie eine Chance aufgetan hat die so nah an dem Wissen von heute zu Hause oder so davon profitiert bestehende Fähigkeiten in der Organisation zu hebeln dann macht es Sinn mit Leuten zu arbeiten die aus der Organisation selbst kommen und die dann entweder begleitend zu unterstützen in der Rolle von Adventure, oder wirklich ein Programm zu bauen wo wir sie befähigen selbst diesen Weg zu gehen.

00:47:43: Wenn wir aber die Ambition haben ein bisschen weiter wegzugehen vom Kern und uns von dort entfernen dann besitzt eines je weiter wie weggehen desto bunter sind Zielgruppen desto weniger wissen so diese Zielgruppe mit einer Organisation vorhandenen desto eher ändern sich Geschäftsenteile um.

00:48:00: aus dieser Kombination veränderter Zielgruppen, veränderte Geschäftsmodelle und Angebote entsteht hohe Unsicherheit.

00:48:07: Und die Menschen, die heute in diesen Organisationen arbeiten sind ja nicht umsonst dort, die sind geholt worden weil sie gut drin sind das Bestehende gut zu verarbeiten, gut darin sind in hoher Qualität mit wenigen Fehlern zu arbeiten und diese oftmals von dieser Unsicherkeit ein bisschen überfordert.

00:48:26: und da braucht es dann wirklich Menschen, sehr stark unternehmerisch denken, die gut darin sind.

00:48:31: Musst dazu erkennen, Chancen zu erkennen und die auch schon gewappnet sind mit vielen Geschichten und Analogien über diese lernen

00:48:41: konnten.".

00:48:43: Du hast schon einige Kunden angeschnitten aber gibt es irgendwie einen Case, den du wirklich im häufigsten erzählst?

00:48:50: Wo du sagst okay wenn dich jemand fragt was macht Aventury gibt das einen Case denn du uns auf eventuell heute mitteilen könntest?

00:48:58: Ich erzähle generell einfach viel über die Arbeit, weil das was sie tun nicht irgendwo spannend ist und viele meine Freunde einfach up to date bleiben wollen.

00:49:06: Das ist ich hoffe!

00:49:06: Ich erzähl immer wieder unterschiedliche Gäste.

00:49:10: Aber ich glaube, was ich auf jeden Fall stark mitbegleitet habe war ein Venture, dass wir für die Ottergänger Brauerei aufgebaut haben oder eigentlich etwas für die ottergängige Tränke gehen.

00:49:25: Es war dann vor allem in der Brauerei angesiedelt Und es war Edwater.

00:49:32: Es ist wie eine Art Parfafelswasser, so ein Konkurrenz zu Airb und Waterdrop wo man so kleine Flaschen hatte, wo man Aromen sich ins Wasser geben konnte und man hat das Gefühl, wow!

00:49:47: Das riecht irrsinnig intensiv und dadurch bildet man sich selbst auch Geschmackern und sollte den Menschen dabei helfen mehr Wasser zu trinken oder Wasser auch einfach stärker genießen zu können.

00:49:58: Auch dort haben wir es nicht gemacht, weil es einen Trend war oder weil es ein Waterdrop gab.

00:50:02: Wir haben gesehen dass ein Teil der Unternehmensgruppe ist für Slauer und die verkaufen heute sehr erfolgreich noch immer mit Mineralwasser.

00:50:12: Gleichzeitig haben wir gesehen das Sprudler in österreichischen deutschen Haushalten massiv an Bedeutung gewinnen.

00:50:25: Alle Haushalte haben mittlerweile ein Sodastreamer und es wird dadurch natürlich perspektivisch auch einfach viel weniger Mineralwasser getrunken oder nach Hause getragen.

00:50:33: Also die Frage war, wie kann man diesen Trend oder diesen Marktschiff nutzen um mit neuen Geschäftsmusellen zu punkten?

00:50:41: Und eines dieser Suchfälle war dann so Tapping Into Water.

00:50:45: also was kann man im Wasserbereich machen und was kann das für die Brauerei auch für neue Standbände geben werden der Bierkonsum massiv zurückgeht, wenn die Neugeneration, die Sobergeneration immer weniger Alkohol trinkt.

