Die unterschätzte Deadline: Warum der 1. Januar 2027 den Mittelstand härter trifft als gedacht. (#37)
Shownotes
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00:00:00: Es ist also nicht ein IT-Projekt, dass ich einmal mache und dann bin ich fertig oder sie drucken es vielleicht sogar aus nachdem Sie einen PDF rausgemacht haben.
00:00:08: Und da krieg' ich richtig ganze Haut!
00:00:10: De facto kommt die Erechnung für alle in der EU.
00:00:30: Ja Harald, ich kann mich noch sehr, sehr gut an diesen Dezember erinnern.
00:00:36: Das war zwei Wochen vor dem Goliath der E-Rechnung in Italien und da ruft also jemand an und sagt Können Sie für mich eine Anbindung an den italienischen Staat realisieren?
00:00:47: Und zwar so dass wir bis zum ersten Januar dann e- Rechnungskompliment sind.
00:00:52: Dann hält man mal kurz inne in so einer Situation und denkt so nach Wir haben vierzehn Tage für etwas, was wahrscheinlich eineinhalb bis zwei Monate minimum dauert.
00:01:03: Die einzige Möglichkeit die wir haben ist Wir müssen so schnell arbeiten dass Raum und Zeit sich krümmen.
00:01:10: Und wird die Arbeit von zwei Monaten in vierzehntage hineinpressen können?
00:01:14: Ja diese Anrufe gibt es leider sehr oft also man unterschätzt das Thema gemeinhin.
00:01:21: Gut, das war Italien vor sieben Jahren.
00:01:23: In Deutschland heißt dieses Datum erster Jännerz.
00:01:28: Und bevor wir dahin gehen eine Frage an unsere Hörerinnen und Hörern, eine Frage die nicht von mir stammt sondern vom heutigen Gast in welcher Liga spielen denn Sie?
00:01:39: In der Kreisliga Bundesliga oder Champions League?
00:01:44: am besten?
00:01:44: behalten sich diese Antwort irgendwie im Kopf und wie kommt es später nämlich noch einmal drauf zu sprechen?
00:01:49: Mein Gast heute, Philipp Liegel, Mitgründer und Managing Director von Ecosio.
00:01:54: Ein Mann der zwei-tausendvier als Student an einem Format mitgebaut hat das heute gesetzt geworden ist.
00:02:01: Herzlich willkommen im Einzelnen-Sybotcast, lieber Philipp!
00:02:05: Vielen Dank für die Erladung Harald.
00:02:06: Bitte gerne.
00:02:08: Warum geht es eigentlich heute?
00:02:09: Heute geht es ja um die elektronische Rechnung – eigentlich ein Thema.
00:02:13: Das klingt, als wir gerade in der Buchhaltungsabteilung sitzen sind.
00:02:16: Wir haben hier einen wunderschönen Raum mit Namen Wien und aber wichtig ist ja dass es ja in Wahrheit darüber entscheidet ob ein Unternehmen im nächsten Jahr bezahlt wird oder nicht bezahlt werden.
00:02:27: das geht sehr im Endeffekt.
00:02:29: Und weil Ecosia genau an dieser Schnittstelle arbeitet zwischen den Systemern eines Unternehmens und seiner Kunden- und Lieferanten, interessiert mich ja heute weniger sozusagen die Produktfolien sondern eher sozusagen die Praxis.
00:02:43: Was passiert eigentlich wirklich in dem ganzen Bereich?
00:02:47: Damit alle wissen mit wem sie es zu tun haben lieber Philipp würde ich dich bitten einfach kurz erklären was ist Ecosio eigentlich, was macht ihr denn überhaupt?
00:02:55: Ja, sehr gerne Harald.
00:02:56: Die ECOSIO ist ein Dienstleister für den elektronischen Datenaustausch und für elektronische Rechnungen.
00:03:02: Also im Wesentlichen zusammengefasst – du hast es bereits erwähnt – wir realisieren Prozesse Richtung Lieferanten, also sprich deine Beschaffung und in Richtung Kunden, sprich dein Vertrieb.
00:03:13: Und der dritte Player, der jetzt immer mehr dazukommt, ist das Staat!
00:03:18: weil der Staat ein großes Interesse an den Rechnungsbelegen hat und da gerne eine Kopie hätte oder überhaupt einen Clearing Service anbietet, wie es zum Beispiel in Italien der Fall ist.
00:03:28: Und die Ecosio GmbH selbst ist also ein Dienstleister in diesem Bereich.
00:03:32: Warum hat der Staat das große Interesse?
00:03:34: Es geht um die Umsatzsteuerlücke.
00:03:37: Das ist im Wesentlichen die Differenz zwischen der Umsatz-Steuer, die da sein sollte unter Umsatz Steuern die da ist.
00:03:44: Leider gibt's da ein gewisses Delta
00:03:46: Aber geht es ein bisschen auch im Black Business, oder dass Sie mehr Kontrolle haben?
00:03:49: Ja ganz genau.
00:03:50: Also zum vermeiden dieser Umsatzsteuerlücke die Umsatzteuer wenn wir Deutschland das Beispiel nehmen trägt zu einem Drittel der gesamten Steuerlast bei.
00:03:58: Das heißt wenn da Steuern fehlt in der Größe von acht Prozent beispielsweise dann tut das bei einem Steueraufkommen von über vierhundert Milliarden Euro in Deutschland schon weh!
00:04:08: Wenn wir nach Rumänien schauen, zum Beispiel ist die Umsatzsteuer Lücke dreißig Prozent.
00:04:12: Und da kann man einiges an Krankenhäusern bauen und einiges in Verteidigung investieren etc.
00:04:19: Bevor jetzt nun zu einem neuen wichtigen Datum für Deutschland kommen, bleiben wir kurz in Italien.
00:04:26: Was hast du eigentlich im Moment gedacht als die Italäne dich angerufen und gesagt haben.
00:04:29: okay, vielen Dank.
00:04:30: muss das da fertig sein?
00:04:32: Also im ersten Moment denkt man natürlich, meint er dass ihr jetzt ernst um dann zu realisieren, ja tote Ernst.
00:04:38: Und die Realität ist und das merkt man eben an diesem Beispiel dass das Thema gemeinhin leider unterschätzt wird.
00:04:44: Italien war im Jahr zweizig neunzehn das allererste Land in Europa das die verpflichtende BtoB-Rechnung eingeführt hat.
00:04:51: Das heißt, dass ich mit allen meinen Lieferanten und mit all meinen Kunden Rechnungen austauschen muss was wir immer schon hatten oder schon früher hatten Biduji, also sprich das Rechnungen die du an den Staat lieferst oder sendest dass dir elektronisch abgewickelt werden müssen und das haben einfach sehr viele unterschätzt.
00:05:08: Und auch jetzt aus der Sicht eines Unternehmens in Deutschland und der Schweiz in Österreich gesprochen es war halt die Entity in Italien die das urgiert hat und die hat nun vielleicht nicht so ernst genommen wie man sie ernst nehmen sollte weil das Thema ist Gesetz.
00:05:24: Ich würde ja sogar behaupten, dass die meisten Unternehmen das gewusst haben.
00:05:27: Dass es auf sie zukommt nur, Sie haben es nicht entschieden.
00:05:30: So zu sagen wer's macht und wann Zeit ist dafür umzusetzen?
00:05:33: Ja ganz
00:05:33: genau!
00:05:34: Ist es generell bei euch auch in Kunden so, dass ihr viele Nachzüge habt sind den ganzen Bereich?
00:05:38: Ja gibt's in der Tat ein bisschen wie in der Schule oder an der Universität auch.
00:05:43: Es gibt die, die ganz vorne mitschwimmen dann gibt's einen Teil der Stark unterwegs ist Dann ein großes Mittelfeld und dann leider auch sehr viele nachzügler.
00:05:51: Und die Nachzügler sind aber teilweise auch bei den Großunternehmen zu finden, muss man dauerigerweise dazusagen.
00:05:58: Gut, jetzt haben wir kurz in Italien, aber jetzt wandeln wir nach Deutschland weiter.
00:06:02: Da gibt es ja ein wichtiges Tatum nämlich der erste Jänner, im Jahr ist es im Jahr setzbar für Deutschland.
00:06:11: Was heißt das konkret und was ändert sich da in dem ganzen Bereich?
00:06:13: Ja.
00:06:14: Also Deutschland führt die elektronische Rechnung im Unterschied zu Italien jetzt nicht mit der Brechstange ein, wenn ich den Vergleich einmal nehmen darf sondern sukzessive.
00:06:24: Das heisst, der erste Schritt war jetzt mal die Empfangsverpflichtungen.
00:06:27: Die haben wir bereits seit diesem Jahr, die sind für sich einfach!
00:06:30: Ich muss einfach in der Lage sein eine E-N-Einz-Six-Nohen-Drei-Eins konforme Rechnungen zu empfangen also eine XML-Rechnung oder eine Zugpferdrechnung – das ist auch noch für sich.
00:06:40: Ein E-Mail postfach reicht und das haben typischerweise alle Unternehmen.
00:06:46: Also quasi hier mal die Checkbox getickt, wie so schön heißt auf Englisch... Und jetzt kommt die Sendeverpflichtung mit dem ersten erst im Jahrzehnt zwanzig siebenundzwanzig für Unternehmen aber auch acht hunderttausend Euro Jahresumsatz was relativ viele dann sind und es sind dann plötzlich ganz andere Herausforderungen weil Empfangen ist.
00:07:03: das eine was hier viele tun ist sie nehmen den strukturierten Datensatz machen einen PDF daraus tun das, was sie immer tun.
