Das größte Risiko ist der Erfolg – warum Unternehmen ihren blinden Fleck oft zu spät sehen (#35)

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00:00:00: Warum wird der Kunde in drei Jahren noch da?

00:00:03: Das größte Risiko für den Erfolg ist der Erfolg.

00:00:06: Macht das wohl

00:00:07: zur Lust hast!

00:00:19: Mein heutiger Gast bringt über dreißig Jahre Führungserfahrung mit, davon rund zwei Jahrzehnte in einem der bekanntesten österreichischen Technologiekonzerne zuletzt als Executive Vice-President bei AFL im Graz.

00:00:34: Heute ist unterwegs als Business Navigator und Entscheidungsbeschleuniger bei Elevate Advisory!

00:00:41: Ich begrüße Jens Bockenburg.

00:00:43: – herzlich willkommen im Einzwerter C Podcast

00:00:46: Harald, einen schönen guten Tag.

00:00:48: Es freut mich, dass ich hier sein darf!

00:00:49: Vielen Dank.

00:00:50: Jens.

00:00:50: bevor wir irgendwie anders einsteigen will ich gleich die These auf den Tisch legen um die es heute geht.

00:00:56: Unternehmen scheitern heute nicht an fehlenden Informationen.

00:01:00: Sie scheittern daran digitale und technologische Veränderungen zu spät in klare und wirtschaftlich verantwortete Management Entscheidungen zu übersetzen.

00:01:11: Jenz würdest du das unterschreiben oder etwas ergänzen oder hinzufügen?

00:01:16: Also generell Harald ist die These schon mal auch so breit aufgestellt, dass man sie am Anfang gut bejahen kann.

00:01:23: Ich glaube wichtig ist das was etwas differenzierter betrachten.

00:01:27: Was ja dahintersteckt bei dem was du gesagt hast Digitalisierung und den Bereich dessen erkennt man es schnell genug hat viel mit der Disruption zu tun in der wir heute sind.

00:01:38: Und ich denke, dieses Disruptionsthema diese Veränderungen um uns herum sind ganz wesentliches Element dessen was wir in den letzten zwanzig dreißig Jahren in der Form und Dimension und Vielfalt nicht erlebt haben.

00:01:51: Ja deswegen ja die These stimmt differenziert betrachtet muss man eben schauen was konkret dahinter

00:01:58: steckt.

00:01:59: Aber bevor wir da an diese große Themen einsteigen möchte ich ehrlich denn Mensch besser kennenlernen.

00:02:05: Du hast einen Doppelabschluss als Diplomingenieur, Maschinenbau und Diplombwirtschaftsingenieur.

00:02:12: Hat dieser Doppellabschluß sozusagen deinen Blick auf Führung und Transmission eigentlich verändert?

00:02:17: Also zunächst einmal gute Frage!

00:02:19: Zunächst einmal war es für mein Leben sehr lehrreich beides zu machen weil wenn man aus einem Maschinbautechnikstudium kommt und wächst in ein Wirtschaftsstudium ist die Wahrnehmung eine komplett andere.

00:02:34: Man ist auch älter, aber das Wirtschaftsstudium hat komplett andere Mechanismen.

00:02:37: Da geht es wirklich um Lernen und im Maschinenbaustudium war ja viel Logik und der Kämpfen etc.

00:02:43: WP.

00:02:44: Das Mal als Einführung – und das hat etwas mit dem Thema Frage zu tun – Führung?

00:02:48: Ja diese Bandbreite allein ist schon vorteilhaft Und in jeder Führungsaufgabe heute wichtiger denn je Ist es ganz relevant dass man wirtschaftliche Grundkenntnisse hat beste Technologie innovieren.

00:03:05: Man kann höchste Kompetenz haben, wenn ich das nicht spiegelte dahin wie komme ich am Ende zu einem positiven Ergebnis?

00:03:13: ist es als zu wenig und deswegen hat das geholfen und hat mir zusätzliche Breite an Erkenntnissen ... erlaubt, die ich auch immer wieder anwenden konnte und kann.

00:03:24: Erfreulicherweise.

00:03:25: Es ist ja generell der Trend, dass man zwei Studien macht also... ...die Schlauren machen ja zwei, ne?

00:03:30: Meistens Wirtschaften und was Technisches in heutigen Zeit!

00:03:35: Aber deine erste Station war ja Assistent des Eigentümers bei Hellacoustics Set Consult.

00:03:41: Ein kleiner Weltmarktführer im Endeffekt.

00:03:44: Was lernt man denn so in einer Position,... ...dass man in einem Konzern eigentlich nicht

00:03:47: lernt?!

00:03:48: Also.... Erst mal bei Head Acoustics und Head Consult lernt man natürlich sehr schnell, und sehr direkt die Entscheidung des Eigentümors umzusetzen.

00:04:00: Das ist ein ganz wesentliches Merkmal.

00:04:03: Man lernt – ich habe sehr schnell gelernt auch mit der Persönlichkeit des Egentümors zu agieren.

00:04:10: Auch darauf einzustellen von beiden Seiten.

00:04:13: Das sind dann nicht immer Systematiken, die dahinter stecken.

00:04:16: das ist viel im positiven Sinne auch Bauchgefühl.

00:04:19: Das war etwas, was in der ersten Rolle dort in dem Unternehmen entsprechend ganz prägende Erfahrungen gewesen ist.

00:04:27: Vielleicht nochmal ergänzend von der Einordnung diese Rolle als Assistenz des Eigentümers oder des Gesellschafts.

00:04:33: Das habe ich dann übernommen nach Demi schon die Ersten Meriten erwerben durfte im Bereich vom technischen Consulting das es nämlich der Kern gewesen dessen, was wir gemacht haben.

00:04:43: und da kam dieses eigentlich auch sogar zweiter Schritt.

00:04:47: Aber eine Pointe, die du gesagt hast ich bringen muss ist ja der Inhaber Klaus.

00:04:51: Hat er beim Wechsel zu AVL gesagt, na du wirst maximal drei Jahre dort bleiben weil das ein großer Konzern ist und du das nicht aushalten würdest.

00:04:58: Ja richtig!

00:05:00: Aber aus den drei Jahren sind wir im Endeffekt zwei Jahrzehnte geworden.

00:05:05: was hält einen Unternehmertypen so wie du einer bist dich solange in einem Konzernen?

00:05:12: Also erstmal folgen ist man muss erst mal definieren, was sind die Merkmale von Konzernen und warum hat es mich so lange dort auch so erfolgreich und zufrieden gehalten in der AFL?

00:05:24: Und auch vorher bei der Firma LMS.

00:05:26: Letztendlich verbindet man mit Konzern häufig Administration Verwaltung, Mächtig, Bürokratie.

00:05:36: Wenn du jetzt von Konzerren sprichst und das im Zusammenhang mit einer AFL brauchst dann repräsentiert als eine Größe Eine globale Aufstellung Und das sind Merkmale, in denen man – und da steht natürlich eine AFL auch sehr innovativ wirken kann.

00:05:50: Das heißt ein Merkmal ist natürlich zu sagen, egal wie groß ich bin technologisch anspruchsvoll Innovation globale Erfahrungen sehr abwechslungsreich und was ich sagen kann kein Jahr von mir weder bei der AFL noch bei der LMS war das gleiche wie vorher.

00:06:09: Und das ist natürlich auch reizvoll.

00:06:12: diese Veränderung.

00:06:13: deswegen ... versuche ich diesen Begriff Konzern einzuordnen.

00:06:17: Ja, wie gesagt... ...größe globale Aufstellung auch finanzielle Mittel sicherlich.

00:06:23: aber wenn die Innovationskraft nicht gewesen wäre, ...wenn die Veränderung nicht gewesen wär, weil er ist sicherlich nicht so lange bei der Auffallübung.

00:06:32: Der Wechsel von Stuttgart nach Graz und in den Sternmark war ja nicht nur ein Standortwechsel es war auch ein Kulturwechsel anderer Industrieraum andere Strukturen, andere Tonalität.

00:06:45: Was war damals für dich eigentlich der größere Moment?

00:06:48: Der Kulturschock, die Neugier oder vielleicht die Erkenntnis hier, dicken die Dinge vielleicht ein bisschen anders und menschlicher.

00:06:54: Wie war das damals bei dir?

00:06:56: Also erlaubt man das ein bisschen auch so und weil es war sicherlich rückblickend betrachtet... ...der einschneidendste Moment in unserem Leben also von der Hochzeit und den Kindern abgesehen.

00:07:08: aber wenn ich das... beruflichen Kontextsätze.

00:07:10: Das heißt, als wir diesen Schritt und ich diesen Schritt gemacht hatte und meine Frau dann auch dem zugestimmt hatte haben wir diese Überlegungen gar nicht geführt.