00:51:00: Was für Neustandbinder kannst du geben?

00:51:02: und da war das eine Filtersprechende ist?

00:51:04: Ich glaube von dem habe ich sehr oft erzählt!

00:51:06: Und es funktioniert?

00:51:08: Ja, aus meiner Sicht hat es vorhin funktioniert.

00:51:13: Wir haben sehr schnell gute Folge gefeiert.

00:51:17: wir haben in weniger sechs Monaten von Idee es bis in den Markt geschafft mit einem physischen Produkt, inklusive Rezeptorenentwicklungen, inklusiver Produktzeug.

00:51:30: Im Endeffekt haben wir am Anfang sehr gute Folge feiern können und haben dann aber diesen Prozess von Wir Haben's auf eins gebracht und wir müssen jetzt irgendwie damit in die Skalierung gehen und auch damit das Projekt übergeben.

00:51:50: Das war dann nicht besonders glücklich.

00:51:52: Wir waren in der Auswahl von dem Schlüsselpersonal, da hat es nicht besonders Glücklich und im Endeffekt haben wir die Erfolge, die wir in diesen ersten Phasen beweisen konnten, dann nicht mehr so repliziert bekommen im weiteren Folge.

00:52:06: Und dann hat auch die Investitionsbereitschaft – das war ja nicht mehr da.

00:52:11: Wir haben uns nur kurz überlegt wie kann man's trotzdem noch weitermachen?

00:52:14: Aber im Endefekt ist das nicht so erfolgreich geworden!

00:52:18: Genau.

00:52:19: Und ich glaube, das ist ganz wichtig wenn man je weiter man weggeht vom Kern, desto wichtiger ist es dass man nicht auf dieses eine Thema setzt und ich glaube das ist etwas was auch wo ich in den letzten Jahren noch sicherlich in meiner Rolle viel klarer geworden bin.

00:52:33: Dass ich das nicht mehr zulassen.

00:52:35: also wir machen halt keine Projekte wo wir nur eine Chance haben weil auch wenn wir unsere Arbeit perfekt machen Wir können nie Erfolg garantieren.

00:52:45: Wir können garantieren dass wir oft im Weg keine Ressourcen verschwenden, dass wir wenn die Unsicherheit hoch ist unser Risiko und das Investment möglichst kleingestalten.

00:52:56: Möglichst schnell testen und erst dann beginnen zu investieren wenn wir mehr Sicherheit über das Geschäftsmittel gefunden haben.

00:53:02: Das ist das Versprechen was wir haben und trotzdem können wir so früher scheiden manchmal mit Dingen also können nicht bei jeder Chance die sich im hohen Unsicherheitsfeld bewegt Erfolg versprechen.

00:53:13: Wir brauchen, wir müssen mit einem Portfolio arbeiten.

00:53:15: Wir können nicht mit einer Sache erfolgreich sein, sondern wir brauchen im Schnitt fünf.

00:53:20: Gut!

00:53:21: Wie bei Einzel-Dreikonsalting arbeiten die mit dem digitalen Reifegradmodell in dreizehn Dimensionen?

00:53:25: Das haben wir auf vier programmatische Felder verdichtet.

00:53:28: Strategieprozesse, Systeme und Ressourcen.

00:53:31: Und ganz konkret für dich als Hörer der Hörerin, wenn du wissen willst wo dein Unternehmern genau bei diesen vier Feldern steht also Strategie, Prozesse, System und Ressourcen.

00:53:41: Alles dazu findest Du auf unserer Webseite www.digitalereifegrad.com Die vier Felder, Strategie prozessesystems und ressourcen.

00:53:50: Was glaubst Du was wird am ersten unterschätzt beim Mittelstand auch im Bereich Innovation?

00:53:56: Ich denke Strategie ich glaube das sehr viel ohne Strategie abläuft.

00:54:05: Ich glaube, dass sehr viel opportunistisch abläuft, weil es oftmals so war und das für das nachhaltige Aufbauen von neuen Standbeinen eben dieser Opportunismus nicht mehr funktioniert.

00:54:17: Und ich denke, das ist sicherlich das Thema wo wir am Anfang auch den meisten Impact haben können.