00:07:11: Den Scannen oder manuell erfassen oder was auch immer.
00:07:15: Was man nicht tun sollte aber da steht auf einem anderen Blatt Papier.
00:07:17: Aber auf der Sender Seite sind die Herausforderungen jetzt ganz andere.
00:07:21: Ich brauche die richtigen Datenpunkte, ich brauche der Adressierung, den Übermittlungskanal und vor allem die Datenqualität.
00:07:27: Und das stellt halt viele vorher ganz andere Herausforderungen.
00:07:30: Was ist eigentlich da der teuerste Irrtum eines Unternehmens bei dieser gewachsenen EDI-Landschaft?
00:07:35: Da kannst du auch EDI kurz erklären was dahinter für sich verbirgt und was ist eigentlich der größte Irrturm, der da entsteht?
00:07:40: Ja, man muss vielleicht dazusagen dass viele das Thema elektronische Rechnung als so etwas komplett Neues interpretieren.
00:07:48: Das ist es aber nicht wenn wir auf die klassischen Beschaffungs- oder Vertriebskanäle oder Ketten schauen also Wertschöpfungsketten schauen sonst sind viele von denen schon seit vielen vielen Jahren hundertprozent elektronisch ausgestaltet.
00:08:01: Das heißt jetzt konkret Wir würden beide nichts am Körper tragen weil alles was mit Kleidung zu tun hat läuft über EDI.
00:08:08: Du hättest heute keine Milch gehabt, die du in deinem Café wahrscheinlich gelehrt hast in der Früh.
00:08:13: Weil alles im Supermarktregal und alle mit dem Supermarktregal haben Idei.
00:08:18: Und weißt nicht ob du heute schon Auto gefahren bist?
00:08:20: Alles in deinm Auto geht über Idei!
00:08:23: Von den anderen Industrien spreche ich gar nicht wie Pharma, Logistik etc.. Das heißt, in diesen Industrien läuft seit vielen Jahren schon die Beschaffung unter Vertrieb voll elektronisch... ...und natürlich ist auch die elektronische Rechnung ein Teil davon.
00:08:38: Was jetzt natürlich von außen kommt, ist plötzlich der Einfluss des Staates.
00:08:42: Der sagt alle diese bisherigen Standards die er verwendet hat wie zum Beispiel Edifact in Europa oder Tradercoms in Großbritannien und Anzix X-XII in Amerika sind nicht mehr gültig.
00:08:53: Ihr müsst jetzt die E&N six nine drei eins verwenden also dieses xml basierte Format.
00:08:59: Und das steht einige vor einer Herausforderung.
00:09:02: Ja, herausforderungsspeziell auch bei den Kleineren wahrscheinlich.
00:09:04: Wie werden da die Kleinerinnen nachgezogen?
00:09:05: Damit sie sich nicht dann sozusagen ab ersten, erst im Jahr ist es in dem Jahr und zwanzig ja auch verpflichtend.
00:09:09: Ja genau!
00:09:10: Also der Kleinere hat halt das Problem dass er zum einen jetzt mal dieses strukturierte Dokument erzeugen muss.
00:09:15: aber ich denke da gibt's entsprechende Ad-Ons zu den ERB Systeme die Out of the Box funktionieren als gebetbasierte Lösungen.
00:09:21: Der große Umkehr hat – und ich denk da jetzt im Speziellen an ganz große Unternehmen – sehr fortschrittliche Rechnungseingangsprüfungsmechanismen Die prüfen zum Beispiel auf den Lieferort, die prüffen auf den Sender oder auf den Empfänger etc.
00:09:36: Problem ist
00:09:36: z.B.,
00:09:37: bei der verpflichtenden elektronischen Rechnung ist der Lieferort nicht verpflichtend.
00:09:41: Das heißt dem fehlt dann ein Datenpunkt, den aber für die Rechnungsprüfungen brauchen würde?
00:09:45: Oder sind halt historisch gewachsene Strukturen wo zusätzliche Addis mitgeschickt werden, die aber der Republik egal sind weil sie hat die reine Steuersicht auf die Dinge.
00:09:55: D.h.
00:09:55: da kommt einiges in Bewegung auch für die die Rechnung schon sehr gut können.
00:10:01: Da geht es ja rauf sich um die Stammdaten, also ich weiß ja auch aus meiner Erfahrung aus der Umstellung scheidet er fast nicht in jeder Technik sondern immer meistens an den Daten und auch den Zuständigkeiten und das Software ist am meisten das kleinste Problem mit dem ganzen Bereich Und ich kenne auch beide Seiten.
00:10:19: im Konzern gibt es wie du richtig gesagt haben ein Programm, ein Budget und jemanden der irgendwie nichts anderes macht dass ich um das Thema zu kümmern.
00:10:26: Aber im größeren Mittelstand, wenn ich jetzt sage okay es gibt achthundert Leute drei Standorte gewachsene IT da gibt es ja niemanden der sich wirklich dafür zuständig fühlt weil die IT macht halt gerade drei andere Projekte.
00:10:37: Die Buchartige ist mit Tele-Business beschäftigt und das war's im Endeffekt und Prozesse wissen sie schon gar nicht.
00:10:42: was redest du eigentlich eigentlich?
00:10:43: Unternehmen die überhaupt kein Projekt haben?
00:10:47: wie können die mit dem Thema umgehen am besten?
00:10:50: Also es ist ein bisschen...und ich mag noch nicht den Vergleich mit dem Fußballspiel sehr gerne.
00:10:55: Ich glaube, niemand würde auf die Idee kommen nur mit einem Tormann einzulaufen.
00:10:59: Man darf ihn mit der elf Spielern aus Feld und diese elf Spiele sind typischerweise je nach welcher Aufstellung dann explizit ausgewählt.
00:11:07: Und ähnlich ist es auch bei der elektronischen Rechnung das nicht die Aufgabe von einem Einzelnen sondern es ist ein Zusammenspiel von verschiedenen Abteilungen von verschiedenen Know-how dass er so gut organisiert sein muss.
00:11:20: also sprich jetzt braucht einen Trainer der hier sicherstellt die richtigen Leute das Richtige tun.
00:11:27: Du kennst ja auch sehr kriose Workarounds, was war eigentlich das absurdeste, was du da gesehen hast?
00:11:33: Ja, da muss man immer ein bisschen vorsichtig sein also Absurd!
00:11:37: Da gibt es immer so die Gegenhypothese oder das Gegennargument aber es funktioniert ja... Es ist prinzipiell richtig, aber ob es richtig ist, das wieder was anderes.
00:11:46: Was man sehr viel sieht jetzt beispielsweise mit der Empfangsverpflichtung in Deutschland ich bekomme einen strukturierten Maschinenverarbeitbaren Datensatz und jetzt muss ich dir als Informatiker sagen Harald, es gibt nichts besseres!
00:11:59: Ich habe das genau so ausgezeichnet wie ich es brauche – Der Sender, dein Empfänger, es gab überhaupt keine Variabilitäten und alles ist genau dort wo ich's brauche und auch semantisch klar erfasst.
00:12:10: Und diesen Datensatz kann ich jetzt, wenn ich denn so aufgestellt bin auch nahtlos in mein Airbnb-System auf der Empfangsseite wieder übernehmen.
00:12:17: Zum Beispiel den Genehmigungsworkflow eintüten etc.
00:12:20: und kein Mensch braucht irgendetwas manuell angreifen.
00:12:23: Kein PDF muss gescannt werden, kein QR muss geöffnet werden.
00:12:26: es gibt keine Verzögerung das ist alles eine Echtzeit!
00:12:29: Und wenn die Datenpunkte passen gibt's vielleicht sogar einen automatischen Abgleich mit einer Bestellung oder mit dem Lieferavis und ich kann dunkel buchen.
00:12:37: Das heißt, die Rechnung flutscht automatisch ins System ohne dass sie irgendjemand freigeben muss.
00:12:42: Soweit die Theorie!
00:12:43: Was jetzt aber viele machen nachdem Sie nicht in der Lage sind die strukturierten Dokumente zu verarbeiten?
00:12:48: Sie nehmen das strukturierte Format und machen ein PDF draus oder sie drucken es vielleicht sogar aus nachdem sie einen PDF rausgemacht haben und da kriege ich richtig ganze Haut.
00:12:59: Also kann man machen sollte man aber nicht.
00:13:03: Ich habe das sehr viel SAP noch auch, ich arbeite sehr viel mit SAP Partnern zusammen.
00:13:07: Da geht es ja meistens sehr einfach weil es sehr große Systeme sind.
00:13:10: wie geht man eigentlich an das Thema ran wenn man kein SAP hat?
00:13:13: Es gibt ja unterschiedliche sozusagen auch ERP-Systeme die man im Einsatz hat.
00:13:16: Ja SAP hat zum einen den Vorteil es hat klar strukturierte und definierte Import & Export Formate.
00:13:22: da sind EIDOCs bei älteren ECC-SX Null System oder bei Svier nach wie vor EIDoc aber auch OData also JSON basierte Import-Exportdaten Formate, die man abgreifen kann.
00:13:34: Das heißt ich habe hier typischerweise die Grund.
00:13:38: Zutat für den elektronischen Datenaustausch schon da, das System kann was strukturiertes exportieren und was strukturiertes importieren.
00:13:45: Das ist leider nicht immer bei allen Systemen gegeben auch die anderen groß und können das prinzipiell.