00:07:17: da ging es darum eine globale Verantwortung zu übernehmen.

00:07:20: das stand im Vordergrund und seinerzeit war meine und unsere Entscheidung das kann ich nicht remote machen.

00:07:25: die Zeiten haben sie etwas geändert aber selbst heute würde ich's als Persönlichkeit nicht machen.

00:07:29: das heißt das war ganz prägend.

00:07:32: Ich habe dann und wir haben erlebt dass Trennendste ist die gemeinsame Sprache.

00:07:40: Warum sage ich das?

00:07:41: Weil die Erfahrungen, die wir gesammelt haben ist die gewesen.

00:07:44: Wir sind nach Österreich gekommen und wir kannten die Steiermark weil ich schon in meiner Tätigkeit in Deutschland für die AFL oft hier sein konnte oder auch mitgestalten konnte.

00:07:54: Das heißt, wir kannte schon die Steirmark und wir hatten sie natürlich erlebt als ein deutschsprachiges Land wo alles eh ähnlich ist wie in Deutschland oder im Schwabenland.

00:08:02: großer Irrtum.

00:08:04: Weil wie du es gesagt hast, die Mentalität ist eine komplett andere.

00:08:08: Das war auch eine ganz wichtige Erfahrung für mich persönlich und die Familie zu sagen.

00:08:13: In einem Umfeld, was deutlich breiter ist in Akzeptanz von Dingen nicht so heilekompetitiv wie man es im Schwabenland erlebt hat wo auch Und das möchte ich richtig verstanden.

00:08:26: Wir sind Verbindlichkeiten anderen Charakter hat als in Schwabenland, aber wir haben es geschafft ihnen da einen sehr guten Weg zu finden und die Stärken daraus zu holen.

00:08:34: Das ist die Erkenntnis gewesen.

00:08:36: Okay.

00:08:37: Also erst mal Ich bin Rheinländer.

00:08:39: ins Schwabendland war schon ein Wechsel.

00:08:41: Und dann dieser Wechsel in die Steiermark hat viele damit zu tun gehabt.

00:08:44: was sind die Mechanismen die vorkommen anders sind?

00:08:46: Wie schaffen wir es denn auch und wie wollen wir dort auch die stärken?

00:08:49: weil es hat auch sehr starke Elemente positive Elemente auf die wir vielleicht noch eingehen werden Sowohl Schwabenland als auch Rheinland als die Steuermark.

00:08:57: Und das ist der Punkt, der uns sehr, sehr treibt.

00:09:00: Aber wann man für dich irgendwie endgültig klar, dass du da Steuernark angekommen bist?

00:09:04: War es die Sprache, die dir dann verstanden hast oder irgendwann sozusagen das Ereignis des Überrats des Kübeskirnölderinnen ist?

00:09:13: Also ich auch schon nicht in die Sprachen verstehe ich immer noch nicht.

00:09:16: Generell meine Frau deutlich besser.

00:09:19: Das heißt, es war nicht die Sprachenein angekommen bin ... diese Netzwerkmentalität wirklich auch verstanden habe, weil dieses Netzwerken sowohl in privaten als auch im beruflichen Bereich wirklich etwas war, wo wir uns sehr wohlgefühlt haben und auch sehr widerfinden.

00:09:39: Und das hat mir auch erlaubt eine Stelle zu sagen ein privates Umfeld vorgefunden im ländlichen Bereich, wo ich zu meiner Frau einmal gesagt habe egal wann wir hier wieder weggehen, wir wissen aber die Menschen haben das Herz am richtigen

00:09:53: Fleck.

00:09:53: Und da haben wir schon gespürt, dass wir wirklich angekommen sind.

00:09:58: Verstärktes ist dadurch nochmal, dass meine Frau dann nach langem Kampf, nach langem Streben dorthin im Jahr zwei Tausend Achtzehn eine eigene Hausarztordination aufmachen konnte und das bringt auch mal eine sehr starke Verwurzlung.

00:10:11: Ja, das kann ich nur bestätigen.

00:10:12: Ich bin ja auch, wie du weißt, gebühnziger Steierer aufgewachsen in der Oststermark dort wo der Zwiebark herkommt.

00:10:18: Okay,

00:10:18: ah, ja, ja.

00:10:20: Und der

00:10:20: Crane habe ich, gell?

00:10:21: Na, gefällt Park, genau.

00:10:23: Also da hat er eine Umgebung und ich komme ursprünglich auch aus einem Familienbetrieb und diese Mittelstands- und Familienbetriebsprägung ist bei mir genauso präsent wie bei dir.

00:10:31: die Konzernprägungen passen.

00:10:33: Das war das!

00:10:35: Und deswegen ist es für mich auch wichtig, dass ich auch seine Grundlage diese Konzernwelt vielleicht auch mit dem Mittelstand zu übersetzen.

00:10:40: Das ist sozusagen meine Welt.

00:10:43: Wenn man dich so erlebt... Wo holst du dir eigentlich den Ausgleich?

00:10:47: Familie, Sport, Natur ... Ist das doch ein sehr stressiger Job, den du machst?

00:10:51: Ja, das ist richtig!

00:10:53: Die Kombination ist sicherlich am wenigsten Sport.

00:10:57: Da bin ich sicher nicht Mainstream.

00:10:59: Aber du hast es angesprochen, Familie, Freunde Ausgleich auch durch Reisen, einfach Freiräume suchen.

00:11:08: Es ist ein ganz wichtiges Thema.

00:11:09: und was mir auch wichtig ist zu betonen viel der Stärke kommt auch schon wirklich durch den Wertesystem, das schon gelungen ist in den unterschiedlichen Unternehmenskontexten, in unterschiedlichen Rollen voranzu... bringen, zu leben auch umzusetzen.

00:11:26: Das geht nur mit einem Umfeld im privaten Bereich was entsprechend stark ist.

00:11:32: ohne dieses Umfeld und ohne diese auch Konsequenz in diesen Bereichen wäre das sicherlich nicht so möglich gewesen.

00:11:42: Eine Frage noch zum Abschluss des Kapitels.

00:11:45: Wenn du deine dreißig Jahre jüngeren ich als frisch gebackene Ingenieur eine andere Art geben würdest?

00:11:51: Was wäre denn das?

00:11:52: Mach das, wo du zur Lust hast.

00:11:54: Ganz wichtig!

00:11:56: Meine Planung am Anfang wie meine Karriere aussieht ist komplett anders verlaufen.

00:12:02: War das Schlechtes?

00:12:03: Nein, ging teilweise gut aber macht einfach wofür ihr Lust habt mit Leidenschaft, mit Verbindlichkeit und dann wird sich etwas ergeben was für euch gut ist.

00:12:14: Auf dem Campus Nr.

00:12:15: zwei wurde sozusagen auch Unterrichtesbekommen, dann später noch da zu sprechen ist ja so dass viele Studierende wahrscheinlich auch auf der Suche sind nach dem Sinn des Studiums und mit dem Sinn das Lebens, ihm sollte es dort auch so wahr oder nicht?

00:12:28: Oder

00:12:30: wissen

00:12:30: die schon was sie wollen?

00:12:31: Nein also... Nein, Sie wissen schon auf der einen Seite was sie wollen.

00:12:35: Ich glaube die Generation heute weiß sehr viel was sie möchte aber trotzdem sind sie auf der Suche nach dem Sinn.

00:12:40: das ist für mich kein Widerspruch.

00:12:42: Sondern ich glaube es ist einfach auch die Kombination und unabhängig davon wie sich die Dinge entwickelt haben ist das eigentlich ehrlich gesagt halt auch nicht anders als bei uns gewesen ist.

00:12:51: Wir wussten auch schon was wir wollten zumindest war's bei mir so.

00:12:55: aber was der Sinn dahinter ist war auch eine Sache wo ich dann erst hinterher

00:12:59: auch

00:13:00: tiefer eingedrohen bin, ehrlich gesagt.

00:13:01: Ja man

00:13:02: merkt es.

00:13:02: Ich habe einen Bayerischen gebraucht bis ich gewusst

00:13:04: war, was ich weiß.

00:13:05: Das

00:13:06: ist schon ein paar Jahre.

00:13:06: ja genau das war schon...ich hab nicht gleich mit acht zu neun so'n Tüten begonnen, sondern erst später weil ich nicht wusste woher sie machen sind.

00:13:14: Genau.

00:13:15: Kommen wir zum blinden Fleck unserer roten Faden heute?

00:13:19: Er hatte mehrere Bedeutungsebenen und wir gehen einfach gemeinsam durch.