00:54:27: Wie wir jetzt viel gesprochen über das aufbauen Reden wir mal über das Loslassen.

00:54:36: Du hast dir selbst im Endeffekt was erfolgreiches losgelassen, zwanzandreinzwanzig wenn es beim Intro gehört, hast du ja sozusagen dich von den Bürgermachern zurückgezogen verabschiedet?

00:54:48: Du hast wirklich einen so langen laufendes geliebtes Geschäft abgegeben.

00:54:53: Woran hast du denn gemerkt?

00:54:55: dass es Zeit für dich ist damit aufzuhören und was kannst du da einem Mittelstände mit geben?

00:55:00: Welche Skills, wo er sagt okay jetzt ist Zeit auch da loszulassen?

00:55:06: In dem Fall wurde mir das Loslassen sehr leicht gemacht.

00:55:09: Es ist so dass wir die Pragermacher zu dritt gegründet haben und der Geschäftsführer und Küchenchef Franz hat sich im Endeffekt gewünscht mit seiner Frau gemeinsam weitermachen zu können und das hat er sich redlich verdient.

00:55:31: Und geiztig war es auch so, dass ein weiterer oder das waren dann im Endeffekt noch zwei weitere Beteiligten.

00:55:37: Einem langjährigen Restaurantleiter der einen schweren Unfall nicht nur machen konnte und das lange stehen und arbeiten in der Gastro.

00:55:47: Und ein zweiter, der irgendwie gemerkt hat, auch für ihn ist dieses operative Arbeiten in der gastro hatten Ablaufdatum und so hat sich's dann einfach extrem gut ergeben.

00:55:58: Für mich ist schon so dass sich das ein bisschen W-Mut mitspielt.

00:56:02: Also ich bin einfach schon, ich habe diese Frage nach der Rolle oder Identität ja... Ich fühle mich sehr als Gastronom und Gastronomem dort nicht!

00:56:13: Ich fühl mich sehr koch und mir ist die Gastro einfach extrem nahe und es war schon wehmütig Und es war aber die richtige Entscheidung und das hat sich abgezeichnet.

00:56:25: In dem Fall wurde es mir etwas erleicht gemacht also ich weiß gar nicht ob ich dann ein gutes Vorbild sein kann.

00:56:32: Ja, du kannst bitte deine Erfahrungen mit den Unternehmern auch mitgeben als der Kursaufwartel.

00:56:35: Genau!

00:56:36: Gut, kommen wir nun zu unseren eins bei drei C-Fragen.

00:56:43: Bei der ersten Frage gibt es eine Antwort bei der zweiten zwei und bei der dritten drei.

00:56:47: Heute trennen wir uns bewusst ein bisschen weg vom Geschäft Und wir kommen zur ersten Frage Wie fällt eines an dir sofort auf?

00:56:57: Du strahlst extreme Ruhe aus, denen unsere hektischen Innovationswelt schon fast exotisch ist.

00:57:04: Was sind

00:57:04: das Wortes?

00:57:06: Was ist denn die eine Quelle dieser Gelassenheit – die Küche des Scheitern oder einfach das Leben?

00:57:11: Was is' die eine quelle für dich?

00:57:16: Sport!

00:57:17: Cool!

00:57:18: Zweite Frage du bist mit Leib und Zelle Koch haben wir ja öfters gehört.

00:57:24: heute Nennen wir zwei Dinge, die du am Herd gelernt hast und die dir heute im Umgang mit Menschen mehr bringen als jeder Strategie-Seminar.

00:57:32: Zwei Klarheit in dem was du willst vor allem in High Stress Situations.

00:57:40: Und

00:57:41: das zweite?

00:57:42: Und das Zweite ist es kann nur gemeinsam funktionieren und nur mit gegenseitiger Wertschätzung Cool.

00:57:53: Dritte Frage ganz persönlich zum Schluss drei Zutaten, ohne die dein Leben nicht funktioniert.

00:58:01: Eine zum Arbeiten, eine zum Runterkommen und eine, die dich einfach glücklich macht?

00:58:06: Zum Arbeiten würde ich sagen dass es die Menschen sind mit denen ich umgegen bin jeden Tag.