00:13:50: ich denke so an Infoer, ich denke an Microsoft, Ich denke an Oracle, aber auch an Sage
00:13:54: usw.,
00:13:55: Aber viele der ganz kleineren Systeme sind nicht in der Lage solche Datenpunkte zu generieren oder zu konsumieren.
00:14:03: Und das ist auch vielleicht noch ein Side-Effect, du gehst ja heutzutage nicht in einen Unternehmen hinein und findest.
00:14:09: ein ERB-System, sondern vor allem wenn wir zu Großunternehmen gehen gibt es eine Vielzahl an verschiedenen ERB Systemen.
00:14:15: Da beginnt die Heterogenität dann auch im SAP zu greifen weil es unterschiedliche Versionsstände sind.
00:14:20: Teilhose ECC, Teilhosse Svier vielleicht irgendwo ein Business by Design und am Business Warn auch noch bei irgendwas zugekauften.
00:14:27: Ah ja!
00:14:27: Und da gibts noch die Produktionsniederlassung irgendwo in fern Ost, die hat überhaupt eine ASVerhundert und die kann nur SFTP und irgendwelche Fixdlenktformate.
00:14:36: Das heißt du Bist eigentlich einer sehr großen Heterogenität ausgesetzt, die mit der Routon umgehen musste auch als Dienstleister.
00:14:43: Jetzt haben wir sehr viel über Deutschland gesprochen aber ich muss mich da wieder zurückbilden nach Österreich weil es gibt ja viele hören Hörerinnen aus Österreich und die Franks.
00:14:50: Ich betriffe mich das in Österreich überhaupt.
00:14:52: Österreich war ja jetzt bei mit zwei Dosen vierzehn sehr früh dran.
00:14:56: Und zwar war es schon damals der Pflicht, in die E-Rechnung an den Bund sozusagen über das Unternehmens-Service-Portal zu schicken.
00:15:03: Das Ebay Interface.
00:15:04: Das war damals, glaube ich, zwei vierzehnwillige europäische Spitze, was ich so gelesen habe und ganz wichtig für unsere Hörerinnen und Hörern.
00:15:13: und dieses Format hat einer mitentwickelt, der nämlich hier sitzt.
00:15:17: Du warst damals als Student dabei, als das gebaut worden ist und hast auch die ersten Schämmer da selbst programmiert.
00:15:24: Zehn Jahre später ist das Gesetz daraus geworden.
00:15:27: Aber irgendwie ist Österreich ein bisschen der Nachzügler geworden oder nicht?
00:15:31: Weil was kann Österreich, was Deutschland ... Oder umgekehrt etwas kann dann Deutschland was Österreich nicht kann?
00:15:37: Ja also du hast recht, dass Österreich war mit der BtoG-Rechnung zuerst dran.
00:15:42: Hier gab es dann also Ebay Interface über einen Webservice, dass man übers Bundesrechenzentrum einliefern konnte parallel dazu auch schon PayPal, was wir auch schon sehr früh unterstützt haben.
00:15:52: Auch da schließt sich so ein bisschen der Kreis.
00:15:54: Ich glaube, Philipp Helga, den wir alle sehr schätzen als Peppold-Experten war einer dafür in den Protagonisten auch im Bundesrechenzentrum das sehr früh zu pushen und wir haben es auch schon sehr früh umgesetzt.
00:16:04: Es war damals dem geschuldet dass ein größerer österreichischer Stahlhersteller Schienen irgendwo in den skandinavischen Raum verkauft und ganz konkret jetzt die Norweger damals schon Peppel gefordert haben.
00:16:17: So sind wir sehr früh schon zu Peppl gekommen, bevor das irgendein Hahn vom Dach gekräht hat sozusagen wie es bis jetzt der Fall ist.
00:16:25: Deutschland ist in der Tat etwas später dran gewesen dann mit X-Rechnung wo man eine europäische Richtlinie umgesetzt hat aber mittlerweile jetzt auch mehr Rechnungsmandat weiter.
00:16:35: Österreich auf der anderen Seite wie du ja auch richtig anmerkst, hat aktuell keine konkreten Pläne jetzt ein Ehrechnungsmandat einzuführen.
00:16:42: Hier wartet man ein bisschen auf die Umsetzung von wieder und dass damit eine hergehende Meldesystem das kommen wird.
00:16:49: Und wenn denn?
00:16:49: Das kommt in ... Schauen wir mal wieder die genannten Durchführungsverordnungen und rechtlichen Details sind, dann wird sich auch Österreich mit der elektronischen Rechnung in Bitubi beschäftigen müssen.
00:17:01: Aber Österreichs schon nehmen müssen Instruktivredirechnungen bereits empfangen können?
00:17:05: Müssen sie ja auch wenn ich in Deutschland tätig bin ja auch verschicken können.
00:17:08: das muss da gegeben sein?
00:17:09: Genau also wenn du in Deutschland eine Niederlassung hast und du dieses elektronische Mandat dann fällst, dann musst du aus Österreicher eben mit der deutschen Niederlassung Lage sein zu senden und zu empfangen.
00:17:19: Der Österreicher per se, also jetzt konkret das Headquarter in Wien, nein da gibt es keine Verpflichtung für eine elektronische Rechnung.
00:17:26: Okay
00:17:27: gut wechseln wir an ein anderes Land wo du sozusagen grad mitten drinnen steckst im Bassensee des Wortes im Doing.
00:17:35: Du kennst das land ja wirklich so schon etwas länger.
00:17:40: Und zwar sprechen wir von Frankreich.
00:17:42: Das seid ihr jetzt, das seit dem ersten Neunten im Jahr mit Ecosium Live-Betrieb.
00:17:48: Aber du hast ja Frankreich hier schon früher kennengelernt und zwar im Rahmen deines Studienjahres – was habt ihr da gemacht?
00:17:55: Ja, das ist eine nette Anekdote die sich vielleicht auch da hartnäckig im Unternehmen hält.
00:17:59: Also nach dem ersten Studienjahr Wirtschaftsinformatik an der TU Wien kannst du oder ich zumindest konnte noch nicht programmieren, d.h.
00:18:06: du kannst jetzt auch nicht irgendwo in einen Programmiertjob gehen sondern musst etwas anderes suchen.
00:18:11: und ich sah dann irgendwo in Wien dann meine Annonce für einen Sommerjob im Disneyland Paris und dachte mir ja, Kenntnisse vorausgesetzt sind französisch bin dann also zum Bewerbungsgespräch gegangen, hab mir einen Sarko an gezogen und ein Hemd.
00:18:25: Bin dann in die zwölften Bezirk gefahren und das war irgendwo in einer ... In der Arbeiterkammer glaube ich dort das Interview.
00:18:31: Ich war da erste dort und nachdem ich den Anzug anhatte haben sich alle bei mir vorgestellt weil sie gedacht habe mich bin der, der das Interview hält was natürlich nicht der Fall war.
00:18:39: am Ende wurden dann alle genommen Und so kam ich dann ins Disneyland Paris.
00:18:44: Nicht das Mikim aus, das ist das was ich hartnäckig held im Unternehmen.
00:18:47: Sondern guest relations und Ticketing.
00:18:49: Also man hat viel damit zu tun... Ich hab ein Kind verloren und es ist ein bisschen wie bei den Simpsons.
00:18:54: dann da gibt's Anfangsperdüe also children lost and found wo man den Eltern dann wieder das Kind zuführt.
00:19:01: Aber es passt irgendwie zusammen weil die Unternehmer sagen, ich habe meine Daten verloren.
00:19:04: Wo sie meine Stand haben, jetzt musst du mir helfen beim Suchen oder?
00:19:06: Ja
00:19:06: ganz genau!
00:19:08: Die Pointe an dem ganzen Frankreich-Aufenthalt ist aber auch ein bisschen, wir haben nicht in Manlapaléchausie gewohnt als die Praktikanten.
00:19:16: Da hätte es wohl auch etwas gegeben, sondern dreißig Kilometer oder fünfzehn Kilometer irgendwo in der Mitte in Noir-Sichon – das ist ein klassischer Vorort.
00:19:23: Könnte auch ein bißchen sagen Bonn-Lieu, also bisschen härter war die Gegend schon.
00:19:27: Aber was aufgefallen ist... dass da einfach im Akust alles zu ist.
00:19:31: Und bei Alles zu meine ich wirklich alles zu, also die Grundfunktion läuft natürlich, dass man sich irgendwo ein Corson kaufen kann und ähnliches.
00:19:37: aber das Gros der Geschäfte hat zu, das Gras der Restaurants hat zu... Man nennt es die Grand-Vacance.
00:19:43: Das heißt in Sommer ist man einfach am Meer, ist man am Land, is man in den Bergen aber man arbeitet nicht.
00:19:49: Und das ist auch etwas was wir jetzt dann im Rahmen des Erechnungsmandates gesehen haben.
00:19:53: Der Start war am ersten September Aber viele, die dann testen mussten, haben gesagt wir müssen am ersten August fertig sein.
00:20:00: Weil im August ist niemand da mit ihm vertesten können!
00:20:02: Also das hat das Ganze nochmal ein bisschen mehr Unterdruck gesetzt.
00:20:06: Ich kenne es noch also ich glaube auch mein erster Beriesulab war im August.
00:20:09: Da ist wirklich nicht viel los was super ist.
00:20:11: man darf auch gratis parken.
00:20:12: damals warst du mir das zu weil ja keiner kontrolliert ob du falsch parkest oder nicht?
00:20:15: Das war der große Vorteil.
00:20:17: genau aber wie gesagt seit dem ersten September gibt's das Go Live ist halt wirklich sozusagen im live Betrieb.
00:20:24: Was läuft denn gut, was läuft schlecht?