00:13:23: die erste Frage, die ich mir gestellt habe ist wenn Konzerne einen gewissen strukturellen Vorteil haben Warum sehen denn wir dann zum Beispiel immer wieder Beispiele von großen Unternehmern, die die Veränderungen verschlafen?

00:13:36: Woher

00:13:36: kommt das?

00:13:38: Ein Stichwort ist Legacy.

00:13:41: Das geht aber im privaten Bereich so und geht im unternehmerischen Kontext so.

00:13:44: Und ich glaube dass es bei großen Unternehmen, wo der Konzern nochmal eine andere Dimension hat, Legacy bedeutet... Ich habe schon vieles gemacht, ich war in vielen Dingen erfolgreich.

00:13:54: absolut nachvollziehbaren Gründen gibt es eine deutlich stärkere Dendenz, dazw.

00:13:58: festzuhalten als wenn ich neu in ein Business hineingehe und bewährte viele Dinge auch aus den Erfahrungen die ich gemacht habe was ich auch persönlich mache.

00:14:07: das ist sicherlich ein wesentlicher Grund.

00:14:10: Eine zweite Grund möglicherweise ist auch und du hattest es glaube ich an einer Einführung auch gesagt vermeintlich helfen uns ja mehr Informationen bessere Entscheidungen zu treffen schneller zu erkennen, dass Veränderungen auftreten.

00:14:26: Das ist möglicherweise falsch.

00:14:28: Es ist viel wichtiger dann die richtigen Informationen zu haben und gerade in der heutigen Zeit möglicherweise ist die Vielfalt von Informationen, die auch auf das Management eintrifft eher hinterlich weil dann noch herauszukristallisieren.

00:14:41: was ist relevant?

00:14:42: Was verändert sich?

00:14:43: Wie hoch ist die Geschwindigkeit dieser Veränderung?

00:14:46: Ist nach meiner Einschätzung schwerer geworden.

00:14:48: früher war das schon dort in meiner Erfahrung einfacher.

00:14:53: Aber wie viel Analyse reicht aus?

00:14:55: Du hast ja auch gesagt, es ist auch ein Riesengefahl.

00:14:59: Wenn man den Binnenfleck nicht sieht und der entsteht ja auch, wenn man sozusagen in die Analypse verharrt und sozusagen nur mal an den Analysem glaubt oder?

00:15:07: Also ich möchte dir die Frage nicht direkt beantworten, wie viele Analyses gut sind.

00:15:11: Ich möchte es anders beantwortet.

00:15:13: Ich würde sagen immer im Kopf zu haben was ist die Implikation auf die Umsetzung?

00:15:19: Was habe ich für eine Idee für die Umsetzungen?

00:15:23: Ich möchte es auch ein bisschen aus dem Unternehmer schon Kontext herausheben, wenn ich jetzt auch schaue wie wir in Europa diskutieren derzeit über wirtschaftliche Schlagkräftigkeit.

00:15:33: Perspektive die Analyse ist mir viel zu intensiv.

00:15:36: Wir reden viel zu wenig davon.

00:15:38: was wollen wir eigentlich umsetzen?

00:15:40: Woran glauben wir dass wir das umsetzten?

00:15:42: auch welche Basis starten wir dann auch im Bereich eine Umsetzung?

00:15:47: und das ist auch etwas was vielleicht in dieses Thema Blinderfleck einzahlt.

00:15:52: wenn ich nicht den Mut habe, in diese Umsetzung zu geben und nicht dem Mut habe zu sagen Ich starte damit.

00:15:57: Und wenn ich feststelle, dass es falsch ändert ist wieder Ist natürlich der blinde Fleckenthema, weil das sehr relevant

00:16:04: ist.

00:16:06: Was würdest du eigentlich einen mittelständischen Betrieb raten?

00:16:08: ... der im Endeffekt keine Ressourcen hat, einen Frühwarnsystem aufzubauen.

00:16:14: Der wird ja das Budget und auch die Struktur eines Konzerns hat.

00:16:17: Was für das Redneraten, woran merkt er, dass er im EndeFFekt jetzt irgendwie einen blinden Fleckenunternehmen

00:16:22: hat?

00:16:22: Also es hilft sicherlich Austausch-Netzwerken erst mal.

00:16:26: Das heißt immer wieder in den Umfeld sich zu bewegen was nicht nur Mainstream ist... ...und wo's nicht nur sich in der Konforz bewegt sondern sich auch Piers zu suchen, die auch anders denken,... Kompetenzen haben, wo man denkt das sind schon zukunftswichtige.

00:16:41: Also das ganze Thema Netzwerk-Erfahrungsaustausch ist ein ganz wesentliches Element was eine Rolle spielt.

00:16:46: Das kann auch einige Analysen und Daten ergänzen.

00:16:49: Man sollte es nicht komplett ersetzen.

00:16:52: Man soll immer den Lackmusstest machen.

00:16:55: Sind da wirklich Zahlen?

00:16:56: Das ist das Netzwerken.

00:16:58: Zweiter Punkt ist der ich bin der festen Überzeugungen um sich herum auch junge Menschen zu haben die ... von Natur aus eine ganz andere ... ... Ambition haben, ... ... Dinge neu zu entdecken hilft auch.

00:17:15: Das ist ein Zweiter Punkt.

00:17:17: Was mir persönlich immer extrem geholfen hat, ist... ... zu reisen und zwar beruflich zu reißen.

00:17:23: Also anstrengend, extrem anstrendend gerade global, grade in den letzten Jahren.

00:17:28: aber jedes Mal von einer Reise kam ich mit neuer Erkenntnis raus und zurück und vielleicht mal eine Anekdote Einstandort für uns ist ja in China Und in China war ich sehr häufig, darf nicht sehr häufig sein.

00:17:43: Und dort habe ich dann beim Abendessen mit den Kolleginnen und Kollegen von der Avalkina verstanden, warum die Elektrifizierung da erfolgreich ist.

00:17:53: Nämlich nicht primär wegen des Antriebs.

00:17:56: Sondern wir haben gesagt, nein, die jungen Leute kaufen die Fahrzeuge weil sie im Handy das erleben was Sie auch am Handy erleben.

00:18:05: Dass die einen elektrifizierten Antrieb haben, ist für sie Vorkommenssekretär.

00:18:09: Also das ist so eine Ernigdote, die sagt ... Das ist ja eh klar!

00:18:13: Aber diese Interaktion mit Menschen, die da nahe am Puls der Zeit sind, die hinhören und in der Gesellschaft sind, hilft dann.

00:18:20: Okay... aber wenn ich jetzt im Mittelstand mittelständler bin, gibt es irgendwelche Signale wo ich merke ... vielleicht zu spät, dass der Markt schneller geworden ist.

00:18:33: Und bin ich irgendwie eingeschränkt in meinem eigenen Denken?

00:18:36: Was glaubst du, warum viele Mittelstandsbetriebe ... ... diese blinden Flecken wirklich

00:18:40: übersehen?".

00:18:41: Also erstmal möchte ich folgendes sagen... Ich weiß nicht ob es viele sind.

00:18:45: Es sind die im Fokus.

00:18:46: wo diese Schwierigkeit auftritt muss man aufhörerweise sagen.

00:18:49: Das sind ja sehr viele erfolgreiche mittelständische Unternehmen.

00:18:52: so aber auch deine Frage zurückzukommen.

00:18:57: Egal in welcher Branche man isst Es ist wichtig zu erkennen, was sind eigentlich die Geschwindigkeitsfaktoren in meiner Umgebung, die mein Geschäft beeinflussen?

00:19:07: Das heißt, da gibt es unterschiedliche Messgrößen.

00:19:11: disruptiver Effekt, ich meine unsere Branche war halt disruptiv.

00:19:14: davon getroffen das politische Entscheidungen gab.

00:19:16: Das ist das Schwierigste.

00:19:17: oder es eigentlich nicht das Normale sehr viel technologisch und dazu schauen was verändern sich sehr schnell.

00:19:21: wenn ich feststelle im Bereich jetzt der als damals Open AI GPD heraus kann wie schnell sich das geändert hat dann muss ich mir darüber Gedanken machen Was bedeutet das?

00:19:31: Muss ich mich genauso schnell verändern?

00:19:34: Und Wenn Ich Es Nicht tue Dann wird es auf meinen Geschäftsmodell Auswirkung haben dass Auf Jeden fall eine Eine Orientierung die eine Rolle spielt.

00:19:43: Wenn man es in den Zahlen merkt, ist es meistens zu spät weil dann zu reagieren in der Veränderungsgeschwindigkeit, die heute generell in den Industrien und unserer Welt existiert muss eigentlich ein anderes Frühwarnsystem haben.