00:58:14: Ich bin einer bei uns auch der Mitarbeiter, die eigentlich so gut wie jeden Tag im Office sind.

00:58:22: Ich brauche das als Energie Und ich brauche Menschen und mich, mit denen ich arbeiten

00:58:26: können.

00:58:27: Das ist die Kochgeschichte oder?

00:58:27: Wahrscheinlich.

00:58:28: Aber keine

00:58:28: Hochschulen, kein Homeoffice machen

00:58:30: als Koch.

00:58:31: Gibt es kein Home-Offices.

00:58:34: Ich glaube das ist eine.

00:58:36: Zum runterkommen wie gesagt mein absolutes Stressventil ist auf jeden Fall Bewegung.

00:58:41: Es ist Bewegungen, ich gehe sehr oft zufussend nach Hause oder ich fahre mit dem Radl.

00:58:48: Ich glaub das ist etwas was mir wichtig geworden ist, meinen Arbeitsweg Und sonst ist es sportlich.

00:58:54: Gehe einmal in der Woche Fußball spielen, das ist mir heilig!

00:58:58: Da bin ich auch immer um scharf, achtzehn Uhr raus aus der Tür.

00:59:01: Da muss viel passieren, dass das geändert wird.

00:59:03: Am Freitag spiele ich Beach Volleyball und da merke ich, dass ich danach einfach entspannt bin.

00:59:12: Zum Genießen koche ich sehr gern.

00:59:16: Ich gehe sehr gerne essen.

00:59:17: Ich versuche sehr, sehr viele unterschiedliche Lokale aus.

00:59:20: Am liebsten mit meiner Frau.

00:59:22: und genau wenn ich koche dann mache es meistens allein.

00:59:27: da sind wir nicht besonders kompatibel in der Küche.

00:59:31: meine Frau mag das nicht so gern wenn ich da große Digitipsfüße habe oder ich bringe das nicht richtig rüber vielleicht

00:59:38: ja super.

00:59:40: vielen Dank Valentin für das Gespräch.

00:59:44: ich nehme drei Sachen mit.

00:59:46: erstens Erfolg im Bestehen ist kein Garant für folgenneuen Themen.

00:59:52: Wer das verinnerlicht, hat schon halb gewonnen.

00:59:54: Das ist der erste.

00:59:55: Zweitens.

00:59:56: Innovationen hat ein Rezept aber es funktioniert nur dann wenn die Reihenfolge auch stimmt und mit echten Zutaten im Effekt sozusagen zubereitet wird statt Hochgrenzfolien.

01:00:08: Und drittens dass es ja auch einen Kern in unserem eins oder drei C-Thema.

01:00:14: Im Mittelstand braucht es nicht das größte Budget Sondern Klarheit hast du auch kurz angesprochen, darüber wo man wirklich steht und genau das setzt ihr in eurer Innovation an.

01:00:24: Und wir genauso eine digitalen Transformation.

01:00:27: Danke für das Gespräch!

01:00:28: Danke wieder!

01:00:28: Eine Ehrlichkeit wird eine Zeit.

01:00:30: Das hat sehr viel Spaß gemacht.

01:00:31: Dankeschön!

01:00:31: Vielen Dank dir Harald!

01:00:33: Liebe Hörer und Hörnerinnen wenn ihr mehr über Fallentin Aschermann erfahren wollt vernetzt euch mit ihm auf LinkedIn und schaut bei der Venture vorbei dem Innovationspartner aus Wien für den deutschsprachigen Mittelstand.

01:00:46: Alle Informationen dazu findet ihr in den Show-Nots.

01:00:49: Und wer es für sein eigenes Unternehmen genau wissen will, macht doch unseren kostenlosen Check auf digitalereifergrad.com.

01:00:56: Am Ende habt Ihr dann wirklich ein ehrliches Bild wo Ihr digital steht!

01:01:11: der Person vielleicht, die ihr gerade vor Augen habt wenn ihr an Innovation im Mittelstand denkt.

01:01:17: Bis zur nächsten Folge bleibt neugierig, bleibt ehrlich, digitale Grüße euer Harald Grabner!

01:01:42: Jetzt auf www.digitalereifegrad.com.

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