00:20:25: Erzähl mal.
00:20:26: Ja also das Interessante an Frankreich ist dass die elektronische Rechnung an sich über zertifizierte Dienstleister läuft.
00:20:33: Den nennt man Plattform AGREHE.
00:20:36: Zertifizzierte Plattformen.
00:20:37: Da gibt es
00:20:37: ja auch Hundertfünfzig fast oder?
00:20:38: Genau da gibt's also Hundert Fünfzig und hier müssen also Hundfünftig-Dienstleister eine gesamte Volkswirtschaft abdecken wenn man so will Wenn man es aus der Vogelperspektive sieht, ein großes verteiltes System und eine der Regeln in einem verteilten Computersystem ist jeder Teil kann jederzeit und wird jederzeit ausfallen oder sich nicht so verhalten wie man glaubt dass er sich verhält.
00:21:04: Und das sind ja jetzt am Anfang ein bisschen die Initialschmerzen die man hat weniger unter den Dienstleistern sondern wie oft bei E-Rechnungsprojekte vor allem Stammdaten.
00:21:14: also dadurch was in den Systemen ist, nicht korrekt erfasst wurde oder die Datenqualität nicht passt geht jetzt vieles auf die Bretter.
00:21:23: Ich kann dir ein konkretes Beispiel geben wenn du heute eine Rechnung bekommst und die hat zum Beispiel wenn wir das im deutschsprachigen Raum sehen, die ist über zehntausend Euro dann muss die UED-Nummer des Senders und die UID-Nummer des Empfängers draufstehen.
00:21:36: Du ziehst ja natürlich die Vorsteuer und zahlte dann die Republik zurück.
00:21:41: Wenn die Ued-Number des Senders falsch ist und der Auditor im normalen Betrieb findet das irgendwann später, dann wird der Vorsteuerabzug verwehrt.
00:21:50: Das heißt du müsstest die Vorsteuere eigentlich zurückzahlen.
00:21:52: oder in dem Fall meistens gehst du zum Sender und bittest ihn darum bitte stell dir die Rechnung noch einmal neu aus.
00:21:57: Diese falsche UED-Nummer fällt sehr lange nicht auf bis ihr halt irgendeine Aufintegrität prüft.
00:22:03: bei so einem E-Rechnungssystem wie in Frankreich fällt er sofort auf weil die falsche ued-Nummer natürlich nicht gultig ist und dementsprechend die Rechnung sofort abgelehnt wird.
00:22:13: Und da schlummern viele Besonderheiten in den Bäuchen der ERB-Systeme, die... ...die nicht den Vorgaben entsprechen sagen
00:22:22: wir mal so.
00:22:22: Aber wie kann ich mir das dann falsch hinkriegen?
00:22:24: Dann eine Fehlermeldung automatisch und sage okay dass ein Fehltermeldung... Ja
00:22:27: rot geht nicht falsch!
00:22:29: Und aber die fehlermelden kriegt das unternehmern auch oder?
00:22:31: Die kriegst das unternehmen
00:22:32: auch.
00:22:32: Okay jetzt muss sich alles nachschießen
00:22:34: definieren.
00:22:34: Das ist andererseits wieder der Vorteil.
00:22:36: du hast also sehr sehr früh das Feedback.
00:22:39: ist dieser Rechnungsbelig denn du das sendest richtig?
00:22:42: Ja.
00:22:43: Du hast also vorher auch schon angeschnitten, es geht ja auch um das Thema Testen und die Schwierigkeit in Frankreich war ja auch dass ihr nicht testen konntet.
00:22:49: ne weil im August immer da war.
00:22:51: Die waren ja irgendwie auf großen Urlaub!
00:22:53: Wie seid ihr da das dem Rangang an?
00:22:54: oder macht ihr jetzt im Livebetrieb das ganze Testing nach und nach hinein?
00:22:58: Ja,
00:22:58: das war sicher ein Faktor.
00:22:59: Also in dem Fall der menschliche Faktur, dass also die Verfügbarkeit nicht so gegeben war.
00:23:04: Das andere Problem, dass man hier sieht ist, dass es für das ANOEA, das Zentrale Directory und auch für das PPF, das ist das zentrale Staatssystem keine Testinstanz gab.
00:23:14: D.h.,
00:23:14: man kann zwar Mock-Ups machen, Mocktesting machen Aber wer aus dem Software-Engineering kommt, der weiß wie wichtig Integration-Tests sind.
00:23:22: Wo ich Ende zu Ende teste und dann auch sehe, wie verhält sich denn die andere Komponente?
00:23:27: Das ist halt in diesen Fällen nicht möglich gewesen.
00:23:30: Wobei man sich eben mit Mockups dann helfen konnte oder Moxerbern in diesem Fall.
00:23:38: Aber was habt ihr da wirklich getestet?
00:23:39: Sind das die Gesetze der Wirksel so rangegangen, wie macht es jetzt gut Schriftentestingstörner- und Teilerwechnungen also wirklich die ganze Maschinerie oder... Ja korrekt.
00:23:47: Also es gibt bestimmte Use Cases, die jeder französische Staat vorschreibt.
00:23:51: natürlich betrifft nicht jeder use case jeden aber es gibt vielleicht Unternehmen, die haben überhaupt keine Crossborder Rechnung.
00:23:56: Es gibt Unternehmen, sie haben überhaupt kein B to Z sondern nur b to b Rechnungen.
00:24:00: Das heißt ist der erste Schritt immer man steckt mal vor ab Ab welche use cases sind denn?
00:24:06: oder treffen den zu auf das Unternehmen und gegen?
00:24:08: die testet man dann am Ende des Tages.
00:24:10: Und wer testet, die IT?
00:24:11: Oder die Fachabteilung, wer macht das?
00:24:12: Am Ende des Tags?
00:24:13: natürlich ist der IT auch beteiligt.
00:24:15: Das sind ja technische Dokumente, die hin- und herfliegen aber am Ende Daumen hoch und Daumen runter wie CESA im Koliseum sozusagen – das ist der Fachbereich.
00:24:24: also das muss am Ende eines Tages der Einkauf oder der Verkauf sein weil die leben ja täglich den Rechnungsprozess wobei aber natürlich andere auch noch beteiligen
00:24:33: sind.
00:24:33: Aber da sind wir wieder beim Fußballfeld!
00:24:35: Genau.
00:24:35: Also das möge ich aber bei der Kreisliga, bei der Champions League oder bei der Bundesliga beim Fußballfeld spielen alle mit in dem ganzen Bereich nicht nur die IT und der Torwart?
00:24:44: Ja korrekt.
00:24:44: also wenn wenn ich so eine Aufstellung machen würde dann sähe ich im Sturm vorne den Fachbereich nämlich den Einkauf und den Verkauf dass sind die die Tore schießen.
00:24:54: oder jetzt im Bereich der E-Rechnung da sind die Rechnungen bekommen und die die Rehnungen senden.
00:24:59: Dann weiter hinten im Mittelfeld haben wir Accounting, das unterstützt.
00:25:03: Wir haben die Tax Funktionen, die unterstützt und wir haben auch Finance, dass unterstützt – und dann vor allem auch Rechnungseingangs- und Rechnungsausgangsprozesse, die entsprechend unterstützen müssen.
00:25:13: Und weiter hinten dann Richtung Verdeidigung.
00:25:15: schaut dann bewusst ein bisschen in meine Richtung.
00:25:17: Das wäre dann typischerweise IT möglicherweise auch Controlling.
00:25:21: Key User sind auch sehr, sehr essentiell also mit tieferem technischen Verständnis in der Beschaffung und dem Vertrieb.
00:25:27: und im Tor steht der Dienstleister.
00:25:29: Warum ist das so?
00:25:30: ein Tor?
00:25:31: Es ist quasi der letzte Mann, wenn die Verteidigung oder wenn das Mittelfeld geschlafen hat, dann muss der Tormann mit einer Blutgrätsche ran sozusagen.
00:25:40: Es ist oft der Dienstleister, der ganz hinten Stichwort Stammdaten nochmal ausputzen kann und verhindert dass man ein Tor bekommt oder in dem Fall halt ungemünzt eine fehlerhafte Rechnung rausgeht, oder reingeht.
00:25:53: Jetzt habt ihr viel erlebt mit dem Go Live in Frankreich?
00:25:56: Was glaubst du wird sich davon in Deutschland wiederholen?
00:25:58: Deutschen ist ja auch ein bisschen sehr gemächtlich und Anfangszeichen.
00:26:00: Dinge brauchen es sehr lange.
00:26:02: was glaube ich damit welchen Problem man da zu rechnern ist?
00:26:04: Ja
00:26:04: also zum einen die Art und Weise wie die E-Rechnungen eingeführt wurde grundlegend anders.
00:26:10: In Frankreich wollte man alles richtig machen und alles perfekt machen und hat wahrscheinlich eines der kompliziertesten E-Rechungssysteme Ich würde sagen, international aber auf jeden Fall europaweit aufgesetzt.
00:26:22: Aber wir sind auch wo wir sind und es funktioniert mit dem kleinen Bewegchen hier oder da.
00:26:27: Man muss aber auch dazusagen Es ist einige Male verschoben worden.
00:26:31: In Deutschland ist es mehr ein Ansatz so ein bisschen wie Gewöhnensgerät.
00:26:36: Also zuerst mal die Eingangsrechnung jetzt kommt die Ausgangsrechnungen Jetzt spricht man über das elektronische Meldessystem weil das was Frankreich ja bereits hundert Prozent am Laufen hat über Plattform Agrae und PPF wird in Deutschland ja erst diskutiert.