00:19:57: das ist eben diese Veränderungsschwindigkeit für sich zu definieren.

00:19:59: an welchen Faktoren mache ich die fest?

00:20:02: Aber seht ihr das Blindefleck denn häufiger im System interkultur oder in der Führung?

00:20:08: Das hängt sehr vom Kontext ab, das kann man so nicht generisch beantworten.

00:20:13: Aber du hast die drei Elemente angesprochen, die wesentlich sind und das muss man für sich selber entscheiden.

00:20:19: wo sehe ich dass bei mir in meinem Umfeld der größte Einfluss drauf besteht?

00:20:23: auf den beginnenden Blick?

00:20:26: Deine Konzernwelt, die Automobil- und Technologizuvielieferindustrie steckt ja mitten in einer der größten Umbrüche ihrer Geschichte der Wandel zum Software Defined Vehicles, wie man es sich schon bezeichnet.

00:20:40: Wie erlebst du denn diesen Umbruch jetzt ganz von einer Person heraus?

00:20:45: Also genau das ist eine sehr gute Frage.

00:20:47: extrem disruptiv für mich ist auch eine persönliche Disruption gewesen weil ich im Rahmen der Veränderungen und der strukturellen Anpassung selber entschieden habe dann in Oktober des letzten Jahres zu sagen Die Verantwortung für die Geschäftsführung kann ich nicht übernehmen.

00:21:02: Ich übernehme eine neue Rolle in der Auffäll, die sehr stark im Richtung Software-Transformation gibt.

00:21:06: also das auch mal ein Indiz dafür was diese Disruption bedeuten kann.

00:21:11: es schüttelt uns komplett durcheinander.

00:21:14: Es schütkelt die gesamte Branche durcheinandern und das ist in einem Ausmaß wie wir sie nicht kennen, wie ich sie nicht kenne.

00:21:20: Das muss man einfach zu Kenntnis nehmen.

00:21:21: Und dass jetzt keine Überschrift alleine sondern es geht in die Grundfesten dessen Unsere Geschäftsmodelle, es geht in die Grundfesten der Kompetenzanforderung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

00:21:33: Es geht in den Grundfesten auch von Verhaltensweisen in Unternehmen, die sich auf einmal komplett drehen.

00:21:41: Wenn man technologisch innovativ ist dann ist das Thema Nachhaltige Forschung, Entwicklung hat einen sehr hohen Wert.

00:21:49: Wenn ich dagegen stelle aber jetzt die Veränderungsgeschwindigkeit und den wirtschaftlichen Druck auf der anderen Seite da muss sich dann eine ganz andere Balance finden als ich das in der Vergangenheit gab es habe.

00:21:59: Das ist das eine was ich aber auch erlebe und dass mir wichtig das zu ergänzen ist zurückkommt auf das Thema Analyse.

00:22:10: Die Kommunikation

00:22:13: Ist

00:22:13: extrem stark problemfokussiert.

00:22:16: Okay

00:22:18: Wenn man die ganzen Kanäle sich anschaut und sich anschauen, was dort über die Automobilindustrie geschrieben wird.

00:22:27: Da kann man sich ja nur noch einsagen.

00:22:28: Ja

00:22:29: da wirklich den Mut zu haben und eben den Blick nach vorne zu wicken und sagen was nehmen wir jetzt daraus?

00:22:35: Was ist jetzt auch für uns ein zukunftsfähiges Bild?

00:22:38: Ist sehr schwer weil es gibt die Sicherheit nicht.

00:22:41: aber wenn wir das nicht machen und das eine ganz neue Aufgabe auch für die Industrie dann können die nicht mehr mitnehmen, die eigentlich uns in Zukunft mittragen wollen.

00:22:50: Und das ist eine Sache, die jetzt gerade auch sehr stark trifft.

00:22:55: Das heißt von einer Welt wo wir die Erfahrungen hatten und wo wir den Mechanismen kannten dort zu erkennen dass es nicht mehr wirksam wird aber trotzdem noch ein Bild zu entwerfen in die Zugfühlinge was eine Tragfähigkeit hat ohne sagen zu können ja das wird in drei Jahren genauso eintreffen

00:23:12: Man hält halt sehr gerne an alten Dingen fest, der Anbringungsmotor.

00:23:17: Man blickt lieber zurück als noch vorne.

00:23:19: das ist ja auch so ein Problem.

00:23:22: auch beim Mittelstand sag ich einmal man weiß okay es funktioniert jetzt dass das System funktioniert das Produkt funktioniert und und das wird schon alles weitergehen.

00:23:30: das ist in die Richtung.

00:23:34: aber warum worum ist das?

00:23:35: Glaubst du, dass das Zurückblicken in der Transformation irgendwie ein Thema ist, dass der Mittelstand generell hat oder kommen sie den Konzernen auch speziell so vor?

00:23:51: Also aus meiner Erfahrung und dem was ich so auch kenne das ist nicht Spült-Mittelspannplatz spezifisch.

00:24:01: Es gibt ja dieses legendäre Buch The Black Swan.

00:24:04: Das heißt wir sind ja geprägt von Linearen Denken und Linearen zurückblicken.

00:24:09: Die Welt ist aber nicht mehr linear, sie ist deutlich weniger linear als in der Vergangenheit.

00:24:14: Damit umzugehen und daraus abzuleiten wo sind jetzt wirklich die Black Swan Effekte?

00:24:18: Wo kommt die Destruktion, die Veränderung muss halt eine viel höhere Priorität haben.

00:24:24: Das war in der vergangenheit nicht erforderlich in der Form.

00:24:27: ich sehe es so dass es Unternehmen aller Größen trifft ja in unserer Branche besonders stark.

00:24:35: Also zusammengefasst kann man sagen, die Blindefleck ist oft nicht dass man nichts weiß sondern der Blinde fleck ist eher das man glaubt noch Zeit zu haben.

00:24:40: Das ist auch ein bisschen... Die Zeit spielt glaube ich auch eine sehr große Rolle oder?

00:24:43: Genau!

00:24:44: Dass man es

00:24:44: oft verschleft

00:24:45: ja.

00:24:45: Genau.

00:24:45: also genau, das kommt man schon sicherlich so zu

00:24:47: diesem Fass.

00:24:48: Kommt man wie vor der großen Transformation zu einem sehr konkreten Wertetreiber den beiden Welten oft unterschätzt wird nämlich zum Service.

00:24:59: Im Mittelstand wird Service oft nicht als Begleitfunktion gesehen.

00:25:02: warum ist es eigentlich strategisch zu kurz gedacht?

00:25:06: Weil Service für mich, gerade im Bereich BtoB, insbesondere im Bereich btb, gerade in Bereichtechnologie der wesentliche Hebel für eine nachhaltige Profitability-State ist.

00:25:22: Für einen nachhaltigen Kundensofidenheit und damit auch für ein nachhaltiges Geschäftsmodell.

00:25:29: vereinfacht ausgedrückt.

00:25:32: Wie baut man jetzt als Mittelständler so einen Erkenntniskanal auf, ohne eine ganz große Marktforschungsabteilung zu haben?

00:25:38: Wie geht man das Thema ran.

00:25:40: Also das

00:25:40: erste ist den Kunden gut zuzuhören und dann gibt es zu sagen dem Kunden zu fragen was ... Warum würdest du uns wieder kaufen?

00:25:48: Gar nicht, das ist eine ganz triviale Frage.

00:25:53: Die oft sehr viel weiterführt.

00:25:56: Da brauchen wir keine großen Marktstudien zu haben, sondern Kunden sind schon eine extrem valide Basis.

00:26:02: und ich möchte dann auf den zweiten Punkt zurückkommen weil er halt eben wirklich sehr stark in Österreich und der Steuermark ausgeprägt ist in entsprechenden Netzwerken sich auszutauschen.

00:26:13: Jetzt kommt die Werbeeinblendungs-Durian Service Cluster, ist ein solches Netzwerk wo dreiundzwanzig Unternehmen derzeit unterschiedlicher Branchen genau das machen.

00:26:21: Sagen wir wollen im Service weiterkommen.

00:26:23: ich habe meinen eigenen Erfahrungsschatz Ich habe mein eigener Kundenkreis mir es auch wichtig zu erfahren Wir gehen unternehmen aus einer ganz anderen Branche da hin vor.

00:26:32: also wir haben eine Bandbreite beispielsweise von eben Technologieunternehmen wie eine AFL oder knapp anderes bis hin zu einem Hotelritter- oder IT-Dienstleistern.

00:26:41: Und da kommt unglaublich viel an breitbandigen Rückmeldungen, was macht es eigentlich aus ein gutes Servicemodell auf die Beine zu stellen und das auch profitabel weiterzuentwickeln?