00:26:50: Und hier sind wir im September, wird es ein politisches Frühstück geben mit Vertretern des Bundestages, Vertreter des Finanzministeriums
00:26:56: usw.,
00:26:57: wo darüber diskutiert wird was denn Deutschland nehmen wird?
00:27:00: Weil das wird einer der großen Kerndiskussionsthemen werden – mit E-Mail wird's nicht fliegen!
00:27:05: Weil E-mail und elektronisches Mailsystem passen einfach nicht zusammen.
00:27:09: auch die E-mail per se ist nicht dafür gemacht worden, dass man elektronische Dokumente oder elektronischer Rechnungen, Verzeihung strukturierte elektronischen Rechnen übermittelt.
00:27:18: Und das wird eine große Diskussion noch werden in welche Richtung es geht.
00:27:21: Das Thema Digitalisierung in Deutschland ist ja etwas nachdefinitiv in allen Bereichen und da kann ich mir schon vorstellen, dass auch der Bereich sozusagen einfach Zeit braucht um wirklich alles zu umzusetzen.
00:27:33: Eines noch ganz wichtig.
00:27:35: Ich habe den Eindruck, dass die meisten Projekte an den Ausnahmen scheitern als beim Standardfall und ich glaube das deckt sich auch mit Frankreich, dass gerade die Ausnahme das große Problem waren oder?
00:27:45: Ja es ist in der Tat so.
00:27:47: wenn man sich jetzt einen normalen Rechnungsflow anschaut dann hat er Proto, ein Netto, einen Steuersatz und man schickt ihn von A nach B. Aber der Teufel steckt im Detail.
00:27:57: Das können jetzt beispielsweise Zuschläge sein, das können Abschlägen sein, teilweise auf Kopfebene ausgewiesen, teilweise auch bei Detaillebene, dass was am PDF draufsteht und aus dem SAP-System herauskommt hat nichts mit ihm zu tun, was im strukturierten Datensatz steht weil das eine sind Adobe Forms und das andere sind zum Beispiel Eidocks um jetzt ein bisschen technischer zu werden quasi Edge-Cases, wie sieht sie mit einer Ökosteuer aus?
00:28:23: Wie wird denn die ausgewiesen aktuell im elektronischen Format.
00:28:27: Wie wird das korrekt abgebildet bei e-Reporting und wie wird es bei der E-Rechnung abgebillt?
00:28:33: Die ersten u.a.
00:28:35: sind einfach und die letzten zehn machen dann meistens den Auffand beim Testen.
00:28:43: So liebe Hörerinnen wir haben jetzt vieles schon gehört über Frankreich und Deutschland.
00:28:48: Wieder die Frage an Sie, in welcher Liga spielen Sie denn Sie?
00:28:51: In der Kreisliga, Bundesliga oder Champions League.
00:28:53: Vielleicht können sie sich ein bisschen besser einordnen und dann schauen wir mal weiter wo sich das Ganze hin entwickelt.
00:29:00: Das war ja der Blick auf das was gerade passiert.
00:29:02: Und jetzt machen wir mal einen Blick sozusagen in die Zukunft vorhin sich das ganze weiterentwickelt.
00:29:08: Aber es gibt ja einen Konflikt im Zukunftsthema weil über das eigentlich kaum jemand redet, bei dem Staat interessierte er nur die Umsatzsteuer und alles was mit Logistik zu tun hat wie Lieferort, Ablattestelle bestellbezug ist für ihn ja nebensache.
00:29:22: Und wenn wir jetzt sozusagen in die Zukunft schauen werden wir überhaupt fertig mit dem ganzen Thema E-Rechnung?
00:29:27: Was kommt denn da eigentlich auf uns zu?
00:29:29: Ja es ist eine interessante Perspektive, wie wir eingangs schon gesehen haben bei IDI so ein klassischer Beschaffungsprozess besteht aus einer Bestellung, einer Bestelltbestätigung einem Liefer-AV, der also vor der Ware versendet wird und dann am Ende des Tages die Rechnung.
00:29:44: Und was es hier gibt ist eine starke Interdependenz zwischen diesen Belegtypen.
00:29:49: Das heißt, die Rechnung basiert auf dem Liefer AV, da liefert AV auf der Bestellbestätigung und die Bestellbestätigung auf der bestellung.
00:29:55: Das ist eine klassische Handelsbestellung.
00:29:58: In der Automobilindustrie schaut es noch ein bisschen anders aus mit Lieferabruf, Feinabrufe, Chaser-Abruf und so weiter oder ASN.
00:30:04: Aber allen diesen Dokumenten ist gemein.
00:30:06: Sie transportieren sehr viele einzelne Datenpunkte die für das Funktionieren des ganzen relevant sind Und der Staat an sich hat sehr stark eine steuerliche Brille.
00:30:16: Den interessiert nur was war die Umsatzsteuer?
00:30:19: Die jetzt auf dieser Rechnung drauf war und wie viel bekomme ich?
00:30:22: Oder umgekehrt dann, wie viel zieht der andere sich vor Steuern auf Basis von dieser Rechnung.
00:30:27: Und die Logistik hat typischerweise wenig Platz was man eben auch merkt weil eine abläutig Stelle wird man jetzt in der E&E six nine drei eins explizit nicht als Pflichtfeld finden.
00:30:38: Die Automobilindustrie braucht ihr aber.
00:30:42: Aber den Unternehmen werden immer mehr Dokumente aufgebrummt, das und was zu tun.
00:30:46: Also ich kenne ja kein Unternehmen, das sozusagen ein Unternehmern gründet um Schnittstellen zu bauen, da ist eventuell das große Problem oder... Da ist ja auch die große Frage, soll irgendjemand das abgeben?
00:30:56: Oder wie sollen sie an das Thema angehen?
00:30:59: Das sind sich Großteils schon überfordert bei Ransicht nach.
00:31:01: Und wie siehst du das?
00:31:03: Ja, also im Prinzip gibt es drei Wege um jetzt den elektronischen Datenaustausch zu realisieren.
00:31:08: Das eine ist man kauft sich eine lokale Lösung das heißt die steht dann bei mir im Haus und mit der realisiere ich dann Beschaffungsvertriebs oder vielleicht auch Prozesse Richtung der öffentlichen Behörden.
00:31:19: Impliziert aber dass ich entsprechend noch hau brauche und vor allem auch Main Power brauche um diese Software zu betreiben.
00:31:25: Die zweite Variante ist Ich nehme diesen lokalen Converter sozusagen und hebe ihn in die Cloud, also eine Integration Plattform SS Service Lösung wie man dann sagen würde.
00:31:34: Dann habe ich zwar den Converters in die cloud gehoben aber ich stehe nach wie vor von denselben Problemen.
00:31:39: Ich brauche jemandem der es bedient und ich brauche jemandem der sich auskennt.
00:31:43: Und die dritte Variante die so ein bisschen dazukommt ist Wenn wir in Richtung E-Rechnung sprechen, kommen sehr viel spezifische EPAs dazu.
00:31:50: Ich muss mich an den italienischen Staat anbinden!
00:31:53: Ich muss mir an den rumänischen Staat einbinden und das PayPal-Netzwerk anbinde was teilweise mit lokalen Lösungen zwar nicht unmöglich ist aber eher schwer möglich ist.
00:32:03: oder die dritte Variante ist ein bisschen so wie beim Energieversorger ich gehe zur Steckdose stecke den Stecker hinein und die Lampe brennt und woher der Strom kommt ist mir egal.
00:32:12: Und das ist ein bisschen der Zeitgeist, den wir heute sehen.
00:32:16: Das heißt die E-Rechnung oder auch der elektronische Datenaustausch wird zur Notwendigkeit, zur Prozessnotwendigkeit und zur rechtlichen notwendigkeit.
00:32:24: Ich konzentriere mich aber eher auf das was ich tue.
00:32:27: Aber welche Bereiche deckt ihr ab als Ekosio?
00:32:29: Alle drei?
00:32:30: Ja typischerweise nur das fully managed.
00:32:32: Wir sehen also die Steckdose an dem man sich ansteckt und wir realisieren die Compliance im Hintergrund oder den datenaustaschen im Hintergrund.
00:32:40: Jetzt darf ich ein bisschen böse sein, euer Geschäftlexe mit der Regulierung.
00:32:45: Aber was wäre Ecosia eigentlich geworden ohne dieser ganzen gesetzlichen Pflicht?
00:32:51: Ja gute Frage!
00:32:52: Prinzipiell gibt es zum Datenaustausch zwei Gründe.
00:32:55: Es gibt die intrinsische Motivation.
00:32:57: Ich möchte das der Prozess besser wird, ich möchte das Ganze automatisieren weil ich die menschliche Interaktion vermeiden möchte und damit die Fehler.
00:33:05: Und jeder will das Traue ich mich jetzt einmal zu sagen, es ist vielleicht nicht für jeden das Richtige.
00:33:10: Weil wenn ich nur zwei drei Belege pro Woche habe dann zahlt sich vielleicht eine Ideallösung nicht aus.
00:33:14: aber sobald das Ganze ein gewisses Transaktionsvolumen erreicht macht das ganze schon Sinn und nichts wie eben Eingangsaucherwende nichts schlägt die Maschine zum Maschinenkommunikation gibt nichts besseres.
00:33:27: Und auf der anderen Seite Das sind die Regularien, die jetzt kommen.
00:33:31: Die mit Italien begonnen haben und in Skandinavien begannen haben.
00:33:35: Und die über Europa drüber spappen.
00:33:37: Es wird das neue Normal werden.
00:33:38: Also es wird wiederkommen.
00:33:40: Vietnende Digital Age – damit wird jede Cross-Borderrechnung an eine zentrale Stelle gemeldet werden müssen zum einen im Land selber und von den Ländern dann an die Europäische Union.
00:33:50: Und de facto kommt also die E-Rechnung für alle in der EU.
00:33:54: Das steht schon in den Startlöchern!
00:33:58: Welche Länder sind schon fertig?
00:34:01: Ja, ganz fertig.
00:34:01: Es gibt vielleicht welche die schon weiter vorne sind wenn man so möchte.
00:34:06: also Frankreich ist mit Sicherheit jetzt eines das mit dem PPF, mit den Zentralen die das Meldesystem bereits abgedeckt hat.
00:34:13: Belgien hat vielleicht die richtigen Schritte gesetzt in dem mal PEPOL vorgeschrieben hat.
00:34:17: Deutschland wird hoffentlich nicht den Fehler machen nicht PEPO zu nehmen aber wir werden sehen und andere sind eher in der abwartenden Rolle.
00:34:26: Stichwort jetzt Österreich
00:34:27: Okay.
00:34:28: Oder wiederum andere haben das Problem, aber wir haben doch schon was wie Polen, wie Italien und Ungarn.
00:34:33: Die haben wiederum das Problem dass sie auf das zentrale System dann irgendwo konvergieren müssen bis spätestens im Jahr zwanzig fünfunddreißig.
00:34:40: Das ist halt der first Moobah Disadvantage sozusagen.
00:34:43: also man wird dafür bestraft, dass man es früher gemacht hat, aber halt ohne das zентrale System das Fingers Cross dann hoffentlich bepoliert.
00:34:52: Kommen wir wieder zurück nach Österreich ... war es auch am AB Interface beteiligt, was wir vorher schon noch kurz angeschnitten haben.
00:35:01: Und das Unternehmer Dekosier entstand aus dem TU Wien Forschungsprojekt.
00:35:07: Wann war eigentlich für dich der Moment, wo du gemerkt hast, dass an einem wirklichen Forschungs-Projekt ein Unternehmen wurde?
00:35:15: Ja, also die Historie vielleicht ein bisschen kurz abumrissen maßgeblich wahrscheinlich schuld und der Anführungszeichen aber im positiven Sinne an dem Ganzen war Professor Hohemmer.
00:35:25: Ich war damals noch Studienassistent an der Universität Wien und er hat mich mitgenommen an den Wirtschaftskammer wo es hieß wir werden jetzt in einem Wirtschaftskammer einen E-Rechnungsstandard entwickeln einen sehr schmalen deres erlaubt E-Rechnungen zwischen ERB System auszutauschen.
00:35:39: das war die Kurzstunde von Ebay Interface die so aus einer Dokument-Type definition hervorgegangen Und ich war als Student halt der Schriftführer und der, der das XML-Schema gemacht hat standardisiert.
00:35:49: Und gesprochen haben da die anderen.
00:35:52: Dann fast vorwärts nach der Diplomarbeit unter dem Doktoratsstudium war die Idee an der TU Wien bevor wir wirklich in die Wirtschaft gehen las uns noch ein Forschungsprojekt machen mit einem verteilten Messagingsystem ERB-Schnittstellen und einer zentralen Rage History.
00:36:10: Jetzt muss ich ganz ehrlich sagen, ich kann mich nicht meinen, ob es Erdbl oder Ente war – wir haben ja immer das Federvieh genommen – aber es war auf jeden Fall irgendwas rund um die Ente in dem Zusammenhang.
00:36:19: Und das waren eigentlich die Geburtsstunde dann für das Unternehmen.
00:36:22: Das heißt, wir sind also hergegangen und haben diesen Prototypen, den wir entwickelt haben, weiterkommerzialisiert.
00:36:29: Und dass war nicht ich alleine sondern es war eine ganze Gründergruppe rund um Marco Zappletal Christoph eben Professor Heuma
00:36:36: Ja, aber sehr interessant finde ich ja dabei dass eure Forschungsfinanzierung ja mit der Begründung abgelehnt worden ist.
00:36:42: Kein Unternehmen würde jeden Daten- Austausch aus der Hand geben.
00:36:46: Was hast du damals gedacht als du das gelesen hast?
00:36:49: Also wenn es eine Deutschschularbeit wäre würde man wahrscheinlich sagen Themenverfehlungen der Bewertung die wir da gesehen haben.
00:36:57: natürlich war das ein Schlag nicht ins Gesicht.
00:37:02: Die Anschlussfinanzierung wäre notwendig gewesen, um den Prototypen weiter zu kommerzialisieren.
00:37:08: Jetzt war halt die Konsequenz, dass wir viel schneller in den Markt gegangen sind.
00:37:12: Wir sind also über Inuits und ABS in Richtung Seed- oder Pre-Seed- und Seedfinanzierungen gegangen und haben sehr schnell begonnen einen marktfähigen Prototyp zu entwickeln und haben dann auch sehr schnell über einen deutschen Partner gemeinsam erste Kunden gewonnen.
00:37:27: Das waren sonst das Self-Propelling Momentum?
00:37:31: Aber kann man zurück noch zu dem Gutachten?
00:37:33: Hast du den Gutachter jemals kennengelernt?
00:37:34: Nein,
00:37:34: das sagen sie natürlich nicht.
00:37:36: Also wir haben natürlich protestiert wie du dir vorstellen kannst dass es wirklich großartiger Sprachsinn ist der in dem Gutachten drin entsteht.
00:37:43: aber da hält man sich bedeckt.
00:37:46: Nachhinein war so ein sehr gute Fügung des Schicksals weil sonst wären wir wahrscheinlich nicht so schnell in den Markt gegangen.
00:37:53: Was hat da geholfen?
00:37:54: was ist super?
00:37:55: Ja ganz
00:37:55: genau!
00:37:58: Du hast schon gesprochen, dass ihr dann sehr schnell in den Markt reingetreten seid.
00:38:01: Was waren damals der größte Fehler in dieser Anfangszeit?
00:38:04: Ich glaube da ganz große Fehler ist wenn man so aus dem Forschungsumfeld kommt – man ist natürlich sehr nahe Forschung zentriert und sehr stark auf das Produkt, die Features, auf die Technik fokussiert und vielleicht weniger auf den Vertrieb.
00:38:18: Wenn ich jetzt im Nachhinein nochmal oder wenn ich das ganze nochmal Revue passieren lasse gehört der Fokus auf beides, nämlich auf das Produkt und auf den Vertrieb.
00:38:28: Die ganzen anderen Nebengeräusche entwickeln sich schon oder kann man auch irgendwo auslagern aber Produkt- und Vertrieb sind es um und auf.
00:38:34: Und vor allem Vertrieb ist etwas was man jetzt in der Forschung nicht lernt wie auch.
00:38:39: Das steht also nirgends im Lehrplan an der TU Wien und dementsprechend war wahrscheinlich der Bereich wo wir ganz am Anfang einiges an Leergeld gezahlt haben muss aber dann später so nach zwei drei Jahren begonnen hat, auch mit den richtigen Leuten sehr gut zu skalieren.
00:38:54: Du hast gerade angesprochen, richtige Leute?
00:38:56: Wie habt ihr die gefunden?
00:38:57: Das war wahrscheinlich gar nicht einfach in dieser Zeit da, um es die richtigen Leute zu finden.
00:39:00: Es waren ja schon... ...zweitausender gerade, sag ich mal!
00:39:03: Ja wir hatten ein großes Glück dass wir zum einen mal einen sehr guten Freundeskreis hatte oder Hatten also die auch alle an der TU Wien studiert haben oder das wir aus der TUWien auch schöpfen konnten wenn man so möchte.
00:39:17: Jetzt im Nachhinein war wahrscheinlich auch einer der wesentlichen Gründe, warum das Unternehmen dort ist.
00:39:23: Wo es ist, dass sehr früh ein sehr schlagkräftiges Team die Firma dort hingetragen hat wo sie heute ist.
00:39:29: Man hat sich ja als das Gründerteam die Akzente gesetzt oder den fachlichen Input geliefert aber sehr schnell dann gemerkt, da sind vielen Bereichen einem dem Mitarbeiter überholen und das einfach sehr gut machen und dann hast du sie auch richtig gemacht als Gründer.
00:39:43: Ich darf am Ende des Tages nicht ein intelligentes dem Raum sein weil ich's falsch mache Sondern ich muss aber welche holen, die es besser können.
00:39:49: Jetzt gehe ich davon aus dass wenn du Informatiker einstellst das du weißt was du tust ja Vertrieb ist ein bisschen anders.
00:39:57: Wie lange hat der Vertrieb gebraucht?
00:39:58: Dass sie in Sollen gekommen sind
00:40:00: Ja ich glaube das ist damit ganz am Anfang hat sicher die einen oder anderen Schwierigkeiten gegeben Was aber auch dem geschuldet ist.
00:40:07: Wenn Du jetzt jemanden einstellest dann musst Du idealerweise Die richtigen Fragen stellen was in den Informatik Ganz halbwegs einfach ist weil Java ist Java Und objektorientierte Modellierungen und relationalen Datenbanken usw.
00:40:22: Also man kann sehr schnell die Spreie von Weizen trennen, im Normalfall also jetzt mal nur auf das Technische bezogen.
00:40:28: Im Vertrieblichen sollte man idealerweise auch die richtigen Fragen stellen.
00:40:32: aber wie sollst du die Fragen stellen wenn du keine Erfahrungen hast?