00:26:52: Aber wie erzeugt man dann auch die Mieterweite, egal ob sie im Vertrieb oder in der Marketing oder als Geschäftsführung an sich sozusagen mit diesem Thema auseinanderzusetzen

00:27:01: Indem man, also das ist eine sehr gute Frage.

00:27:03: Weil Service nicht primär sehr gut im Marketing ist.

00:27:06: Fangen wir mal damit an, sondern die versuchen eben im Stillen ihre Probleme zu lösen.

00:27:09: Also da

00:27:10: gibt es die Marktforschung und da gibt's tolle Zahlen, ne?

00:27:12: Genau, genau.

00:27:12: Das sind

00:27:12: alles super!

00:27:13: Ja, und wenn ein Deal gelandet hat in der Größenordnung kann er einen

00:27:18: Aufpunkt nehmen.

00:27:19: Und die Marktwöchslungsergebnisse sagen ja weder eine Erbörnersteilung X und ich weiß nicht was und das ist alles toll.

00:27:25: Also womit habe ich gute Erfahrungen gemacht in den vergangenen Jahrzehnten und auch in den verschiedenen Ungefälldern.

00:27:33: Das Erste ist immer zu zeigen, wir haben relevantes Kundenfeedback.

00:27:40: In der Zukunft ist es wichtig, dass wir die Kunden zufrieden halten.

00:27:43: Weil das ist ja auch kein Geheimnis Neukundengewinnungszimmer so teuer wie einen Kunden zu behalten und das war das erste.

00:27:50: daraus abgeleitet auch immer darauf zu achten, dass das was man im Service tut profitabelist und damit auch die Währnis zu schaffen Entsprechend die Rahmenbedingungen zu beschreiben, was brauche ich dafür um ein profitables Geschäft zu machen?

00:28:03: Das hat sich sehr stark verentwickelt.

00:28:05: Gerade im Technologiebereich kommt es auch viel aus.

00:28:07: so After Sales Gedanken, sei es der Service wurde mitgemacht, war dann halt ein Kostcenter.

00:28:12: aber dann kann man meiner Meinung nach kein nachhaltiges relevantes Geschäftsmodell mit der notwendigen Sichtbarkeit Richtung Vertrieb wie du das richtig gesagt hast, auch Richtung Vorstand entwickeln muss profitabel sein und das kann auch profitabel.

00:28:29: Erwartungshaltung und auch das Thema Kundenwahrnehmung in Verbindung mit dem Thema Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln, die eine Profitabilität aufzeigen sind.

00:28:36: Glaub ich ganz gute Hebel was heute im Service glaube ich auch nochmal ein zusätzlicher Hebel ist.

00:28:42: Service ist im Bereich Digitalisierung eigentlich ziemlich gut und das ist natürlich ein Thema wo heute jeder darauf anspricht auch der entscheidert drauf ansprechen.

00:28:50: dass kann man auch bewusst

00:28:51: nach vorne spielen.

00:28:53: Ich nehme immer mit gerade wenn ich mit Vertriebsleuten spreche.

00:28:59: Sie freuen sich dann über ihre Kundenbewertungen, über die Sternchen und das war es dann auch schon so in die Richtung.

00:29:06: Also der Kunde ist eh zufrieden.

00:29:09: also diese Sette so vor kannst du schauen.

00:29:11: okay worum kauft er ... mein Produkt, darum kauft er mich als Person.

00:29:15: Wie auch immer wird ja oft nicht hinterfragt.

00:29:17: Also ich glaube im Vertrieb ist da schon sehr viel Aufholbedarf.

00:29:20: Ich sehe es auch beim Mittelstand wo der Vertrieb meistens noch vor der Geschäftsführung ausgeht und ... ... der ist wahrscheinlich auch oft mit so vielen Themen im Kopf belastet... ... dass er sich gar nicht Gedanken macht worum ist mein Kunde in Richtung?

00:29:35: Oder

00:29:35: warum ist er nie da in die Richtung?

00:29:41: Was würdest du an einem Vertriebsmitarbeiter mitgeben, wo sagt okay wie komme ich deine Kunden besser ran?

00:29:49: Wie kann ich die Kunden besser verstehen und was könnte er tun?

00:29:53: Man kann ja ganz einfache Frage stellen.

00:29:55: Warum wird der Kunde in drei Jahren

00:29:57: noch da sein?

00:29:58: Eine

00:29:59: ganz einfahre Frage.

00:30:00: Da ist eröffnet den Blick von der jetzigen Opportunity, vom jetzigem Lied, vom jetztigen Auftrag die Perspektive nach vorne zu... richten.

00:30:10: und damit kommt man schon weiter.

00:30:11: Wenn man diese Frage offen diskutiert, wenn man sich der annimmt hat man sehr viele Hinweise darauf die Antworten auf das geben was du eben formuliert hattest.

00:30:21: In unserem Vorgespräch hast Du auch gesagt viele Unternehmern bepreisen Service nach Cost Plus Logik also unter Deiner Sicht führt es eher geht es eh in Richtung Value Based Pricing Der irgendwie der tatsächliche Wert für den Kunden das Grundlage darstellt.

00:30:36: quasi er hätte erstes konkrete Schritt für ein Unternehmen dass heute noch Kostplus bepreist.

00:30:42: Ein guter konkreter Schritt ist, die Frage zu stellen, welchen Wert hat der Kunde in seinem Output?

00:30:50: Was immer dieser Output ist dadurch, dass ich eine Serviceleistung erbringe bei uns im Umfeld Prüfstandszeiten Es mag in anderen Fällen sein Verfügbarkeit von Telekommunikationsnetzen.

00:31:02: Das hat einen Wert, das kann im Grunde genommen von Datensicherheit.

00:31:06: Dass es ein Wert der nicht in Stunden bemessbar ist sondern das hat Produktionsausfälle, Innovationsfähigkeit oder Rückschläge bei globaler Präsenz und ähnliche Themen.

00:31:17: Und das kann man aus Kundengesprächen gut heraushören.

00:31:21: Wenn man damals repräsentativ Kunden fragt... und mit Kunden darüber diskutiert, welchen Output beeinflusst ich bei dir?

00:31:29: Weiß ich was für ein Wert ich generiere.

00:31:30: Und dann kann ich in diese Richtung gehen von Value-Based Pricing.

00:31:34: Wie machtest du das bei AVL?

00:31:35: Wir haben es genauso gemacht wie Sie heute.

00:31:37: Das Interessante ist, dass wir etwas regional gemacht haben.

00:31:41: Wir haben ja lokale Services antwortliche und die haben wir auch dahin entwickelt, dass sie genau diese Fragen stellen.

00:31:48: Die Prüfstandsverfügbarkeit war ganz lange ein Riesenthema gewesen Ja, weil halt eben Prüftranskapazitäten eng waren.

00:31:57: In der heutigen Zeit haben wir eben auch festgestellt und dann geht es wirklich darum das Thema Servicezeiträume zu reduzieren ja die Effektivität dessen was ich teste zu verbessern und damit eben auch die Schwerpunkte zu verschieben.

00:32:10: Das ist wirklich ein Punkt wo man ganz klar möglichst nah am Kunden diese Interviews für diese Fragen stellt und die dann auch entsprechend ernst nimmt.

00:32:18: okay Jens, du bringst dir die Konzerne Realität mit.

00:32:22: Ich versuche damit ... Die Übersetzung für den Mittelstand zu machen!

00:32:27: Der Mittelstandsvorteil liegt in der Wachsamkeit im Instinkt unter der Nähe zur Realität meiner Meinung nach und vor allem auch in der Entscheidungsfreude des Unternehmern, weil er doch mit dem eigenen Kapital arbeitet und dann wieder einen eigenen Ruf auch aften muss.

00:32:42: Würdest du sagen, dass Angestelltes Management im Konzern genau diesen unternehmerischen Risikoreflex strukturell verlieren?

00:32:51: Also mein Erfahrungsbandbreite ist jetzt nicht so riesig.

00:32:56: Ich habe die Unternehmen genannt bei denen ich arbeite.

00:33:00: grundsätzlich Ist das eine Frage dessen, was ich für eine Führungskultur auch im Konzern habe?

00:33:06: Und gerade die erst genannten Kriterien von dir diese Innovationsfreude, Unternehmensgeist etc.

00:33:11: ist der schon uns als angestellten Managern und auch den Kolleginnen und Kollegen sehr eingeimpft worden.

00:33:16: immer vom Professor ist das entsprechend

00:33:18: zu machen.

00:33:19: Das muss man ganz klar auch so sagen.