00:40:35: Und genau du siehst aber das Problem!
00:40:37: Wenn du frisch aus der Uni hinauskommst d.h.
00:40:39: du zahlst dann schon Lehrgeld und wobei wir mit dem kompensieren konnten sehr schnell, dann sehr tüchtiger und die richtigen Leute am Ruder waren.
00:40:50: Und das
00:40:50: Produkt hat gestimmter Zeit?
00:40:51: Das kommt ja auch noch dazu.
00:40:52: Ja
00:40:52: ganz klar!
00:40:52: Das war glaube ich auch ganz wichtig.
00:40:55: Jetzt seid ihr ein Teil der Vertex-Companie, ein großer Konzern bereust du schon?
00:41:02: Na ganz im Gegenteil, ich glaube es war eine sehr gute Entscheidung.
00:41:06: wenn man einen Unternehmen führt wie das was wir aufgebaut haben, dann segelt man immer sehr hart am Wind.
00:41:13: Man kann zwar cash flow-positiv arbeiten, aber das wird dazu führen dass man beispielsweise neue Errechnungsmandate nicht umsetzen kann oder dass man technisch irgendwo weiter hinterher ist.
00:41:22: Das heißt man ist fast gezwungen, dass man immer um Finanzierungen schaut.
00:41:26: Das ist typischerweise a venture capital und venture capitalists kommen aber nicht gratis, das ist ja keine Wohlfahrtsorganisation sondern die wollen irgendwann einmal den Return haben.
00:41:34: Das heisst es wird irgendwann ein Track Along geben.
00:41:36: der kann dann verkaufen ob man will oder nicht.
00:41:39: Und vor dem Hintergrund Ich müsste jetzt lügen, aber das war im Jahr zwanzig drei oder so.
00:41:46: Gab sicher die Überlegung entweder wieder eine Anschlussfinanzierung zu holen von einem Venture Capitalist?
00:41:51: Oder haben die Gespräche mit Vertex begonnen vielleicht mit einem Partner zusammenzugehen wo wir dann der verlängerte E-Rechnungsarm wären sozusagen Und das hat sich aber an und für sich in den Gesprächen dann sehr gut entwickelt.
00:42:04: Wir haben die Firma besser kennengelernt, und Vertex ist so ein bisschen ein Hidden Champion über dem man nicht spricht oder kennt der aber das Groh des Handels in den feinigten Staaten quasi stützt indem die Steuertechnologie dahinter geliefert wird.
00:42:21: Muss ich das also so vorstellen?
00:42:22: Vertex wurde mit einer Tax-Engine groß geworden.
00:42:25: In den USA ist die Steuer je nach Landkreis, je nach Bundesstaat unterschiedlich und dann auch auf die Güter unterschiedlich.
00:42:33: Der Café beim Starbucks hat eine andere Steuer wenn ich ihn dort trinke als wenn ich ihm mitnehme, als wenn Ich ihn mitnehmen und dazu einen Muffing kaufe.
00:42:40: Und es abhängig davon wie viel Zucker da drinnen ist usw.
00:42:43: Also es sei in so einer Zone!
00:42:46: Die Tax-Engine dahinter.
00:42:47: das ist das große Zugpferd von Vertex.
00:42:50: Jede Amazon Transaktion läuft über die Engine alles bei Microsoft, alles bei Apple usw..
00:42:55: Okay.
00:42:56: Aber wie schaut es bei den Freiheiten aus?
00:42:58: Das Problem ist, wenn immer so große Konzerne einsteigen, dann wird man meistens bei den Freiheitern eingeschränkt.
00:43:03: Wie schaut's da aus?
00:43:04: Ja natürlich hat ein Konzern eine andere Dynamik als jetzt ein Startup oder einen Scale-Up.
00:43:09: Was das Gute ist bei Vertex ist dass das Netzwerk des Ecosium mitgebracht hat rund um IDEI oder auch die Rechnung hundertprozent komplementär Steuer-Engine, die sie im Hintergrund haben oder auch zu dem Eve Reporting.
00:43:24: Und dementsprechend ist das nicht irgendeine andere Acquisition neben den hundert anderen Acquisionen, die man gemacht hat sondern die wahrscheinlich wichtigste Seitegründung von Vertex um ready to sign für die elektronische Rechnung.
00:43:37: und hier haben wir nach wie vor sehr viel Autonomie und die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut.
00:43:42: Man hat halt ganz offen gesagt plötzlich Zugang Ganz anderen Dingen, ich bin dann bei einem der ersten Customer Advisory Boards dort gesessen und dann spricht man halt so untereinander.
00:43:53: Und wer die von einem Link ist und fragt sich halt so wie bist denn du eigentlich?
00:43:57: An sie ist die X Y Z und was machst du hier?
00:43:59: Ich leite die Steuerfunktionen ja wo?
00:44:01: ja bei Apple wie Apple?
00:44:03: Die vom iPhone!
00:44:04: Ja ja die vom iPhone.
00:44:06: also man lernt an einerseits mal viel größere Logos kennen andereseits aber auch alle kochen nur mit Wasser.
00:44:11: Also auch da geht es um Datenpunkte, um Stammdatenqualität in ganz anderem Umfang.
00:44:18: Was war eigentlich das größte Projekt, was ihr da eigentlich gestemmt habt gemeinsam mit der neuen Company?
00:44:23: Ja es gab sehr viele große Projekte vor allem rund um Retailer aber auch Zulieferer.
00:44:29: wahrscheinlich eines... Wenn man so möchte, war ein großer Carve-Out im Automobilbereich.
00:44:34: Immer dann wenn Merges und Equisitions passieren muss ich mal alles ganz schnell gehen weil Ihnen eine größere Firma einen Teil von einer kleineren Firma rauskauft.
00:44:42: das dürfte wahrscheinlich zweizigsechzehn herum ein Automobilziel Zulieferer gewesen sein.
00:44:46: wo innerhalb kürzester Zeit dreihundert Lieferanten umgestellt werden mussten bis zu dreißig OEMs also Automobilhersteller und vor Manufacturer bemarkten usw.. angebunden werden, das war sicher eine der größten Herausforderungen.
00:45:02: Die haben wir aber gewachsen sind und man lernt da nicht mehr dazu.
00:45:04: Und die bis heute ein hochzufriedener Grunde sind.
00:45:07: Aber waren sicher sechs härtere Monate wenn ich so an zwanzig sechzehn zurückdenke?
00:45:15: Fili, wir haben jetzt eine Menge geredet über das neue Datum für Deutschland erste erst seit dem Jahr zweiundzwanzig über Frankreich, über die Frage ob es jemals aufhört oder Und auch über die Unternehmen, wer da eigentlich zuständig ist in dem ganzen Bereich.
00:45:29: Ich möchte mal versuchen das für Eigentümer und Geschäftsführungen in drei Punkten zusammenzufassen.
00:45:33: oder sagst einfach ob ich alles falsch verstanden habe oder nicht?
00:45:36: Oder was eigentlich fehlt?
00:45:37: Der erste Punkt der für mich irgendwie wichtig ist, dass Probleme sind nicht die Formate.
00:45:42: Das Problem sind die Stammdaten.
00:45:45: Und der Unterschied zu früher wie du richtig gesagt hast ein Fehler ist früher irgendwann von einer Brüfer erkannt worden.
00:45:50: jetzt fällt er sofort auf.
00:45:51: so war dir direkt noch durchschickst.
00:45:53: Das ist der erste Punkt.
00:45:54: Der zweite Punkt, Frankreich zeigt dir das zwischen dem wir sind registriert und es funktioniert wirklich ein ganzes Projekt liegt.
00:46:02: Das heißt wer seine Bereitschaft daran misst dass sie irgendwann nur angemeldet ist wird die Manifekt untergehen, wird sich überschätzen.
00:46:09: Und drittens das ist für mich eigentlich der eigentliche Punkt in den meisten Unternehmern ist die Zuständigkeit nicht strittig sondern oft leer.
00:46:18: alle halten es wichtig aber niemand sieht sich dafür viel verantwortlich.
00:46:22: Ja, dem kann ich mich nur zu hundert Prozent anschließen.
00:46:25: Vor allem der letztere Punkt ist auch ein bisschen oder ist ein guter Indikator um festzustellen wie mature da wie fortgeschritten die die Rechnung jetzt in einem Unternehmen aufgestellt ist.
00:46:37: senkt er so damit zusammen wer Wer läuft denn hier ein?
00:46:41: und vor allem ist einer zentral zuständig?
00:46:43: Und da ist halt leider oft, aber auch bis hin in größere Unternehmen so ein bisschen die Adizut der Maya aus der Beschaffung oder der Schmidt aus dem Vertrieb.
00:46:51: Der wird ja schon so nebenbei machen und das fliegt nicht.
00:46:54: Sondern das Thema ist mittlerweile ein globales auf jeden Fall ein europaweites und es braucht eine zentrale Governance und eine zентrale Übersicht und vielleicht auch noch unter Anführungszeichen schlechte Nachrichten, ist es also nicht ein IT-Projekt dass ich einmal mache.
00:47:09: Und dann bin ich fertig.
00:47:11: Ich arbeite gegen ein sich bewegendes Ziel weil das was in Frankreich jetzt angefangen hat wird nicht weniger.
00:47:17: Die haben jetzt den Hunger auf die Daten und es krähen die Spatzen schon von den Dächern Dass der Lieferer wie das nächste wird.
00:47:24: Wir brauchen nur nach Rumänien schauen nach Serbien schauen in Türkei schauen auch Indien schauen.