00:33:21: Auch das Thema Entrepreneurgeist in den verschiedenen Ländern ist etwas, was dort auch entsprechend gemacht worden ist.

00:33:27: Was die Herausforderung bei großen Unternehmen und vielleicht eine Ableitung, das beim Mittel schon einfacher ist wenn ich dann eine bestimmte Größe habe, ist die Vielfältigkeit der unternehmerischen Ideen so groß dass es schwierig ist sie noch zu konsolidieren uns zusammenzuführen.

00:33:42: Das ist sicherlich im Mittelstand einfacher weil die Geschäftsmodelle nicht so komplex sind Leistungen vielleicht schneller auf die Straße bringen und ich kann mich auch besser fokussieren.

00:33:54: Das ist sicherlich ein wichtiges Element gerade heute, weil wenn ich zu breit bin das ist sehr teuer sowohl regional als auch inhaltlich und wenn ich sehr bereit bin es ist auf der anderen Seite auch langsam.

00:34:03: Das heißt wenn nicht Veränderung dann kommen wir auf den Anfang zurück.

00:34:06: was du gefragt hast ist wenn ich Veränderungsgeschwindigkeit mir anschaue wie bereiter ich werde desto schwieriger ist es mit einer hohen Geschwindigkeit zu agieren.

00:34:15: Aber die Entscheidungsfreudigkeit im Mittelstand ist ja auch größer.

00:34:17: Also ich kenne es ja auch gerade bei familiengeführten Unternehmern, da sitzt er eigentlich immer an einem Tisch und haut sich drauf und sagt das machen wir jetzt einfach!

00:34:25: Ist in Konzernen nicht so einfach?

00:34:26: Dann gibt's ja die ganzen Prozesse, die man durchlaufen

00:34:28: muss.

00:34:29: Ja also es gibt ja auch viele Konzerne, die Familien geführt sind, muss man fairerweise sagen.

00:34:34: Das hinkt von den Persönlichkeiten.

00:34:37: Wenn du darauf abziehst, dass die Prozesses sehr irgendwo in der Umsetzung Gebe ich dir recht, es sind große Organisationen.

00:34:44: Lass uns bitte von großen Organisationen noch sprechen.

00:34:46: natürlich ein Beharrungsvermögen da und das ist immer eine schwierige Gratwanderung.

00:34:52: wo brauche ich die Qualität, die aus Prozessen herauskommt um damit auch eine Sicherheit für die Kunden herzustellen und vielleicht auch eine regulatorische Sicherheit abbilden zu können und wo?

00:35:01: auf der anderen Seite muss sich dann eine Schlankheit realisieren dass sie meine mein Vorwärtsentwicklung, meine Veränderungen der Geschäftsmodelle nicht behindert.

00:35:09: und das glaube ich.

00:35:09: das was du sagst das heißt in einem großen Unternehmen, selbst wenn ich dort die Entscheidungen durch den Eigentümer habe oder durch das Top-Management.

00:35:18: Wenn da hinter Prozesse stehen, die das drastisch verlangsamen, komme ich nicht an die Umsetzung und da muss man sehr darauf achten.

00:35:26: Und vielleicht dann weil du das Thema Prozesses angesprochen hast?

00:35:29: Ich glaube Mittelstand hat schon eine Perspektive immer end to end ja.

00:35:33: In großem Unternehmen ist natürlich die Wertschöpfung unterteilt und damit, wenn man keine guten Endtoendprozesse abbildet, da auch Abrisse Verlangsamungen, Reibungsverluste

00:35:43: etc.,

00:35:43: aber PD-Norraller spielen.

00:35:45: Was mich interessieren würde in dem Zusammenhang noch ist... ...mehr kennt eigentlich die Mittelständler bei sich selbst ob ein solches falsches Marktgefühl entwickelt bevor es zu spät ist.

00:35:56: Es gibt ja sozusagen viele Unternehmen, die in ihren Gedanken sehr stark gefangen sind.

00:36:04: wie kann man das immer rangehen?

00:36:09: Also das erste ist immer wieder ... als Personen immer wieder erst mal die Frage zu stellen oder... ...die Hypothese aufzustellen, das was ich jetzt mache reicht nicht aus.

00:36:23: Ja?

00:36:23: Das ist meine eine würde ich sagen wenn man sich das vor Augen führt.

00:36:26: Das zweite ist auch das hat mir persönlich in meinen Bereichen immer geholfen.

00:36:30: so sagen,... ...der größte Risiko für den Erfolg ist der Erfolg,... ...dass ich auch vor Augen zu führen.

00:36:37: und wenn wir sagen der Erfolg nicht jetzt habe,... bedeutet nicht, dass ich den Erfolg in der Zukunft habe.

00:36:43: Wenn man das mal in der Form einbettet und sich diese Fragen stellt oder diese These entsprechend auch beherzigt dann wird man von sich aus aktiv immer in seinem Umfeld heraus aufmerksam hinhören und sich anschauen was muss ich ändern?

00:36:57: Ich glaube heute kommt noch einen Aspekt hinzu, der nicht zu gering zu achten ist Der Einfluss der neuen Technologien auf der einen Seite, aber vor der anderen Seite die Kompetenz was wirklich KI kann oder was sie eben nicht kann.

00:37:20: Noch so in den Anfangsschuhen dass es wahrscheinlich gerade für mittelständische Unternehmen sehr herausfordernd ist da einen Weg zu finden.

00:37:27: ja weil haben Sie im eigenen Unternehmen vielleicht nicht viele Menschen die darauf eine gute Antwort geben können.

00:37:32: wenn sie einer großen Organisation sind wie der Auffölde haben so viele Menschen sich damit beschäftigen das wenn sie denen aufmerksam zuhören sich schon ein gutes Bild zumindest bekommen und auch gute Ideen ausentwickeln können.

00:37:43: Das kann eine große Herausforderung für den Mittelstand werden, da muss man über sein eigenes Systemgrenzen das eigene Unternehmen hinausgehen und sagen wo sind bei mir Piers im Umfeld die ich erlebe, die sehr gut damit umgehen.

00:37:54: was kann ich mit denen gemeinsam aufsetzen?

00:37:56: Kann man auch Pilotprojekte gemeinsam machen?

00:37:58: oder in welches Circle gehe ich gemeinsam hinein um dort zu lernen?

00:38:02: KI ist ein riesen Thema.

00:38:03: Ich sage, KI ist ja auch kein Ersatz für Führung sondern eher was kann ein massiver Hebel sein schneller zu sein und das ist glaube ich ganz wichtig.

00:38:11: KI ist wirklich ein Hebel auch um Prozesse zu optimieren und KI ersetzt nicht als Unternehmer.

00:38:17: Das glaube ich auch gar nicht zu sagen.

00:38:19: Das bekommen wir oft mit und gerade auch in Österreich sind wieder in der guten Lage dass gerade das Bundesministerium hier ... für digitale Transformation sehr viel Angebote am Markt hat.

00:38:31: Man kann sich sehr schön weiterbilden, man kann auch Mitarbeiter dorthin schicken.

00:38:34: Da gibt es sehr viele angebote.

00:38:36: werden die dann auch in den Show-Nots reingeben damit man nachschauen kann welche Angebote es definitiv gibt.

00:38:44: Jetzt ganz einfach gesagt was sollte eigentlich der Mieter schon von Konzernen nicht lernen?

00:38:49: Was würdest du sagen?

00:38:49: Was ist so etwas, was Konzerne machen und was nicht für den Mietstand

00:38:54: passt?

00:38:54: Also er verstanden also eine.

00:38:57: Ein Risiko in großen Strukturen, Konzernstrukturen ist sicherlich dass man viel Zeit darauf zu verwendet die Organisationen selber mit allen Abhängigkeiten am Leben zu halten.

00:39:10: Diese Zeit ist besser darauf verwendet Kunden mehr wert zu schaffen und das ist aber auch unterschiedlich.

00:39:16: da gibt es natürlich konzerne unterschiedliche Ausbringungen.

00:39:18: Das ist ein Risiko von Konzernen und großen Organisationen und das sollte man nicht lernen sondern immer Und das Mittelstand normalerweise stark Kunden, Fokus, Kundenorientierung und diese Non-Valuated Time wie man es so schön nennt möglichst gering zu halten.

00:39:37: Du bist ja sozusagen auch Lehrbeauftragter am Campus Nullzweiler Arzt ein Lehrgang in strategischen Management und Servicemanagement für Führungskräfte aus dem Mittelstand kann man so schön sagen.

00:39:49: Das Problem ist ja heuer, heute in heutigen Zeit dass man die Theorie methodisch das Tier überall verfügbar ist.

00:39:55: Man kann es ja bei Google jetzt mit der KI gar nicht alles machen.