00:47:28: Da liefert er wie wir das nächste Dokument werden.
00:47:31: Woran erkennst du eigentlich bei einem Termin, ob ein Unternehmen jemanden hat der sich für das Thema zuständig fühlt.
00:47:36: Das ist ja auch immer eine Riesentier an Anfang gerade wenn man ins Projekt einsteigt
00:47:39: oder?
00:47:39: Ja also man merkt es sehr schnell wenn man sieht wie viele Leute am Tisch sitzen weil er es dann so zeigt ob man das ganze ganzheitlich sieht im Unternehmen.
00:47:48: oft wird so der Ansatz gemacht, ja E-Rechnung.
00:47:52: Lass uns das Wort mal analysieren.
00:47:53: E steht für elektronisch.
00:47:55: wir brauchen IT und Rechnungen.
00:47:57: irgendwie aus dem Patrieb und aus der Beschaufung ziehen wir auch noch dazu und die sollen das dann machen.
00:48:03: aber das greift natürlich viel zu kurz weil die Steuerfunktionen wird nicht berücksichtigt als Controlling des Finance, die Rechnungsverarbeitung etc.
00:48:10: Und allein aus der Tatsache wie viele dann beim Termin initial sitzen kann man schon sehr gut ableiten ob das Thema die notwendige Ernsthaftigkeit im Unternehmen hat oder nicht.
00:48:20: Okay, ich habe ja unsere Hörerinnen und Hörern am Anfang gefragt in welcher Liga sie spielen und wer es genau wissen will.
00:48:28: dem können wir mit ein paar Fragen vielleicht helfen und ein bisschen Orientierung geben.
00:48:33: Philipp, stell dir vor, ich sitze morgen früh in einem Unternehmen mit zweihundert Millionen Euro Umsatz.
00:48:38: Von mir sitzt Buchhaltung, Einkauf-IT... Welche fünf Fragen müsste ich stellen um einfach an das Thema heranzukommen und das Projekt aufzusetzen?
00:48:47: Ja also vielleicht die erste Frage, die sich hier stellt ist bin ich in der Lage die geforderte Prozesschoreografie abzubilden?
00:48:54: weil wenn wir eine elektronische Rechnung denken dann glauben wir müssen eine Rechnungen senden und eine Rehnung empfangen.
00:49:00: Das sind wir prinzipiell richtig.
00:49:01: genau das müssen wir tun.
00:49:02: Aber es gibt natürlich auch weitere Rechnungsvarianten wie Kutschriften, wie Lastschriftverfahren und ähnliches.
00:49:08: Und dann – wenn wir nach Frankreich schauen – auch Acknowledgements.
00:49:12: Das heißt ich muss Bestätigungen schicken, wenn bestimmte Dinge passieren.
00:49:15: Wenn ich zum Beispiel eine Rechnung ablehne oder wenn ich ja eine Zahlung erhalte, muss sich die auch verpflichtend an den Staat melden.
00:49:23: Und alleine Tatsache das beim Zahlungseingang ein strukturierter Beleg ausgelöst wird und wieder an den Dienstleister zurückgeht, das ist bei vielen Unternehmen nichts Standard.
00:49:32: Das heißt diese Choreografie ist die erste große Gerätchenfrage, die im Unternehmen vorherrscht.
00:49:39: Die zweite Frage ist habe ich den notwendigen Stammdaten?
00:49:42: also wir haben zuerst jetzt die UED-Nummern gehört.
00:49:44: in Frankreich geht es noch ein bisschen weiter Siree, Sireen, Routing Codes und ähnliches oder die Kombinationen daraus, die ich haben muss.
00:49:52: Das dritte Thema Wer macht es denn im Unternehmen?
00:49:55: Das heißt, habe ich das notwendige Know-how um es umzusetzen und das aufzugleisen.
00:49:59: Sind auch die einzelnen Niederlassungen entsprechend dann mit an Bord.
00:50:04: Das vierte Thema ist was ist die Zielarchitektur.
00:50:07: Spiele ich ein bisschen so Island Solutions.
00:50:11: Ich hole mir etwas für Italien, für Spanien, Frankreich und lasse regional umsetzen oder habe ich zentral irgendwo die Governance?
00:50:18: Und ein weiteres Thema ist sicherlich auch die Übernahme in Genehmigungswerkfluss, Eingangs- und Ausgangsseitig.
00:50:25: Und auch das wird teilweise nicht mitbedacht leider, wo es dann zu einem Beispiel kommt wie man drückt die Rechnung dann aus?
00:50:33: Genau!
00:50:35: Danke für die Fragen.
00:50:36: wir kommen jetzt nämlich zu den eins zwei drei Fragen.
00:50:39: Der Spiel ist so bei der ersten Frage suchen wir eine Antwort bei der zweiten Zwei oder bei der dritten Drei.
00:50:45: Die erste Frage, die wir gerne stellen würden ist mit einer Antwortmöglichkeit Die kommt auch das Thema raus, im Gestern
00:50:54: telefoniert.
00:50:55: Und gestern war irgendwie solch Land unter und wir wollten noch was abklären und irgendwie war alles sehr kotisch.
00:51:01: und deswegen die Frage, bei dir ist sie oft landunter?
00:51:04: Alles brennt gleichzeitig!
00:51:06: Was machst du da?
00:51:07: als erstes eine Antwort?
00:51:09: Ja mich sortieren und einen Überblick verschaffen oder mir einen Überblick verschaffen.
00:51:14: Okay zweite Frage Da kommen wieder ein bisschen zurück auf deine Vergangenheit Die zwei Dinge, die du im Disneyland barriest über Menschen gelernt hast.
00:51:24: Das ist jetzt schwierig.
00:51:26: Die waren
00:51:26: alle nicht lustig?
00:51:27: Doch!
00:51:28: Die waren schon lustig... ...das hungrige Menschen ziemlich aggressiv sein können.
00:51:33: Man darf kein Essen mit ins Disneyland nehmen trotzdem kaufen vor eine Leute Säckeweise bei McDonald's ein und die muss man dann abweisen am Eingang was dann dazu für das Security kommen muss weil die Leute das überhaupt nicht einsehen dass sie das wegwerfen müssen.
00:51:47: Und das Zweite ist, man glaubt nicht wie vergesslich Leute sind.
00:51:50: Also dieses Thema mit Anfang bei DÜ, also children lost and found, das kommt öfter vor als man glaubte und ich hab selber einen Sohn... Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen dass ich ihn verliere.
00:52:00: aber ja sagt niemand es nie.
00:52:02: deswegen gibt's Anfang bei dü.
00:52:03: Okay dritte Frage mit drei Antworten nennen wir drei Dinge die man bei dir zu Hause findet die niemand bei einem Wirtschaftsinformatiker vermuten würde.
00:52:14: okay Ja, ich weiß nicht.
00:52:16: Ein paar Dinge sind aber wahrscheinlich schon wirtschaftsinformatikerspezifisch.
00:52:20: das erste ist mal ein Big Green Egg dass ich über alles liebe und an dem ich sehr gerne stehe und auch gutes Essen damit produziere.
00:52:27: Das zweite sind Golfschläger die weil sie nie benutzt werden rostig sind was wahrscheinlich der E-Rechnung in Frankreich geschuldet ist die mehr Aufmerksamkeit bekommt.
00:52:37: Und das dritte... Ich habe ein Bild von der Mondlandung im Home Office an der Wand hängen.
00:52:45: Das also beschreibt, wie der Tredjaktori war, von der Erde auf den Mond und das ich persönlich sehr bewundere weil man hat mit der Technologie von neunzehnundsechzig drei Leute darauf gebracht und leben wieder zurück.
00:52:58: kein SAP, kein Excel, kein WhatsApp keine Mobilfunk-Kommunikation.
00:53:01: trotzdem hat es funktioniert.
00:53:03: Und heute sollen wir eine Zeichenkette von A nach B bringen Mit der gesamten Technologie die wir haben und ich denke mir immer so schwer kann's doch nicht sein.
00:53:11: dass ist ein bisschen mein Motivator.
00:53:14: Super, tolle Schlussworte.
00:53:15: Philipp vielen Dank für das offene Gespräch!
00:53:17: Ich nehme vor allem eines mit am Ende ist es keine technische Frage und auch keine steuerliche.
00:53:22: Es geht immer um eine Entscheidung meiner Sicht nach.
00:53:25: jemand muss sagen dass es losgeht und jemand muss doch sagen wer's macht.
00:53:30: alles andere ist erlösbar auch natürlich mit eurer Hilfe von Ecosio.
00:53:34: Vielen Dank fürs Gespräch.
00:53:37: Liebe Community, alle Links zu Philipp und zu Ecosio findet ihr natürlich in den Show Notes.
00:53:42: Und das war der einst bei DREC Podcast Digitalisierung zum Hören!
00:53:47: Wenn euch diese Folge etwas weitergeholfen hat, abonniert den Podcast auf Spotify, Apple-Podcasts oder YouTube.
00:53:55: Und wenn ihr einen Gedankenmietern nennt für heute, dann diesen nicht alles zerreden einfach entscheiden.
00:54:02: Trefft diese Woche doch eine Entscheidung die ihr bisher einfach aufgeschoben habt!
00:54:06: Bis zum nächsten Mal bleibt mutig, bleibt neugierig.
00:54:09: Digitale Grüße euer Harald Grabner.
00:54:23: Erkennen Sie gezielt Ihr digitales Potenzial für mehr Strategie, Planungssicherheit und operative Effizienz.
00:54:31: Jetzt auf www.digitalerreifegrad.com.
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