00:39:59: Fachliteratur Wie schwierig ist eigentlich für Studierende an der heutigenzeit die richtigen Informationen zu finden weil die KI gibt ja auch nicht alles richtig raus.

00:40:10: Merkst du da irgendwie sich eine komplette Veränderung gegeben hat?

00:40:15: Also, ich merke es nicht nur bei den Studierenden.

00:40:16: und dann nochmal der Hinweis auf diese Lehrbeauftragung.

00:40:19: Ich merke das natürlich auch im privaten Umfeld.

00:40:22: Es ist überhaupt kein Problem Informationen zu finden.

00:40:29: Die Herausforderungen Und auch das Problem ist sie zu bewerten.

00:40:34: Das heißt, es hat schon einen Vorteil Wenn man eine Art von redaktioneller Validierung bei vielen Dingen macht Und das ist die Aufgabe, die jetzt an die Menschen zukommt.

00:40:45: Also gerade auf den jungen Menschen.

00:40:46: Das heißt, dass als die Informationen gegeben hinzunehmen, Verfügbarkeit von Informationen hinzunehmen und die Energie darauf zu validieren, gegen zu checken, zu prüfen – ist das was ich jetzt als Information bekomme?

00:41:02: Ist das objektiv?

00:41:03: Aber bringt mich das auch wirklich weiter oder fühlt es mich auf einen ganz anderen Zweig?

00:41:07: Da gibt's auch viele Beispiele aus der KI, die superlogische Gerüste entwerfen.

00:41:13: Aber ich will nicht mehr das dann anschauen.

00:41:14: Ich verstehe das eigentlich gar nicht das was ich brauche.

00:41:16: Das ist zwar toll aber es gefühlt mich eigentlich von meinem Ziel wieder weg und dass sind die Veränderungen, die ich wahrnehme und sicherlich für Studierende und für junge Menschen wirklich sehr relevant

00:41:27: ist.

00:41:28: Du setzt dir im Lern stark auf Interaktion, Praxitu-Spitzung, dass man auch erzählt, dass du gerne Pitchen lässt?

00:41:33: Ja

00:41:33: genau!

00:41:33: Merkt nun beim

00:41:34: Pitch das es KI gesteuert ist oder wie ist das?

00:41:37: Nein, das ist gut weil beim Pitschen hinterher später bei den Fragen kommt dann raus ob es dann KI gesteuert ist.

00:41:43: und das Umfeld haben wir auch schon so eingerichtet, dass die Leute's miteinander erarbeiten.

00:41:47: Okay Aber was macht das Erdruck mit den jungen Leuten jetzt, wenn man sie in drei Minuten sozusagen seinen Case pitchen muss?

00:41:55: Das ist ja eine super Frage.

00:41:57: Also erstens sagen alle nicht schaffen wir nicht.

00:41:59: Ehrlich okay.

00:41:59: Also achtzig Prozent sagen nee, schaffen wir nich.

00:42:01: also entweder impizit oder explizit und hinterher sind sich stolz darauf dass weiß doch alle es geschafft haben.

00:42:07: In drei Minuten die wesentliche Botschaft.

00:42:11: Was überrascht ich ehrlich und junger Menschen heute positiv?

00:42:16: Zum einen... Wie mit welcher Selbstverständlichkeit Sie an jedem Ort der Welt uns zu jedem Zeitpunkt... ...mit Informationen umgehen und daraus was machen.

00:42:26: Also wenn ich das erzählen darf, unser Sohn kocht halt gerne,... ...der braucht uns nicht zu fragen.

00:42:34: Der hat die Quellen und dann geht es vielleicht mal in zehn Prozent der Fälle... ...nicht gut aus oder?

00:42:39: Neunzig Prozent sind genial!

00:42:41: Das finde ich eine wirklich tolle faszinierende Fähigkeit an den Jungen.

00:42:44: Menschen.

00:42:45: Okay, das zweite ist ich sehe es auch so dass die junge Menschen sehr viel stärker internationaler agieren können.

00:42:54: Also das ist auch durch dieses Bildungssystem sind die schon beweglicher geworden im Schnitt, also es ist sicherlich absolut faszinierend und ich bewundere alle junge Menschen, die schaffen halt eine sehr gute Optimismus und Lebensfreude aufrecht zu erhalten obwohl ja das Umfeld jetzt nicht so danach ist, die Nachrichtenlage nicht so ist dass man da nur Mut schüpfen kann.

00:43:13: in so drei Aspekte, die ich sehr schätze Und was ich aus meiner Erfahrung sagen kann ... generell einstimmen in das Klagerlied, dass die Jugendlichen nicht leistungsbereit sind.

00:43:26: Das hat viel auch mit dem Umfeld zu tun und wie sie weiterentwickeln.

00:43:30: Ja?

00:43:31: Jetzt gibt es schon diese Annahme.

00:43:32: Viele sind mit dreißig Stunden zufrieden bei uns im Co.

00:43:36: Aber in einem Lehrgang sind das denn eher... ... die Mache, oder?

00:43:40: Ja, selbst wenn sie in dreizig Stunden zufrieden sind.

00:43:42: Aber wenn Sie Leistung bringen, das ist ja das Entscheine!

00:43:45: Wir sind mit Leidenschaft dabei sind... Wenn Sie sagen und wenn Sie mitarbeiten dabei bei dem Thema dann ist es mir ehrlich gesagt nicht primär relevant sind's dreißig oder vierzig Stunden sondern ... mit welcher Energie sind sie?

00:43:56: Ich kenne auch andere, die dann auch mal... ...fünfzig-sechzig Stunden bereit sind zu arbeiten.

00:44:00: Wenn ihr ihnen das Umfeld bietet und die Orientierung gebt und sagt ne, das lohnt sich ja auch dafür.

00:44:04: Das ist nie mehr einfach und es nicht schwarz oder weiß,... ...aber auf jeden Fall ist es nicht richtig, dass die jungen Menschen nicht mehr leistungsbereits sind.

00:44:10: Ja ich glaube da wird auch viel innen von außen eingeprägt an was ist wichtig und deswegen versuchen wir ihn auch zum Mitteln.

00:44:17: Arbeit ist auch wichtig weil das macht Spaß.

00:44:19: Und das ist der größte Teil meines Lebens.

00:44:23: Arbeit keinen Spaß habe, dann hat das auch einen negativen Einfluss auf mein Privatleben und dann schiebe ich meine Prioritäten.

00:44:30: Das muss nicht notwendig.

00:44:31: Dann lieber bei der Arbeit, dass sie so entwickeln, dass sich Freude daran haben.

00:44:34: Ja, der zukunftsvollste Adress in Horst, der bei uns auch im Podcast war, hatte gesagt, diese Mentalität kommt ja aus der Industrialisierung heraus, dass man im Endeffekt acht Stunden am Tag absitzen muss, was sonst ist mal nichts wert?

00:44:47: Und dass das Verständnis an den vielen Unternehmen halt nicht da ist... dass man Ewellen in vier Stunden genauso viel Leistung bringen kann, wie ihn auch schon absitzen.

00:44:55: Also ich meine diese Bildschirmpräsenz die derzeit auch noch gewünscht wird, wird irgendeine Antwort absurdum geführt definitiv.

00:45:02: Mögen das sein und da hat er sicherlich einen sehr großen Erfahrungsschatz.

00:45:05: Ich kann es aus meiner Erfahrungswelt eben nur bestätigen.

00:45:08: Wichtig ist, Und das gilt nicht nur für die Jungen einfach mit Engagement, Verlässlichkeit und Verbindlichkeit dabei sind.

00:45:15: Das Ziel auf den Zielen hinarbeiten und da nicht lockerlassen.

00:45:19: Sie auch dann daran messen kann.

00:45:22: In der Produktion ist natürlich Stunde etwas aber ich glaube Innovationsfähigkeit, technologischer Fortschritt alleine das

00:45:28: in Stunden

00:45:29: zu messen ist zu wenig.

00:45:31: Die anderen Randbedingungen sind mindestens

00:45:33: genauso wichtig.

00:45:34: Was du vorhin gesagt hat, die Internationalisierung – das habe ich ja auch gemerkt ... wie ich jung war und in der Steiermark dort gelebt habe auch.

00:45:43: Und dann gesagt hab okay, ich wandere aus.

00:45:46: War das für viele ... Ganz was Besonderes, weil man hat ja immer versucht in der Region zu bleiben.

00:45:55: Und ich habe das ja mitbekommen.

00:45:56: da gab es einen großen Unterschied zwischen Österreich und Deutschland.

00:45:59: In Deutschland war schon immer so wenn ich auch in Hamburg gelebt hab und einen Job in Düsseldorf bekommen hätte bin ich nach DüsselDorf gegangen.

00:46:05: Das war so.

00:46:06: die Mentalität finde ich generell schon sehr früh auch in Deutschland dass man einfach den Ort wechselt in Österreich ganz schlimm.

00:46:13: Also es ist ganz schlimm gewesen zu meiner Zeit, dass man von Graz nach Pregens gegangen wäre um dort einen Job anzunehmen, der einen Spaß macht und das hat sich komplett verändert meiner Meinung nach.

00:46:23: Aber Gott sei Dank die Interessenzierung bei den Jugendlichen hat angekommen.

00:46:27: Die sehen das nicht mehr so eng!

00:46:29: Bei AVL, wie geht ihr damit mit jungen Leuten um?

00:46:31: Habt ihr da welche im Management.

00:46:32: Das ist ja auch immer ein großes Thema dass man sagt okay man muss die jungen Leute ins Management reinziehen.

00:46:36: Das

00:46:36: Timing ist sehr gut.

00:46:37: der Umbruch ist jetzt dort das wir dort eine Stelle eben jüngere Menschen dort im Management haben.

00:46:43: also das ist ganz klar so, dass wir dort entsprechend das erweitern.

00:46:48: Wegen auch global muss man sagen wir dürfen nicht nur auf das Headquarter schauen.

00:46:51: das ist ja das was sicherlich hier am Präsentisten ist.

00:46:53: aber wenn ich so im globalen Kontext sehe dann haben wir sehr viele junge Manager ... noch zu wenig Managerin.

00:46:59: Ja, es gibt ja auch einige Automobilkonzerne die ihr auch gedacht haben dass sie sich das Junge noch hau und das im Einzelten mit dem Kauf eines Start-ups dementsprechend sozusagen bereichen können.

00:47:13: Das hat hier dann nicht funktioniert weil der Konzernstour so... ... Globig war, dass die Tardubs dort nicht überlebt haben.

00:47:19: Da gibt es ja einige gute Beispiele, die man nachlesen kann.

00:47:21: Das ist ja auch

00:47:23: für einen etwas anderen Weg gegangen.

00:47:24: Der Erwähnenswert ist das Creators Collab.

00:47:27: Das heißt da machen wir konkrete Projekte mit anderen Unternehmen zusammen aus dem österreichischen Umfeld, um gemeinsam an Innovationen zu arbeiten.

00:47:35: Das ist für mich ein genialer Ansatz.

00:47:37: Wir identifizieren auch Start-ups aber sie versuchen nicht in unsere Struktur zu bekommen.

00:47:42: Okay.

00:47:42: Ja das ist ganz wichtig.

00:47:43: also dieses CoLab Zusammenarbeit und Innovation mit anderen Unternehmen supergeniale Idee.

00:47:48: und das zweite eben Start-up zu unterstützen so fördern aber nicht ins eigenen Unternehmenskontext zu bringen sind die Ansätze die AFL dort sehr gut meiner Meinung nach in die Wege geleitet und

00:47:58: umgesetzt hat.

00:47:58: okay Wenn ich jetzt unser Gespräch für Eigentümer und Geschäftsführungen im Mittelstand übersetze, dann höre ich vier Dinge.

00:48:05: Erstens der Markt sendet frühe Signale als wir glauben.

00:48:09: Zweitens Service ist nicht Nebenbühne sondern oft der ehrlichste Zugang zum Kunden.

00:48:16: Drittens Geschwindigkeit entsteht aus Klarheit und nicht aus Hektik.

00:48:22: Und viertens Digitalisierung und KI sind dann wertvoll wenn sie Entscheidungen verbessern.

00:48:29: Stimmt diese Verdichtung für dich?

00:48:30: Willst du dazu was

00:48:31: ergänzen?".

00:48:32: Ja, das ist sehr

00:48:33: gut

00:48:35: und sehr passend.

00:48:36: Okay super!

00:48:37: Dann kommen wir auch zum Schluss zu den Eins-zwei-drei Fragen.

00:48:41: Das Spiel ist ganz einfach.

00:48:42: bei der ersten Frage gibt es eine Antwortmöglichkeit bei der zweiten zwei oder dritten drei.

00:48:48: Heute gehen wir ein bisschen bewusst weg vom Organikram eher hin zu dir als Mensch.

00:48:53: die erste Frage eine Antwort Möglichkeit.

00:48:56: Wenn du heute auf deine eigene Rolle als Business Navigator blickst, was ist das eine große Ziel, dass du in den nächsten Jahren unbedingt noch erreichen willst?

00:49:06: Eins.

00:49:06: Mehrwerk schaffen!

00:49:08: Okay.

00:49:10: Super.

00:49:11: Ja.

00:49:12: Zweite Frage – nennen wir zwei Dinge die junge Menschen oder Studierende über die Zukunft beigebracht haben.

00:49:18: Dinge, die erfahrene Führungskräfte manchmal unterschätzen.

00:49:22: Zwei.

00:49:23: Das erste ist Lernen aus unterschiedlichsten Quellen, unvoreingenommen Lernen aus unterschiedlichen Quellen.

00:49:35: Das ist der erste Punkt den ich von jungen Menschen gelernt habe.

00:49:38: Der zweite Punkt, den ich vom jungen Mensch gelernt habe, ist auch die Neigung und Interessen wirklich zu folgen und sich da auch von leiten zu lassen.

00:49:54: Das sind zwei Punkte.

00:49:56: Dritte Frage und ganz persönlich zum Schluss Was sind deine drei Zutaten, damit du gut bleibst im Denken, im Arbeiten und im Endschlichen?

00:50:05: Drei.

00:50:06: Also das erste

00:50:08: ist

00:50:09: ganz sicherlich ein im wahrsten des Wortes intaktes familiäres und privates Umfeld.

00:50:18: Das zweite ist... Und ich habe es eben angerissen einen Wertesystem nicht aufzugeben was sich ... immer versucht habe, auch zu umzusetzen.

00:50:26: Ja?

00:50:27: Und das Dritte, das möchte ich auch erwähnen, ... ... um gut zu sein muss man eine bestimmte physische ... ... Leistungsfähigkeit haben und ich bin jetzt halt in zweiundsechzig Jahre.

00:50:37: Das heißt ein adäquates Level von kontinuierlicher Aufmerksamkeit für körperliches Wohlergehen gehört auch dazu.

00:50:45: Okay.

00:50:46: Jens vielen Dank für das offene und ehrliche Gespräch!

00:50:49: Ich nehme vor einem eines mit... Der blinde Fleck sitzt nicht in der Größe eines Unternehmens, sondern in der Bereitschaft unbequeme Signale früh genug zuzulassen.

00:50:58: Und genau da können Konzernen mit den Standen meiner Ansicht nach tatsächlich voneinander lernen und wenn sie ehrlich genug sind auch zu sagen was sie nicht übernehmen sollen.

00:51:07: das ist glaube ich ganz wichtig.

00:51:08: Vielen Dank für die Einladung Jens!

00:51:11: Eine Nachricht zum Schluss Ab jetzt unterstützt ihr eines der Consulting, auch als Experte in unserem Netzwerk.

00:51:16: Ich freue mich sehr darauf und ich freue mich wirklich auf die Zusammenarbeit.

00:51:19: Vielen Dank!

00:51:19: Ja Harald vielen dank für die Einladung und ich freu mich genauso.

00:51:22: Hat mir viel Spaß gemacht und würde noch viel Spaß machen.

00:51:24: Danke

00:51:24: vielmals!

00:51:25: Alles Gute!

00:51:25: Danke!

00:51:26: Die Behörerinnen und Hörer.

00:51:28: wenn ihr mehr über Jens Pockenburg und seine Arbeit bei Elevate Advisory erfahren wollt vernetzt euch mit ihm am besten auf LinkedIn.

00:51:36: Das war der SWRDC Podcast Digitalisierung zum Hören.

00:51:40: Und wenn euch diese Folge weitergebracht hat, abonniert uns auf Spotify, Apple-Podcast und YouTube dann verpasst ihr sicherlich keine weitere Folge mehr!

00:51:48: Und falls euch beim Zuhören eine gute Frage gekommen ist zu eurem blinden Fleck oder vielleicht auch zum Service meldet euch einfach bei mir – ich bin Harald Krabner euer Executive Decision Partner denn klare Entscheidungen sind ja oft besser als nur gute Ratschläge.

00:52:05: Alle Kontaktwege findet ihr natürlich in den Show-Notes.

00:52:09: Bis zum nächsten Mal, bleibt mutig, bleibt neugierig!

00:52:13: Digitale Grüße Euer Harald Grabner

00:52:35: www.digitalerreifegrad.com.

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